Eine gute Tattoo Studio Software zeigt dem Studio alle Artists in einem Kalender, verteilt Anfragen an den richtigen Artist, sammelt die Einverständniserklärungen an einem Ort und rechnet den Deal pro Artist ab. Wichtig im Tattoo-Bereich: Die Artists sollten ihr eigenes Konto mit ihren Kunden behalten und es nur mit dem Studio verknüpfen, weil sie oft selbständig sind, Guest Spots machen oder das Studio wechseln.
- In den meisten Tattoo-Studios arbeiten selbständige Artists. Eine Software, in der das Studio alle Kundendaten besitzt, passt nicht zu diesem Modell.
- Besser: Jeder Artist hat sein eigenes Konto, das Studio verknüpft die Konten und sieht nur, was jeder Artist freigibt.
- Was das Studio wirklich braucht: Gesamtkalender, Tagesboard mit Stationen, Anfragen-Verteilung, Einverständnis am Empfang und den Deal pro Artist.
- Wechselt ein Artist das Studio oder macht einen Guest Spot, nimmt er Kunden, Termine und Belege mit, ohne Export und ohne Streit.
- Achte darauf, wer was zahlt: Bei Preisen pro Platz zahlt das Studio auch für Gastartists, bei Taddoo zahlt das Studio fix und jeder Artist seine eigene App mit seiner Buchhaltung.
Inhalt
Wer nach einer Software für ein Tattoo-Studio sucht, landet schnell bei Programmen aus Friseur, Kosmetik oder Physiotherapie. Dort gehört alles dem Betrieb: die Kundenkartei, der Kalender, die Umsätze. Die Mitarbeitenden sind Plätze, die man hinzufügt und wieder entfernt. In einem Tattoo-Studio sieht die Realität anders aus.
Warum Tattoo-Studios anders funktionieren
Die meisten Artists sind selbständig. Sie zahlen Platzmiete, einen Tagessatz oder einen Umsatzanteil, bringen ihre eigenen Kunden über Instagram mit, machen Guest Spots in anderen Städten und wechseln irgendwann das Studio oder eröffnen ein eigenes. Ein System, in dem das Studio alle Daten besitzt, führt hier zu zwei Problemen.
- Artists machen nicht mit. Wer weiss, dass seine Kundenliste beim Studio bleibt, wenn er geht, führt sie lieber weiter in Instagram, im Notizbuch oder in einer eigenen App. Dann hat das Studio zwei Systeme und keinen Überblick.
- Jeder Wechsel wird zum Streit. Wem gehören die Kontakte, die Fotos, die unterschriebenen Einverständnisse? Ohne klare Trennung endet das in Exporten, Screenshots und schlechter Stimmung.
Das bessere Modell: Artist first, Studio verknüpft
Moderne Tattoo Studio Software dreht das Verhältnis um. Jeder Artist hat sein eigenes Konto mit Kalender, Kunden, Belegen und Link in Bio. Das Studio hat ein Studio-Konto und verknüpft die Konten der Artists. Jeder Artist entscheidet, was das Studio sehen darf: nur die Tage im Studio, den ganzen Kalender, den Umsatz für die Abrechnung. Geht der Artist, endet die Verknüpfung, und beide behalten, was ihnen gehört. Kunden, die das Studio selbst eingetragen hat, bleiben beim Studio.
Was eine Studio-Software im Alltag können muss
- Gesamtkalender aller Artists. Wer ist heute da, wo ist noch eine Station frei, wann kommt der nächste Gastartist? Am besten als Wochenansicht und als Tagesboard mit den Stationen.
- Empfang für Walk-ins und Termine. Der Empfang trägt Walk-ins, Beratungen und Termine für die Artists ein, die das erlauben, ohne Zugriff auf deren private Termine.
- Anfragen an den richtigen Artist. Eine Studio-Seite und ein Formular auf der Studio-Website, über das Kunden ihren Wunsch-Artist wählen oder der Empfang die Anfrage weiterleitet, statt alles in einen gemeinsamen Posteingang zu kippen.
- Einverständnis am Empfang. Ein QR-Code an der Wand, der Kunde unterschreibt am Handy, das Studio hat alle Erklärungen an einem Ort, mit eigener Studio-Vorlage.
- Deal und Abrechnung pro Artist. Miete, Tagessatz oder Umsatzanteil hinterlegen, den Studio-Anteil automatisch sehen und monatliche Rechnungen an die Artists schicken.
- Mehrere Standorte und Guest Spots. Artists, die an mehreren Orten arbeiten, brauchen pro Standort eigene Zeiten, Adresse und Währung, ohne dass sich die Kalender gegenseitig überschreiben.
- Kartenzahlung und Buchhaltung fürs Studio. Eigene Einnahmen, Belege und ein sauberer Export für die Treuhand.
Was es wirklich kostet und was alles drin ist
Bei Taddoo zahlt das Studio 30 CHF im Monat (bei jährlicher Zahlung) und jeder Artist seine eigene App ab 14 CHF im Monat. Das klingt nach mehr als eine reine Studio-Software, deckt aber viel mehr ab: Jeder Artist ist selbständig und braucht ohnehin seine eigene Buchhaltung. Mit seiner App sind Quittungen, Belege per Foto-Scan, Ausgaben, Einnahmen, Kundenkartei, Einverständnisse, Erinnerungen und der Export für die Treuhand erledigt. Eine reine Studio-Software löst nur die Studio-Seite, und jeder Artist braucht daneben noch Excel, eine Buchhaltungs-App und einen Ordner voller Zettel.
Worauf du beim Preis achten solltest
Viele Programme rechnen pro Mitarbeitenden oder pro Platz ab, und das Studio zahlt auch für Gastartists, die nur ein paar Tage da sind. Bei Taddoo zahlt das Studio einen festen Preis, und jeder Artist zahlt seine eigene App, die er auch nach dem Wechsel weiter nutzt. Andere nehmen eine Provision auf Buchungen, die über ihren Marktplatz laufen. Rechne deshalb drei Szenarien durch: ein ruhiger Monat, ein voller Monat und ein Monat mit zwei Guest Spots. Den Deal zwischen Studio und Artist kannst du mit unserem Rechner für Platzmiete und Umsatzanteil durchspielen.
| Frage | Warum sie zählt |
|---|---|
| Gehört das Konto dem Artist oder dem Studio? | Entscheidet, ob Artists mitmachen und ob Wechsel friedlich bleiben. |
| Kostet jeder zusätzliche Artist extra? | Gastartists und neue Residents machen Platzpreise schnell teuer. |
| Gibt es Provision auf Buchungen? | Marktplatz-Provisionen sind oft der grösste versteckte Kostenblock. |
| Sieht das Studio nur Freigegebenes? | Schützt private Termine und Umsätze der Artists. |
| Wo liegen die Daten? | Kundendaten und Einverständnisse gehören in die EU oder die Schweiz. |
So führst du eine Studio-Software ein
- Lege das Studio mit Name, Adresse und Stationen an.
- Lade die Artists per Link oder QR-Code ein. Wer schon eine eigene App nutzt, verknüpft sie nur.
- Bitte um die Freigaben, die ihr wirklich braucht, und hinterlege den Deal pro Artist.
- Hänge den Einverständnis-QR-Code an den Empfang und bette das Anfrageformular auf eurer Website ein.
- Nach einem Monat: Abrechnung prüfen und mit den Artists besprechen, was fehlt.
Häufige Fragen
Was ist die beste Software für ein Tattoo-Studio mit mehreren Artists?
Eine, die für Tattoo gebaut ist und zum Modell selbständiger Artists passt: Gesamtkalender, Stationen, Anfragen-Verteilung, digitales Einverständnis und Abrechnung pro Artist, wobei jeder Artist sein eigenes Konto behält. Teste in der Testphase mit echten Terminen.
Wem gehören die Kundendaten, wenn ein Artist das Studio verlässt?
Bei Taddoo gehören die Kunden des Artists dem Artist, und Kunden, die das Studio selbst eingetragen hat, bleiben beim Studio. Die Verknüpfung endet, aber niemand verliert Daten.
Was kostet Taddoo Studio?
Das Studio-Konto kostet 30 CHF im Monat bei jährlicher Zahlung oder 40 CHF monatlich, mit unbegrenzt vielen Artists. Jeder Artist nutzt und bezahlt seine eigene Taddoo App ab 14 CHF im Monat, und damit ist auch seine ganze Buchhaltung als Selbständiger erledigt, nicht nur die Studio-Seite.
Können Gastartists ohne eigenes Konto mitarbeiten?
Ja. Das Studio kann Gastartists ohne eigenes Taddoo-Konto für ihren Aufenthalt erfassen. Ihre Kunden unterschreiben das Einverständnis über die Vorlage des Studios.
Kann ein Artist in mehreren Studios arbeiten?
Ja. Ein Konto kann mit mehreren Studios verknüpft sein, mit eigenen Tagen, Adresse und Währung pro Standort. Kunden wählen beim Buchen zuerst den Ort.
Vom Taddoo-Team, gebaut von Artists und Booking-Managern für Artists. Veröffentlicht am 24. Oktober 2026, zuletzt aktualisiert am 24. Oktober 2026.





