Handbuch

So nutzt du Taddoo

Die komplette Anleitung zur Taddoo App in 26 Kapiteln: vom ersten Start über Kalender, Buchungslink, Anzahlung und Checkout bis zu Link in Bio, Flash, Gutscheinen, Merch-Shop, Einverständnis, Belegen und Taddoo Studio. Öffentlich und ohne Login, damit du (und jeder KI-Assistent) jederzeit nachschlagen kannst.

1. Was ist Taddoo

Taddoo ist die eine App für alles rund ums Tätowieren: Anfragen, Termine, Anzahlungen, digitale Einverständniserklärung, Quittungen und Buchhaltung an einem Ort, auf iPhone, iPad, Android und Mac. Gebaut von der Taddoo AG in Zürich, zusammen mit Tattoo-Artists und einem Booking-Manager mit jahrelanger Erfahrung.

Taddoo ist artist first und nicht nur ein Buchungstool. Der Papierkram (Einverständnis, Quittungen, Belege, Kundenhistorie) läuft von selbst; Buchungslink mit Anzahlung, Link in Bio, Flash-Seite, Gutscheine, Merch-Shop, Tap to Pay und automatische Erinnerungen sind eingebaut und laufen, sobald du sie einschaltest.

Was die App kann

  • Kalender mit Tag, 3 Tagen, Woche, Monat und Jahr, gespiegelt in Google oder Apple Kalender (Kapitel 4).
  • Buchungslink mit Anzahlung: der Kunde wählt selbst einen freien Termin und zahlt die Anzahlung, der Termin bestätigt sich von selbst (Kapitel 5).
  • Checkout am Stuhl mit Quittung, eigenen Zahlungsmitteln und Tap to Pay ohne Lesegerät (Kapitel 7).
  • Erinnerungen und Mails vor und nach dem Termin, inklusive Aftercare und eigener Nachrichten, die Erinnerung auch per SMS (Kapitel 8).
  • Artist-Seite (Link in Bio) unter taddoo.com/@deinname mit Anfrageformular, Flash, Verfügbarkeit, Warteliste, Beratung, Gutscheinen und Merch-Shop (Kapitel 9 bis 13).
  • Kunden mit ganzer Historie und Newsletter (Kapitel 14 und 15).
  • Verfügbarkeit, mehrere Heimstudios und Guest Spots (Kapitel 16).
  • Digitale Einverständniserklärung per QR-Code oder Link, gegengezeichnet und als PDF archiviert (Kapitel 17).
  • Belege und Einnahmen mit Beleg-Scanner, Export für die Treuhand und Dashboard mit Umsatz und Auslastung (Kapitel 18 und 19).

Dein Konto gehört dir

Das Konto gehört dem Artist, nicht dem Studio. Ob Guest Spot, Studiowechsel oder später ein eigenes Studio: Kunden, Termine, Belege, Link in Bio und Zahlen bleiben bei dir, und du entscheidest, was ein Studio sieht. Über deine Seite bucht sich niemand von selbst in deinen Kalender, ausser du erlaubst es (etwa für Flash oder Beratungen).

Die drei Produkte

ProduktFür wen und was es kostet
Taddoo AppFür jeden Tattoo-Artist. Alle Funktionen. 14 im Monat bei jährlicher Zahlung (168 im Jahr) oder 16 monatlich.
Taddoo App ProDieselbe App ohne Taddoo-Gebühren beim Kassieren, mit Buchungslinks ohne Anzahlung und Artist-Seite ohne Taddoo-Branding. 25 im Monat bei jährlicher Zahlung (300 im Jahr) oder 35 monatlich.
Taddoo StudioDas Studio-Konto, das die eigenen Konten der Artists eines Studios verknüpft: Tagesboard mit Stationen, Gesamtkalender, Studio-Anfragen, Einverständnis an einem Ort. 30 im Monat bei jährlicher Zahlung (360 im Jahr) oder 40 monatlich.

Jedes Konto startet mit 7 Tagen gratis. Es gibt keine Umsatzbeteiligung; Gebühren fallen nur an, wenn du freiwillig Geld über die App kassierst (Kapitel 20). Alle Details in Kapitel 22 und auf der Preisseite.

App und Web

Du arbeitest in der App. Im Web unter taddoo.com hast du die Abo-Seite (Abo abschliessen, Zahlungsmittel, Rechnungen, kündigen). Deine Kunden sehen deine Artist-Seite, Buchungs- und Anzahlungslinks, Formulare und Einverständniserklärungen im Browser, in ihrer Sprache und ohne App.

Dieses Handbuch ist öffentlich und ohne Login, damit du (und jeder KI-Assistent) jederzeit nachschlagen kannst, wie Taddoo funktioniert.

2. Erste Schritte

So kommst du von null zum ersten Termin: App laden, Konto in der App anlegen und mit dem Assistenten Taddoo einrichten Termine, Arbeitszeiten und die wichtigsten Angaben hinterlegen. Das dauert ein paar Minuten.

App laden

  • iPhone und iPad: im App Store nach Taddoo suchen.
  • Android: im Google Play Store nach Taddoo suchen.
  • Mac: den App Store auf dem Mac öffnen und Taddoo laden. Es ist dieselbe App mit demselben Konto.
  • Wichtig: Tap to Pay gibt es auf dem iPhone und auf Android-Geräten mit NFC, nicht auf dem Mac. Widgets und Siri gibt es auf dem iPhone. Mehr zur App auf der App-Seite.

Du betreibst ein Studio und brauchst ein Studio-Konto? Das legst du auf der Seite Studio an und meldest dich danach in derselben App damit an (Kapitel 21. Taddoo Studio: das Studio-Konto).

Erster Start in vier Schritten

Beim ersten Öffnen wählst du Konto erstellen oder Anmelden. Hast du schon ein Konto (zum Beispiel im Web angelegt), tippst du auf Anmelden. Für ein neues Konto fragt die App vier Dinge ab, jeder Schritt eine Frage, mit Fortschrittsleiste oben:

  1. Sprache: die Sprache deines Geräts ist vorausgewählt. Später änderbar unter Einstellungen > Darstellung & Sprache.
  2. Name: dein Name oder der Name deines Studios. Er steht auf deinem Buchungslink und deinen Quittungen und lässt sich jederzeit ändern. Du kannst den Schritt auch überspringen.
  3. Währung und Grösseneinheit: aus der Region deines Geräts vorausgefüllt (USA: US-Dollar und Zoll, Eurozone: Euro und Zentimeter, Schweiz: Franken und Zentimeter). Gilt für Preise, Quittungen und alle Tattoo-Grössen.
  4. Instagram-Name (optional): wird nirgends veröffentlicht. Leer lassen und Weiter tippen geht genauso.

Registrierung

Danach legst du dein Konto direkt in der App an: Mit Apple fortfahren (ein Tipp mit Face ID), Mit Google fortfahren oder mit E-Mail und Passwort (mindestens 12 Zeichen). Mit dem Fortfahren akzeptierst du AGB und Datenschutzerklärung, beide sind auf dem Screen verlinkt. Danach bist du sofort angemeldet. Bei E-Mail und Passwort bietet dein Handy an, das Passwort im Passwort-Manager zu speichern; es wird dir dann beim Login in der App und auf taddoo.com vorgeschlagen.

Was du in den vier Schritten gewählt hast, übernimmt das Konto: Konto und System-Mails laufen in deiner Sprache, der Name steht sofort auf Buchungslink und Quittungen, Preise und Grössen laufen in deiner Währung und Einheit.

7 Tage gratis testen, mit allen Pro-Funktionen. Registrierst du dich in der App, brauchst du keine Karte. Du richtest alles ein, schaltest deine Artist-Seite live, sendest Buchungs- und Anzahlungslinks und kassierst mit Tap to Pay, alles schon im Test. Nur Mails und SMS an deine Kunden brauchen eine hinterlegte Karte. Registrierst du dich im Web (zum Beispiel über die Preisseite), hinterlegst du vor dem Test im sicheren Stripe-Checkout eine Zahlungsmethode; abgebucht wird erst nach dem Test, und kündigst du vorher, zahlst du nichts. Alles zu Preisen, Testende und Abo steht in Kapitel 22. Preise, Gratis-Test und Abo.

Taddoo einrichten in wenigen Minuten

Nach der Registrierung landest du nicht im leeren Kalender. Der Screen Los geht's zeigt, was gleich eingerichtet wird, Einrichtung starten öffnet den Assistenten Taddoo einrichten. Er macht die App mit deinen echten Daten startklar, ein Schritt pro Seite. Jeder Schritt lässt sich mit Überspringen auslassen. Später oben rechts fragt, ob du später weitermachen willst (das Dashboard erinnert dich) oder alles selbst einrichtest; dann zeigt Taddoo keine Einrichtungs-Hinweise mehr. Schliesst du die App mittendrin, öffnet sich der Assistent beim nächsten Start an derselben Stelle. Zu jedem Schritt erklärt Gut zu wissen, was dir Taddoo dabei abnimmt. Jeder Schritt beginnt mit einer Frage, weil man Taddoo auf verschiedene Arten nutzen kann, zum Beispiel: Willst du deinen Link in Bio mit Taddoo machen? Ja, statt Linktree, Ich behalte meinen Linktree (dann fügst du den Taddoo-Link dort ein) oder Nein. Bei den Arbeitszeiten wählst du so gleich zwischen festen Zeiten und Tage freigeben. Ein Nein überspringt den Schritt.

  1. Termine übernehmen: aus dem Handy-Kalender (empfohlen) oder aus einem anderen Programm wie Calendly, Fresha oder Square, samt Kunden (siehe unten). Nach dem Import führt Weiter einrichten zurück in den Assistenten. Nur die Kundenliste geht auch, als CSV-Datei (Kapitel 14. Kunden).
  2. Arbeitszeiten: zuerst wählen, wie Kunden buchen. Feste Arbeitszeiten: Tage antippen und eine Zeitspanne für alle Tage wählen. Tage freigeben: Vorlage wählen (Arbeitszeit, Startzeiten oder ganzer Tag) und die nächsten Tage im Monatskalender antippen, später füllst du nach. Einen grünen Tag tippst du nochmals an, um ihm eigene Zeiten zu geben oder ihn wieder wegzunehmen. Unterschiedliche Zeiten pro Tag legst du unter Einstellungen > Verfügbarkeit fest (Kapitel 16. Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots).
  3. Studio & Adresse: Name und Adresse deines Studios. Sie stehen automatisch in den Erinnerungen an deine Kunden.
  4. Link in Bio: In 3 Schritten einrichten führt durch Anfrageformular (Darstellung als Schritte, Chat oder eine Seite, die Grundfragen sind vorgewählt, oder Fragen aus deinem alten Formular übernehmen), Look (Design, Farbe, optional eigenes Hintergrundbild) und Profilbild mit Name, dann Seite live schalten. Die Seite startet nur mit dem Anfrageformular; danach kopierst, teilst oder öffnest du den Link. Darunter zeigt die App, was du im Editor noch alles einstellen kannst: weitere Links, Design bis ins Detail, eigene Fragen im Formular und die Anleitung für deine Instagram-Bio. Seite gestalten führt in den Editor (Kapitel 9. Artist-Seite und Link in Bio).
  5. Kunden-Erinnerungen: Erinnerungen per E-Mail einschalten, 24, 48 oder 72 Stunden vorher, und festlegen, wohin Antworten deiner Kunden gehen. Im Gratis-Test ohne Karte fragt Taddoo dafür einmal nach einer Karte.
  6. Quittungs-Angaben: Name, Adresse und optional Steuer-Nummer und E-Mail für deine Quittungen, vorbelegt aus dem Studio-Schritt. Weitere Angaben unter Einstellungen > Quittungen.
  7. Auszahlungen (Stripe): Stripe verbinden, damit Kunden die Anzahlung direkt beim Buchen zahlen (Kapitel 20. Zahlungen, Stripe und Gebühren). Nach dem Abschluss bei Stripe tippst du oben auf Fertig und bist zurück, Taddoo holt den Status sofort. In Ländern ohne Stripe fällt der Schritt weg.

Am Ende zeigt der Assistent, was eingerichtet ist. Schon erledigte Schritte, zum Beispiel gespeicherte Arbeitszeiten, erkennt er von selbst und lässt sie aus.

Termine aus dem Handy-Kalender übernehmen

  • Mit deiner Erlaubnis liest die App die Termine der nächsten drei Monate aus allen Kalendern deines Handys: iPhone-Kalender und die dort eingebundenen Google-, Outlook- oder Exchange-Konten, auf Android die Google-Kalender. Ohne Google-Login, und im Handy-Kalender wird nichts verändert.
  • Oben wählst du die Kalender (Geburtstage, Feiertage und abonnierte Kalender sind aus), darunter hakst du die Termine an. Termine mit Uhrzeit sind vorausgewählt, ganztägige nicht.
  • Jede Zeile trägt eine Termin-Art (Tattoo, Touch-up, Beratung oder Privat), die Taddoo am Titel erkennt; ein Tipp stellt sie um. Private Einträge wie Geburtstag, Flug oder Zahnarzt werden zu privaten Blockern ohne Kunde.
  • Vor der Auswahl sortiert Taddoo die Einträge mit KI vor: Kundenname, Termin-Art, Instagram-Handle und Motiv aus dem Titel (zum Beispiel Rose, Unterarm, oben in der Termin-Notiz; in der Zeile änderbar), E-Mail und Telefon aus den Notizen (Zeilen wie Studio: oder Adresse: zählen nicht als Kunde). Ohne Internet oder wenn die KI nicht antwortet, gelten die Regeln unten. Termine, die zur selben Zeit schon in Taddoo stehen, sind abgewählt. Oben zählen Chips je Art (Tattoo, Touch-up, Beratung, Privat); ein Tipp zeigt nur diese Einträge, Alle und Keine wirken dann nur auf sie.
  • Der Name im Titel wird der Kunde (aus Tattoo Mara wird Mara, aus Mara - Unterarm Rose wird Mara mit der Notiz Unterarm Rose). Bestehende Kunden gleichen Namens werden wiederverwendet, Ort und Notizen landen in den Termin-Notizen. Studio-Schreibweisen mit Kürzeln wie NG - Beratung - John Smith versteht der Import.
  • Unter Namen-Regeln schaltest du die KI-Namen aus und legst stattdessen fest, wo im Titel der Name steht (automatisch, vorne, im 2. Teil, hinten), schaltest erkannte Kürzel an oder aus und trägst Wörter ein, die nie ein Name sind. Mit dem Stift an einer Zeile änderst du einen Namen einzeln.
  • Übernommene Termine sind bestätigte Termine mit allem, was ein Termin kann (Erinnerung, Checkout, Quittung). Preis, Anzahlung und Projekt ergänzt du wie bei jedem Termin.
  • Steht dein Handy in einer anderen Zeitzone als dein Profil, zeigt die Auswahl einen Hinweis mit Ein-Tipp-Umstellung, damit nichts verschoben erscheint.

Der Import lässt sich jederzeit wiederholen unter Einstellungen > Kalender & Termine > Termine aus Handy-Kalender übernehmen. Schon übernommene Einträge bietet Taddoo nicht erneut an, auch nicht nach einer Absage. Ging etwas schief, öffne Einstellungen > Kalender & Termine > Übernommene Termine: dort machst du einen ganzen Import rückgängig (auf Wunsch samt dabei neu angelegter Kunden) und übernimmst neu, oder du löschst mehrere Termine auf einmal und änderst ihre Art. Termine mit Zahlung, Einverständnis oder Abschluss bleiben stehen, Kunden bekommen keine Nachricht.

Von einem anderen Programm umsteigen

Unter Einstellungen > Kalender & Termine > Aus anderem Programm übernehmen (oder im Import über Bisher mit einem anderen Programm?) fragt Taddoo, woher du kommst, und zeigt für jedes Programm den besten Weg mit Schritt-Anleitung. Übernommen werden die Termine ab heute bis in einem Jahr, im alten Programm ändert sich nichts. Das geht in jedem Plan.

  • Mit Zugangsschlüssel, samt Kunden: Calendly (persönlicher Zugangsschlüssel unter Integrationen > API & Webhooks), Acuity Scheduling (User ID und API Key unter Integrations > API) und Cal.com (API-Schlüssel unter Settings > Developer). Taddoo holt Name, E-Mail, Telefon und die Antworten aus dem Buchungsformular. Link und Schlüssel werden nicht gespeichert.
  • Über einen Kalender-Link: Google Kalender (Privatadresse im iCal-Format), Outlook (Kalender veröffentlichen), iCloud (öffentlicher Kalender), Proton, Yahoo, Fresha, Setmore und Acuity. Links mit https:// oder webcal:// funktionieren, eine .ics-Datei ebenso. Stehen Teilnehmer oder Kontaktdaten im Termin, übernimmt Taddoo sie.
  • Über eine Export-Datei: CSV oder Excel (.xlsx) aus Fresha, Acuity, SimplyBook.me, Mindbody, Zoho Bookings, Setmore, Booksy (über den Booksy-Support) oder deiner eigenen Liste. Taddoo erkennt Datum, Uhrzeit, Dauer oder Ende, Kunde, E-Mail, Telefon, Leistung, Status und Mitarbeiter. Unter Spalten prüfen änderst du jede Zuordnung und das Datumsformat. Abgesagte und vergangene Zeilen fallen weg.
  • Über Google: Square Appointments, Vagaro, GlossGenius, Porter, TIMIFY und SimplyBook.me geben Termine nur an Google weiter. Dort einmal Google Kalender verbinden, dann den Google-Kalender übernehmen.
  • Danach kommt dieselbe Auswahl wie beim Handy-Kalender: Termin-Art pro Zeile, Name änderbar, oben Filter nach Kalender oder Mitarbeiter (praktisch bei Studio-Exporten). Serien und Termine, die zur selben Zeit schon in Taddoo stehen, sind nicht vorausgewählt.
  • Mit E-Mail-Adresse entsteht ein richtiger Kunde, bestehende Kunden erkennt Taddoo an der E-Mail. Ohne E-Mail entsteht ein Kunde ohne Kontaktdaten. Kunden mit E-Mail bekommen die üblichen Taddoo-Erinnerungen, schalte die Erinnerungen im alten Programm aus. Jeder Import lässt sich ohne Doppelte wiederholen.
  • Nach dem Import bietet Taddoo an, auch die Kundenliste zu übernehmen (CSV, Kapitel 14. Kunden), damit Kunden ohne kommenden Termin ebenfalls in Taddoo stehen. Calendly läuft wie alle anderen Quellen über die Auswahl, mit dem Zugangsschlüssel aus Integrationen > API & Webhooks.
  • Unter Einstellungen > Kalender & Termine > Übernommene Termine siehst du jeden Import einzeln und machst ihn bei Bedarf rückgängig, um neu zu übernehmen.

Was schon eingerichtet ist

  • Wochenplan: neue Konten starten mit Dienstag bis Samstag, 10 bis 18 Uhr. Anpassen unter Einstellungen > Verfügbarkeit (Kapitel 16. Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots).
  • Zeitzone: neue Konten übernehmen die Zeitzone deines Handys. Änderbar unter Einstellungen > Profil.
  • E-Mail-Bestätigung: kein Pflichtschritt. Du bekommst eine Mail mit Bestätigungs-Link und siehst in der App einen Hinweis, solange sie aussteht. Bestätige sie trotzdem, damit wir dich bei Passwort-Verlust erreichen.

Einrichtung im Dashboard

Solange Schritte offen sind, zeigt das Dashboard die Karte Taddoo einrichten mit Fortschritt, dem nächsten Schritt und Weiter einrichten; im Kalender erinnert ein schmaler Hinweis daran. Alle Schritte öffnet die Übersicht: Dort steht jeder Schritt als Erledigt, Übersprungen oder Offen, du öffnest ihn einzeln wieder oder holst Übersprungenes nach.

Ist die Einrichtung durch, wird aus der Karte Probier Taddoo aus mit geführten Touren:

  • Termin per Buchungslink verschicken: Im Kalender auf + tippen, im Formular (steht schon auf Buchungslink) den Kunden eintragen und Buchungslink erstellen & teilen tippen, dann den Link an den Kunden schicken. Jeder Schritt zeigt eine Leiste Schritt 1 von 3, das X beendet die Tour. Daneben gibt es das Video (1 Minute).
  • Einverständnis am Termin: dieselbe Tour wie im Tab Einverständnis unter So funktioniert's. Termin anlegen oder antippen, dann Link und QR-Code für die Erklärung erstellen.
  • Kalender in Google/Apple Kalender spiegeln: öffnet ein Fenster mit zwei Wegen, Abonnieren für Apple Kalender und Outlook, Link kopieren für Google Kalender (Kapitel 4. Kalender und Termine).

Mit dem X auf der Karte oder im Kalender-Hinweis schaltest du alle Einrichtungs-Hinweise aus, auf allen Geräten. Die Übersicht öffnest du jederzeit unter Einstellungen > Hilfe > Taddoo einrichten; dort schaltet Hinweise zur Einrichtung sie wieder ein.

Kurz-Tutorials

Kein Tutorial startet von selbst. Alle Kurz-Tutorials findest du unter Einstellungen > Hilfe > Tutorials und spielst sie dort so oft ab, wie du willst:

TutorialWorum es geht
Termin bis QuittungDer Hauptablauf: Termin anlegen, Anzahlung vermerken, auschecken
Termin auscheckenEndpreis erfassen, damit Quittung, Buchhaltung und Kunden-Historie stimmen
Kalender verbindenTaddoo und Google/Apple Kalender in beide Richtungen
Link in BioDeine Seite für die Instagram-Bio
BuchungslinkDer Kunde bucht und zahlt selbst
Tap to PayKartenzahlung ohne Terminal (nicht auf dem Mac)
Einverständnis per QRDer Kunde unterschreibt am Stuhl auf seinem Handy
Belege & AusgabenScannen, Buchhaltung, Export für die Steuer
Kostenloser Set-up-Call mit Flo: Direkt nach der Registrierung bekommst du eine E-Mail mit einem Link, über den du einen kurzen Video-Call auswählst. Wir gehen dein Set-up gemeinsam durch und beantworten deine Fragen, kostenlos, 10 bis 15 Minuten. Ab dem zweiten Tag erscheint das Angebot auch als Karte im Dashboard der App (Termin auswählen oder Kein Bedarf). Ohne Reaktion erinnern wir dich noch ein paar Mal, danach nicht mehr. Mit Kein Bedarf ist das Thema sofort erledigt.
Setup-Calls jede Woche: Jeden Dienstag um 09:00 und Donnerstag um 17:00 Zürcher Zeit (die App zeigt die Zeiten in deiner Zeitzone) richten wir Taddoo live per Google Meet mit allen ein, die dazukommen, und beantworten Fragen. 30 Minuten, kostenlos, einfach dazukommen. Termine und Google-Meet-Link findest du in der App unter Einstellungen > Hilfe > Setup-Calls. Neue Konten sehen die Calls im ersten Monat als kleine Einträge im Kalender: Sie blockieren keine Termine, ein Tipp darauf öffnet die Setup-Call-Seite, und mit dem Schalter In meinem Taddoo-Kalender blendest du sie aus oder wieder ein. Im Handy-Kalender speichern legt einen Call als wöchentliche Serie in deinen Handy-Kalender. Ohne App: auf taddoo.com/setup-call einen Termin wählen und die E-Mail eintragen, die Einladung kommt als Kalender-Datei zum Annehmen. Ganz oben auf der Seite steht der nächste Call mit Countdown und Google-Meet-Link. Der Link öffnet erst ab 10 Minuten vor Beginn und heisst dann Jetzt beitreten, vorher zeigt ein Tipp darauf, wie lange es noch dauert. Bis du Taddoo eingerichtet hast, erinnert dich die App höchstens einmal pro Woche etwa 15 Minuten vor einem Call, und zwar nur an Calls, die bei dir zwischen 8 und 21 Uhr liegen; ein Tipp auf die Mitteilung öffnet direkt Google Meet. Hast du die Calls ausgeblendet oder Tipps & Erinnerungen abgeschaltet, kommt diese Erinnerung nicht.

3. Aufbau der App

Die App hat unten eine Leiste mit fünf Tabs für die tägliche Arbeit. Kunden, Automationen, Marketing und Einstellungen liegen im Menü oben rechts. Auf iPad und Mac ersetzt eine Seitenleiste die Leiste unten.

TabWas du dort machst
KalenderTermine ansehen, anlegen, verschieben und auschecken (Kapitel 4. Kalender und Termine)
FlashFlash-Motive verwalten und deine Artist-Seite über die Karte Link in Bio gestalten (Kapitel 9. Artist-Seite und Link in Bio, Kapitel 11. Flash)
AnfragenNeue Anfragen, reservierte Termine ohne Anzahlung und offene Buchungslinks (Kapitel 10. Anfragen, Formular und Warteliste)
DashboardUmsatz und Kennzahlen, Einnahmen, Ausgaben und Export, dazu die Karte Taddoo einrichten (Kapitel 19. Dashboard und Zahlen)
EinverständnisEinverständniserklärungen erstellen, unterschreiben lassen und exportieren (Kapitel 17. Einverständniserklärung)

Das Menü oben rechts

  • Kunden: deine Kundenliste mit Profilen, Notizen und Import (Kapitel 14. Kunden).
  • Automationen (Symbol: Zauberstab): alles, was Taddoo automatisch an Kunden schickt, als Zeitleiste von der Buchung bis nach dem Termin, dazu ganz unten der Einstieg ins Marketing. Dieselbe Seite öffnest du auch über Einstellungen > Automationen (Kapitel 8. Erinnerungen und Mails an Kunden).
  • Marketing: deine Newsletter-Kampagnen (Kapitel 15. Newsletter).
  • Einstellungen: alles, was du einmal einrichtest (siehe unten).
  • Konten: wechselt mit einem Tipp zwischen den Konten, die auf diesem Gerät angemeldet sind, ohne neues Passwort. Über Konto hinzufügen meldest du ein weiteres an, zum Beispiel dein Artist-Konto und ein Studio-Konto. Jedes Login ist ein eigenes Konto.

iPad und Mac

Auf dem iPad und dem Mac stehen die Bereiche in einer Seitenleiste, Einstellungen sitzen unten in der Leiste. Listen und Details stehen nebeneinander, statt sich gegenseitig zu überdecken. Auf dem Mac und am iPad mit Tastatur gibt es Tastenkürzel:

KürzelAktion
Cmd NTermin anlegen
Cmd Shift PPrivaten Termin anlegen
Cmd 1 bis Cmd 5Kalender als Tag, 3 Tage, Woche, Monat oder Jahr
Cmd TZu heute springen
Cmd Pfeil links / Cmd Pfeil rechtsZeitraum zurück oder vor
Ctrl 1 bis Ctrl 6Bereich wechseln
Cmd ,Einstellungen öffnen
Cmd FSuche in der Kundenliste
EscOberstes Fenster schliessen

Die App läuft auf jedem Mac mit Apple-Chip (ab Ende 2020). Du findest sie im Mac App Store unter Taddoo; es ist dieselbe App wie auf dem iPad, mit demselben Login. Unter Einstellungen > Darstellung & Sprache wählst du die Textgrösse (Klein, Standard, Gross, Sehr gross), auch auf dem iPad. Tap to Pay, Kamera und Beleg-Scanner gibt es auf dem Mac nicht: Du kassierst per Anzahlungslink, bar oder per Überweisung, Bilder und Belege wählst du im Finder aus, zum Beispiel aus Downloads oder vom Schreibtisch, oder als PDF.

Einstellungen

Die Einstellungen sind aufgebaut wie auf dem iPhone: oben ein Suchfeld, das jede Einstellung findet, auch über Wörter aus ihrer Beschreibung; ein Treffer springt direkt zur passenden Karte. Die Suche findet auch Dinge ausserhalb der Einstellungen, etwa die Einverständnis-Vorlage, Link in Bio, Kunden importieren oder Marketing. Darunter dein Profil mit deinen anderen Konten zum direkten Wechseln und die Bereiche:

GruppeEinträge
HilfeTutorials, Taddoo einrichten, Taddoo bewerten
TermineKalender & Termine (Terminfarben, Schnell-Formular, Kalender verbinden, Import), Verfügbarkeit (Wochenplan, Abwesenheiten, Standorte), Behandlungen, Automationen (dieselbe Seite wie im Menü oben rechts: Terminbestätigung, Termin-Erinnerung, Terminverschiebung, Mails nach dem Termin, Eigene Nachrichten)
Buchung & ZahlungBuchungs- & Anzahlungslinks (mit Google Meet), Flash-Seite, Zahlungen, Gutscheine, Quittungs-Angaben
WeiterempfehlenGratis-Monat holen (Kapitel 24. Gratis-Monat holen, Freunde werben)
AppBenachrichtigungen (Push-Mitteilungen an dich), Darstellung & Sprache, Widgets & Siri (iPhone)
IntegrationenKI verbinden (Claude & ChatGPT), Website einbinden, Studios (erscheint, sobald du mit einem Studio verknüpft oder eingeladen bist)
KontoKonto & Sicherheit (Passwort, Abo, Datenschutz)

Unter Darstellung & Sprache wählst du Hell, Dunkel oder System, die Textgrösse (Klein, Standard, Gross, Sehr gross; gilt für die ganze App auf diesem Gerät) und die Sprache der App. Sicherheit, Abo und KI-Verbindung beschreibt Kapitel 23. Einstellungen, Sicherheit und KI.

Profil

  • Profilfoto: eigenes Foto hochladen (quadratisch zugeschnitten) oder entfernen. Studios, mit denen du verknüpft bist, sehen es in ihrer App. Ohne eigenes Foto gilt das Profilbild deiner Artist-Seite. Alternativ wählst du ein Maskottchen, das nur auf deinem Gerät erscheint; ein Foto hat Vorrang.
  • Anzeigename und Studio-Name: der Studio-Name erscheint auf deinen Quittungen, sofern du unter Quittungs-Angaben keinen eigenen Geschäftsnamen hinterlegt hast.
  • Instagram-Name: optional, ohne @, wird nirgends veröffentlicht. Leer lassen löscht ihn.
  • Grösseneinheit: Zentimeter, Zoll oder Automatisch nach der Währung deines Heimstudios (US-Dollar ergibt Zoll). Gilt für alle Grössenfelder und Anzeigen; bestehende Werte werden umgerechnet.
  • Zeitzone: Auswahl nach Stadt oder Land mit Suche, jede Zone mit aktueller Uhrzeit und UTC-Versatz, die Zone deines Geräts als Schnellwahl. Steht dein Handy später in einer Zone mit anderer Uhrzeit, fragt die App beim Start einmal, ob sie dein Profil umstellen soll, sonst laufen Termine, Erinnerungen und Buchungslinks verschoben.

Push-Benachrichtigungen

Unter Einstellungen > Benachrichtigungen schaltest du jeden Typ einzeln ein oder aus. Beim ersten Mal fragt die App nach der Erlaubnis für Mitteilungen. Die Mails an deine Kunden stellst du unter Automationen ein (Menü oben rechts oder Einstellungen > Automationen, Kapitel 8).

PushWas er meldet
Termin-Erinnerung auf dein GerätKurz vor jedem Termin, Vorlaufzeit einstellbar
Checkout-Erinnerung15 Minuten nach Terminende, falls der Termin noch nicht ausgecheckt ist; ein Tipp öffnet ihn
Anzahlung noch offenEin Tattoo-Termin ist eingetragen, die Anzahlung aber nach 24, 48 (Standard) oder 72 Stunden noch nicht als erhalten markiert; ein Tipp öffnet den Termin, dort schickst du den Anzahlungslink oder vermerkst den Eingang. Mehrere offene Termine kommen als eine Push, nur tagsüber
Einverständnis unterschriebenEin Kunde hat die Erklärung auf seinem eigenen Handy unterschrieben, etwa über den Link in der Mail; ein Tipp öffnet den Termin
Tages-ÜbersichtMorgens deine Termine des Tages, Uhrzeit einstellbar
Neue BuchungSobald ein Kunde über deinen Link einen Termin bucht
Neue AnfrageEin Kunde schickt über dein Formular oder deine Seite eine Anfrage
Anzahlung erhaltenEin Kunde hat die Anzahlung online bezahlt
Gutschein verkauftJemand kauft einen Gutschein von dir
Neue Bestellung im ShopJemand hat in deinem Shop bestellt und bezahlt; ein Tipp öffnet die Bestellung
WartelisteJemand setzt sich auf deine Warteliste
Von StudiosEinladungen, Buchungen und Anfragen von Studios, mit denen du verknüpft bist
Tattoo-Infos vom KundenWenn ein Kunde nach der Buchung Idee, Stelle, Grösse oder Referenzbilder ergänzt
Link abgelaufenEin Buchungs- oder Anzahlungslink ist abgelaufen, ohne dass gebucht wurde; ein Tipp führt zum Projekt
Tipps & ErinnerungenTipps zu Einstellungen: im Gratis-Test alle paar Tage, danach etwa alle zwei Wochen; ein Tipp springt direkt zum passenden Feld. Im Gratis-Test kommt einmal auch der Hinweis, deine Karte zu hinterlegen. Nach dem Test erinnert die App weiter an Setup-Calls und Funktionen, in den ersten Wochen wöchentlich, danach seltener
Good VibesMotivations-Sprüche, Umsatz-Highlights und Meilensteine (siehe unten)

Damit es nie zu viel wird: In den ersten 24 Stunden nach der Registrierung schickt Taddoo keine Tipps von sich aus, danach höchstens einen solchen Hinweis pro Tag. Die meisten dieser Tipps kommen abends, wenn du nicht mehr tätowierst: zwischen 19:30 und 21:30 Uhr oder zu der Abendstunde, in der du die App sonst öffnest. Dafür merkt sich Taddoo, zu welchen Uhrzeiten du die App nutzt und ob dein Gerät dabei im WLAN ist, ohne Netzwerkname und ohne Standort. Was du schon eingerichtet hast, wird nicht mehr vorgeschlagen. Pushes zu deinem Geschäft (neue Anfrage, neue Buchung, Anzahlung, Termin-, Checkout- und Tages-Erinnerung) kommen davon unabhängig immer sofort. Sind auf dem Gerät mehrere Konten angemeldet, legst du fest, ob ein Konto auch Mitteilungen bekommt, während ein anderes aktiv ist.

Zusätzlich per E-Mail: Neue Anfragen und neue Buchungen kommen auf Wunsch auch als E-Mail, an deine Login-Adresse oder eine andere Adresse. Die Mail enthält Kunde mit Kontaktdaten, Motiv oder Flash, Grösse, Körperstelle, Wunschtag oder Termin, Standort, Preis, Status der Anzahlung, bis zu fünf verkleinerte Bilder und einen Knopf In der App öffnen. Antwortest du auf die Mail, geht die Antwort von deiner eigenen Adresse direkt an den Kunden; sie landet nicht in Taddoo, die Anfrage bleibt im Tab Anfragen offen.

Good Vibes

Ab und zu ein Motivations-Spruch, ein Umsatz-Highlight aus deinen echten Zahlen (Monatsumsatz, Auslastung, Wochen-Recap, neue Kunden) oder ein Meilenstein wie der 100. Termin oder ein Rekord-Monat. Höchstens einmal pro Woche, nur tagsüber, und Zahlen kommen nur, wenn sie gut aussehen. Abschaltbar unter Einstellungen > Benachrichtigungen > Good Vibes.

Widgets auf dem Home-Screen

Auf dem iPhone legst du deine Termine auf den Home-Screen oder den Sperrbildschirm: Home-Screen lange drücken, Plus oben links, Taddoo suchen. Die Karte unter Einstellungen > Widgets & Siri zeigt eine Vorschau und die Schritte.

  • Kalender: klein der nächste Termin mit der Zahl der Termine heute, mittel die nächsten drei Termine, gross der ganze Tag plus eine Vorschau auf morgen. Laufende Termine tragen Jetzt, reservierte sind markiert, die Farben sind dieselben wie im Kalender.
  • Zahlen: Umsatz von heute und diesem Monat, abgeschlossene Termine, erwarteter Umsatz offener Termine und Auslastung.
  • Für den Sperrbildschirm gibt es beide als kleine Zeile und als Kreis mit der Terminzahl.
  • Ein Tipp auf einen Termin öffnet ihn, auf das Datum die Tagesansicht, auf die Zahlen das Dashboard.
  • Die Widgets zeigen den Stand vom letzten Öffnen der App und rücken über den Tag selbst weiter. Neue Buchungen erscheinen, sobald du die App das nächste Mal öffnest. Nach dem Abmelden sind sie leer.

Siri

Auf dem iPhone (ab iOS 17) fragst du Siri nach deinen Terminen, ohne die App zu öffnen: Nächster Termin in Taddoo, Wer kommt heute in Taddoo oder Wer kommt morgen in Taddoo. Siri antwortet mit Uhrzeit, Kunde und Motiv. Mit Termin anlegen in Taddoo fragt Siri nach Kunde, Beginn, optional Dauer und Motiv und öffnet das ausgefüllte Termin-Formular; du tippst nur noch Speichern. Buchungslink erstellen in Taddoo öffnet das Formular im Modus Buchungslink. Die Sätze stehen unter Einstellungen > Widgets & Siri und in der Kurzbefehle-App unter Taddoo. Sie funktionieren auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Thai.

Telefonnummern mit Vorwahl

Überall, wo eine Telefonnummer eingetippt wird (in der App beim Termin, im Projekt, bei den Quittungs-Angaben und in der Einverständniserklärung, auf deiner Seite in Formularen, beim Flash-Buchen und beim Buchungslink), steht links ein Chip mit Flagge und Vorwahl. Er ist mit dem wahrscheinlichen Land vorbelegt und per Tipp änderbar; wer eine Nummer mit + oder 00 tippt, stellt ihn automatisch um. Gespeichert wird die Nummer international (zum Beispiel +41 79 281 77 83), damit WhatsApp, SMS und Anruf ohne Raten funktionieren. Eine ungewöhnliche Länge zeigt nur einen Hinweis und blockiert nichts.

4. Kalender und Termine

Der Tab Kalender ist das Herz der App. Hier siehst du alle Termine, legst neue an, verschiebst sie mit dem Finger und öffnest den Checkout. Er funktioniert wie der Google Kalender: tippen, ziehen, fertig.

Ansichten

  • Tag, 3 Tage, Woche, Monat und Jahr. Die Ansicht wählst du im Dropdown im Kopf; die App merkt sich die zuletzt gewählte.
  • Navigation: Wischen blättert in jeder Ansicht. Der Knopf mit der heutigen Tageszahl springt zu heute. In Tag, 3 Tagen und Woche öffnet ein Tipp auf den Monatsnamen (oder Herunterziehen am Kopf) einen Mini-Monat mit farbigen Punkten für frei, Termin, abwesend und nicht verfügbar; ein Tipp auf einen Tag springt dorthin.
  • Stundenraster: zeigt den ganzen Tag (00 bis 24 Uhr), Stunden ausserhalb deiner Arbeitszeit sind grau. Mit zwei Fingern zoomst du. Beim Öffnen springt der Kalender zur roten Jetzt-Linie bzw. zum Arbeitsbeginn; ein roter Jetzt-Knopf holt dich zurück, wenn du weggescrollt bist. Gleichzeitige Termine liegen nebeneinander. Hast du unter Einstellungen > Verfügbarkeit eigene Besprechungs- oder Nachstech-Zeiten, markiert sie ein schmaler Streifen in der Farbe der Termin-Art am linken Rand der Spalte, sobald du ihn über den Filter-Knopf unter Anzeigen > Zeiten für Beratung & Nachstechen einschaltest (Standard aus). Ist an einem Tag für Kunden etwas gesperrt (Beratung, Nachstechen oder eine Behandlung), zeigt der Tageskopf ein kleines Minus-Symbol.
  • Woche: auch auf dem iPhone alle sieben Tage nebeneinander, mit Name und Startzeit im Block. Für breite Blöcke mit Zeitspanne und Preis nimmst du die 3-Tage-Ansicht. Ein Tipp auf den Tageskopf öffnet den Tag.
  • Monat und Jahr: Tage als Kacheln. Passen nicht alle Termine in eine Kachel, zeigt eine Pille wie +2 die restlichen; ein Tipp öffnet den Tag. Die Jahresansicht färbt die Tage nach frei, Termin und abwesend.
  • Filter: im Kopf blendest du Termine nach Alle, Reserviert, Bestätigt oder Beratung ein und aus.
  • Gast-Standorte erscheinen in Hellblau: als Hinweis über dem Kalender, als Band im Wochenkopf, als Rahmen um die Tage in Monat und Jahr (Kapitel 16. Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots).

Termin anlegen

  • Tipp auf eine freie Zeit: setzt einen Entwurf von einer Stunde. Du verschiebst ihn mit dem Finger (in der Woche auch auf einen anderen Tag) und verlängerst ihn am Griff unten. Ein Tipp auf den Entwurf öffnet das Formular mit genau diesen Zeiten, das X verwirft ihn.
  • Gedrückt halten und ziehen: markiert eine Zeitspanne (Start ist die Viertelstunde unter dem Finger). Beim Loslassen fragt die App, was es werden soll.
  • Plus-Knopf: öffnet ein Menü mit Termin, Walk-In, Beratung, Touch-up und Privater Termin. Die gewählte Art ist im Formular dann schon gesetzt.
  • Formular weggezogen? Ziehst du das offene Formular nach unten, bleibt der Entwurf im Raster stehen und unten erscheint eine kleine Leiste. Du kannst den Block noch verschieben und über Öffnen weitermachen.
  • Flugzeug-Knopf im Kopf: Abwesenheit eintragen, Gast-Standort anlegen, Verfügbarkeit verwalten und Kalender verbinden.

Termin-Arten

ArtWofür
TerminDie normale Tattoo-Sitzung mit Kunde, Preis und Anzahlung
Walk-InSpontaner Kunde ohne Buchungslink; beim Anlegen mit Feld Preis (vereinbart), Anzahlung optional
BeratungVorgespräch vor Ort oder online, auf Wunsch mit Google-Meet-Link (Kapitel 12. Beratung und Nachstechen buchen)
Touch-upNachstechen eines bestehenden Tattoos
Privater TerminPersönlicher Blocker ohne Kunde, etwa Zahnarzt oder Training

Das Termin-Formular

  • Schnell oder Ausführlich: der Umschalter oben rechts. Schnell zeigt nur die Kernfelder (Name mit Kundensuche, Art, Kontaktfelder, Tag mit Verfügbarkeit und freien Zeitfenstern, Dauer, Motiv, Anzahlung), Ausführlich alle Felder. Die App merkt sich den Modus. Welche Felder Schnell zeigt, stellst du unter Einstellungen > Kalender & Termine > Schnell-Formular ein.
  • Datum wählen oder Buchungslink: mit Datum trägst du den Termin selbst ein, mit Buchungslink wählt der Kunde seine Zeit selbst (Kapitel 5. Buchungslink mit Anzahlung). Die App merkt sich deine letzte Wahl.
  • Tag und Zeit: oben steht der Tag (Antippen klappt den Monat mit den Farbpunkten auf), darunter die Verfügbarkeit dieses Tages mit Arbeitszeit und freien Zeitfenstern. Die Dauer stellst du mit Plus und Minus ein. Unten tippst du Im Kalender wählen: der echte Kalender öffnet sich auf diesem Tag, du tippst auf die Zeit, ziehst den Block bei Bedarf zurecht und tippst in der Leiste Anlegen. Für eine krumme Zeit nimmst du dort Zeit eingeben. Ein freies Zeitfenster unter dem Tag setzt die Zeit direkt.
  • Dauer: als Zahl eintippen, die Einheit (Stunden oder Tage) wählst du im Dropdown daneben.
  • Status: Bestätigt oder Reserviert. Mit dem Schalter Anzahlung bereits erhalten wird der Termin direkt bestätigt; ohne bietet die App danach einen Anzahlungslink an (Kapitel 6. Anzahlung und Termine von Hand).
  • Kunde per E-Mail benachrichtigen: schickt die Terminbestätigung mit Kalenderdatei (Kapitel 8. Erinnerungen und Mails an Kunden).
  • Ausführlich zusätzlich: Körperstelle, Grösse, Stilreferenz, Preis von/bis, Service oder Behandlung, Arbeitsort, Notiz, Farbe, Referenzbilder (bis zu 25 pro Termin) und Dokument anhängen (PDF bis 3 MB).
  • Konflikte: überschneidet sich der Termin mit einem anderen, fragt die App nach; mit Trotzdem speichern überbuchst du bewusst. Liegt der Tag ausserhalb deiner Arbeitszeit oder in einer Abwesenheit, steht ein Hinweis im Formular.
  • Rückwirkend eintragen: vergangene Tage und Zeiten sind wählbar, damit Historie, Statistik und Buchhaltung vollständig bleiben. Mit Direkt als erledigt schliesst du so einen Termin gleich ab; erfasse den Endpreis, damit der Umsatz stimmt.

Private Termine

Der private Termin ist dein persönlicher Blocker: Titel, Ganztägig-Schalter, Datum, Beginn und Ende, dazu optional Ort, Link, Notiz und Farbe. Er hat keinen Kunden, keinen Preis und keine Anzahlung. Die Zeit ist im Kalender und im Buchungslink genauso belegt wie bei einem Kundentermin. Private Termine erscheinen nie in Einnahmen, Statistiken oder Kunden-Mails. Für ganze Tage wie Ferien oder Krankheit nimmst du besser eine Abwesenheit (Flugzeug-Knopf oder Einstellungen > Verfügbarkeit).

Beginn und Ende haben je ein eigenes Datum: ein privater Termin darf über mehrere Tage gehen (bis 62 Tage), etwa von Freitag 18:00 bis Sonntag 20:00. Ganztägige und mehrtägige private Termine stehen in Tag, 3 Tage und Woche als Balken über dem Raster. Mit Wiederholen wiederholt sich der Termin täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich, unter Benutzerdefiniert zum Beispiel alle 2 Wochen am Montag und Mittwoch, mit Ende nie, an einem Datum oder nach einer Anzahl Terminen. Änderst, verschiebst oder löschst du einen wiederkehrenden Termin, fragt die App wie Google: Nur dieser Termin, Dieser und alle folgenden oder Alle Termine.

Kundentermine dürfen über Mitternacht gehen: beginnt ein 5-Stunden-Termin um 22:00, endet er um 03:00 am nächsten Tag. Im Kalender bleibt er ein normaler Block, der am Folgetag ab 00:00 weiterläuft.

Verschieben und verlängern

  • Verschieben: Termin gedrückt halten und an die neue Stelle ziehen, oder im Termin-Detail bzw. in der Termin-Karte auf Verschieben tippen. Dann bist du im Kalender: blättere zum gewünschten Tag und tippe auf die neue Zeit. Dort erscheint der Termin als Vorschau, die du noch ziehen kannst; unten zeigt eine Leiste die neue Zeit, Zeit eingeben setzt Zeiten wie 14:10 von Hand, das X bricht ab. Die App fragt nach: Verschieben oder Verschieben und Kunde informieren (der Kunde bekommt eine Mail mit alter und neuer Zeit). Danach erscheint kurz Rückgängig.
  • Verlängern oder verkürzen: den unteren Rand des Termins gedrückt halten und ziehen, mit derselben Rückfrage.
  • Datum, Start und Ende von Hand: unter Termin bearbeiten > Datum und Zeit. Ein Tipp auf den Tag klappt den Monat auf, darunter stellst du Start und Ende ein, daneben steht die Dauer. Beim Speichern gelten dieselben Warnungen wie beim Verschieben (Überschneidung, Abwesenheit) und der Kunde bekommt die Mail mit der neuen Zeit. Die Dauer im Block Tattoo-Projekt ist nur die Schätzung fürs ganze Tattoo und ändert den Termin nicht. Hat das Projekt nur diese eine Sitzung und passt die Schätzung in Stunden nicht zur Terminlänge, setzt Auf die Schätzung setzen das Ende passend.
  • Erinnerungen und die Fälligkeit einer offenen Anzahlung richten sich automatisch nach der neuen Zeit.

Termin-Detail

Ein Tipp auf einen Termin öffnet eine Karte von unten mit Zeit, Kunde, Art, Status, Preis, Motiv und den Kontaktwegen des Kunden (Anruf, WhatsApp, SMS, E-Mail, Instagram). Von dort geht es zu Termin bestätigen (bei Reservierungen), Bearbeiten und Details.

  • Im Kopf des Details zeigen Chips die Art (Tattoo-Termin, Touch-up, Beratung, Walk-In) und, falls gebucht, das Service-Paket, in der Farbe des Termins.
  • Referenzbilder: fügst du per Kamera oder aus der Mediathek hinzu. Ein Tipp öffnet die Vollbild-Ansicht zum Durchwischen; über das Download-Symbol speicherst oder teilst du ein Bild, Alle herunterladen liefert alle als ZIP. Angehängte PDFs öffnen sich per Tipp.
  • Bei Beratungen stehen Format und Meeting-Link mit Öffnen, Kopieren und Teilen im Detail.
  • Übernommene Termine zeigen, aus welchem Handy-Kalender sie stammen.
  • Anzahlung, Checkout und Quittung beschreiben Kapitel 6. Anzahlung und Termine von Hand und Kapitel 7. Checkout, Quittung und Tap to Pay.

Bearbeiten und Kunde verknüpfen

Über Bearbeiten änderst du alle Felder, auch Format, Meeting-Link und Ortshinweis einer Beratung. Die Terminart wechselst du direkt unter dem Titel mit einem Tipp auf Termin, Beratung, Walk-in oder Nachstechen; die Felder darunter passen sich an (eine Beratung bekommt Format und Treffpunkt, Nachstechen hat keinen eigenen Sitzungspreis). Trägt eine Tattoo-Sitzung die Anzahlung des Projekts (Betrag, Zahllink oder Eingang), klärst du zuerst die Anzahlung, dann lässt sich die Art ändern. Private Termine bleiben privat. Hast du einen Termin ohne Kundendaten angelegt, hängst du ihn mit Bestehenden Kunden verknüpfen (Suche nach Name oder E-Mail) an einen vorhandenen Kunden; der leere Platzhalter-Kunde verschwindet dabei. Tippst du eine E-Mail ein, die schon einem Kunden gehört, führt die App den Termin mit diesem Kunden zusammen, statt einen zweiten anzulegen. Sobald im Formular etwas geändert ist, schwebt der Speichern-Knopf am unteren Rand.

Folgetermine und Serien

Für die zweite Sitzung eines grossen Projekts tippst du im Termin-Detail auf Folgetermin erstellen. Der neue Termin bleibt mit dem ursprünglichen Termin und dem Projekt verknüpft. In jedem Termin der Serie steht der Block Verkettete Termine mit den anderen Sitzungen samt Datum, Endpreis und Anzahlung; ein Tipp springt zum jeweiligen Termin. Der Folgetermin übernimmt alle Angaben, aus "Session 1" wird automatisch "Session 2". Das Formular zeigt nur Datum, Zeit und Dauer; unter Mehr Angaben kannst du Motiv, Stelle, Grösse usw. anpassen. Solche Änderungen gelten nur für diesen Termin, der vorherige Termin bleibt, wie er ist. Beim ersten Folgetermin wählst du einmal, wie die Anzahlung läuft: Eine Anzahlung fürs ganze Projekt (wird bei der letzten Session abgezogen, für weitere Sessions wird nichts Neues verlangt) oder Jede Session hat eine eigene Anzahlung (jede wird bei ihrer Session abgezogen, für den Folgetermin trägst du eine neue ein). Ändern kannst du das jederzeit unter Einstellungen > Zahlungen > Anzahlung bei mehreren Sessions. Laufende Projekte mit mehreren Sessions bleiben dabei, wie sie sind; die neue Wahl gilt für neue Projekte.

Mehrere Sitzungen am Stück: Direkt nach dem Anlegen eines Tattoo-Termins zeigt das Termin-Detail die Zeile Mehrere Sitzungen?. Ein Tipp darauf öffnet den Folgetermin; brauchst du keine weitere Sitzung, ignorierst du die Zeile einfach, sie verschwindet von selbst. Im Folgetermin trägst du neben Datum, Zeit und Dauer den Preis dieser Sitzung ein. Er ist mit dem Preis der vorherigen Sitzung vorbelegt; leer gilt die Preis-Schätzung des Projekts. Mit Anlegen & nächste Sitzung speicherst du die Sitzung und landest direkt im nächsten Folgetermin. So trägst du Sitzung 2, 3 und 4 hintereinander ein, die letzte speicherst du mit Anlegen.

Termin stornieren

Ganz unten im Termin-Detail steht Termin stornieren. Nach einer Rückfrage verschwindet der Termin aus dem Kalender; das lässt sich nicht rückgängig machen. Ein einmaliges Flash wird dabei automatisch wieder frei. Einen bereits ausgecheckten Termin nimmst du zuerst mit Abschluss zurücknehmen zurück, erst dann lässt er sich stornieren. Gelöscht wird dabei nichts: Kunde, Termin-Historie, Zahlungen und Guthaben bleiben, und in der Kundenkarte steht der Termin weiter mit Storniert am Datum und Uhrzeit. Ist eine Anzahlung eingegangen, fragt die App, was damit passiert: als Guthaben gutschreiben, einbehalten, zurückgezahlt oder später entscheiden. Ist keine eingetragen, fragt sie zuerst, ob eine bezahlt wurde, und nimmt bei Ja Betrag und Zahlart auf. Offene Entscheide stehen in der Kundenkarte unter Guthaben und lassen sich dort nachholen.

Arbeitszeit für einen einzelnen Tag

Für einen Tag mit anderen Zeiten (zum Beispiel am Messetag nur 12 bis 16 Uhr) öffnest du Tag anpassen: in der Wochenansicht per Tipp auf die Arbeitszeit unter dem Tageskopf oder durch langes Drücken auf den Tageskopf, in der Tagesansicht per Tipp auf den Tageskopf. Dort setzt du Von und Bis, markierst den ganzen Tag frei oder entfernst die Abweichung wieder; eine Notiz ist optional. Die Anpassung gilt nur für diesen Tag, übersteuert Wochenplan, Gast-Standort-Plan und Abwesenheiten und wirkt überall: im Kalender, bei freien Zeitfenstern und im Buchungslink. Der Wochenplan selbst bleibt unverändert. Darunter schaltest du unter Für Kunden buchbar Beratung, Nachstechen oder einzelne Behandlungen nur für diesen Tag aus, ohne die Arbeitszeit zu ändern (Kapitel 16. Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots).

Zeit blockieren

  • Ein paar Stunden: ein privater Termin.
  • Ganze Tage oder Ferien: eine Abwesenheit über den Flugzeug-Knopf.
  • Termine aus einem anderen Kalender: als externen Kalender einbinden (siehe unten), dann zählen sie automatisch als belegt.

Kalender spiegeln: Google und Apple

Unter Einstellungen > Kalender & Termine > Kalender verbinden (auch über den Flugzeug-Knopf im Kalender) verbindest du Taddoo in beide Richtungen:

  • Mit Google verbinden (am einfachsten): oben auf der Seite Mit Google verbinden antippen und dein Google-Konto wählen. Damit laufen beide Richtungen auf einmal: Deine Taddoo-Termine erscheinen innert weniger Minuten in Google, in einem eigenen Kalender namens Taddoo, und belegte Zeiten aus deinem Google-Hauptkalender sperren diese Zeiten für Buchungen. Taddoo sieht aus Google nur belegt oder frei, keine Titel, und verändert deine anderen Google-Kalender nie. Keine Adresse kopieren, kein Abo nötig. Hast du Taddoo früher per Link in Google abonniert, entferne dieses Abo in Google, sonst stehen Termine doppelt da; die App weist darauf hin. Mit Google trennen hörst du jederzeit auf.
  • Taddoo nach Google/Apple: über das Kalender-Abo erscheinen deine Taddoo-Termine automatisch in deinem Google oder Apple Kalender. Termine, die du aus dem Handy-Kalender übernommen hast und die noch zur Original-Zeit stehen, lässt das Abo weg, sonst stünden sie doppelt da. Verschiebst du einen in Taddoo, erscheint er. Mit dem Schalter Übernommene Termine nicht doppelt zeigen beim Kalender-Abo gilt das für alle übernommenen Termine oder für keine.
  • So richtest du das Abo ein: Zeile antippen, Google, Apple oder Outlook wählen und den zwei bis drei Schritten folgen, jeder hat seinen eigenen Knopf. Bei Google geht das nur im Browser, am besten am Computer, nicht in der Google-App. Darunter zeigt Taddoo, welcher Kalender den Link zuletzt abgeholt hat. Steht dort noch kein Haken, ist das Abo noch nicht eingerichtet. Google und Outlook holen neue Termine nur alle paar Stunden ab.
  • Google/Apple nach Taddoo: du bindest bis zu drei private Kalender per iCal-Adresse ein. Deren Termine erscheinen als graue Belegt-Blöcke, und dein Buchungslink bietet diese Zeiten nicht mehr an. Aktualisiert wird etwa alle 15 Minuten, bis 400 Tage im Voraus. Unter Wo finde ich die Adresse? zeigt die App Schritt für Schritt, wo die geheime iCal-Adresse steht; ein versehentlich eingefügter öffentlicher Link wird erkannt und erklärt.
  • Die Titel dieser privaten Termine siehst nur du. Ein verknüpftes Studio sieht höchstens, dass du belegt bist.
  • Willst du Termine als echte Taddoo-Termine übernehmen statt nur als belegt, nimm den Import aus dem Handy-Kalender (Kapitel 2. Erste Schritte). Ist derselbe Kalender zusätzlich eingebunden, zeigt Taddoo für übernommene Termine keinen doppelten Belegt-Block.

Farben

Jede Termin-Art hat eine Standardfarbe, die du unter Einstellungen > Kalender & Termine > Termin-Farben festlegst (Termin, Walk-In, Beratung vor Ort, Beratung online, Touch-up, Privat). Beratungen per Video, Telefon oder WhatsApp haben damit eine eigene Farbe und heben sich im Kalender von Beratungen im Studio ab. Beim Anlegen gibst du einem einzelnen Termin über das Feld Farbe eine eigene Farbe. Es gilt: eigene Farbe des Termins, sonst Service-Farbe, sonst Farbe der Art, im Kalender, in der Karte von unten und im Termin-Detail gleich. Erledigte Termine sind hellgrün, belegte Zeiten aus externen Kalendern grau. Unter Monats- und Jahresansicht steht eine kurze Legende; der Knopf Farben daneben erklärt alle Farben.

5. Buchungslink mit Anzahlung

Mit dem Buchungslink sucht sich der Kunde selbst einen freien Termin aus deinem Kalender aus und zahlt dabei die Anzahlung. Danach bestätigt sich der Termin automatisch, du musst nichts mehr tun. Das ist der schnellste Weg von der Zusage im Chat zum fixen, bezahlten Termin.

Buchungslink erstellen

  1. Im Kalender auf das Plus tippen und Termin wählen. Alternativ legst du im Tab Anfragen oben rechts direkt einen neuen Buchungslink an.
  2. Oben im Formular von Datum wählen auf Buchungslink umschalten. Die App merkt sich deine letzte Wahl für den nächsten Termin.
  3. Dauer eintragen (die Einheit Stunden oder Tage wählst du im Dropdown daneben), Anzahlung und Standort festlegen. Ohne Standort bietet der Link die Tage aller deiner Heimstudios an.
  4. Optional den Kunden vorbefüllen: Name mit Kundensuche, dazu Telefon, E-Mail oder Instagram.
  5. Buchungslink erstellen & teilen tippen. Es erscheint die Karte Buchungslink ist bereit mit Link kopieren und den Kanälen des Kunden (WhatsApp, E-Mail, Instagram, Anders teilen), sofern du Kontaktdaten eingetragen hast.
  6. Mit Fertig landest du im Tab Anfragen, wo das neue Projekt steht.

WhatsApp und E-Mail öffnen sich mit dem Link schon im Chat beziehungsweise in der Mail, du tippst nur noch auf Senden. Bei Instagram wird der Link kopiert und der Chat mit dem Kunden geöffnet, du fügst ihn dort nur noch ein. Kommt der Kunde über eine Anfrage, erzeugst du den Link im Projekt mit Buchungslink senden direkt aus deinem Angebot (Kapitel 10, Anfragen, Formular und Warteliste).

Im Gratis-Test ohne Karte erstellst, kopierst und sendest du Buchungslinks wie gewohnt, mit oder ohne Anzahlung. Bucht ein Kunde darüber, bekommt er seine Bestätigung per Mail im Standardtext; deinen eigenen Betreff und Einstieg für die Bestätigung (Kapitel 8) nutzt Taddoo erst, wenn eine Karte hinterlegt ist. Die Karte hinterlegst du, indem du dich auf taddoo.com anmeldest und dein Abo verwaltest. Abgebucht wird erst nach dem Test, kündbar jederzeit (Kapitel 22).

Was der Kunde erlebt

  • Er sieht nur wirklich freie Zeiten: dein Wochenplan minus Abwesenheiten, bestehende und private Termine sowie Belegt-Blöcke aus verbundenen Kalendern, unter Beachtung von Vorlaufzeit und buchbarem Zeitraum.
  • Tippt er eine Uhrzeit an, ist dieser Slot 15 Minuten für ihn reserviert, ein Countdown zeigt die Restzeit. Wählt er eine andere Uhrzeit, startet die Reservierung neu. Solange sie läuft, kann kein anderer Kunde denselben Termin buchen, auch nicht über einen anderen Link von dir.
  • Er trägt Name und E-Mail selbst ein und zahlt die Anzahlung auf einer Stripe-Zahlungsseite (Karte, Apple Pay, Google Pay, je nach Land weitere Methoden).
  • Die Seite zeigt, wie lange der Link noch gilt, in Stunden und in der letzten Stunde in Minuten. Auch die Link-Vorschau in WhatsApp oder iMessage zeigt die Restgültigkeit als Plakette.

Nach der Zahlung

Erst mit bezahlter Anzahlung wird der Termin angelegt und bestätigt, und du bekommst eine Push (Neue Buchung). Solange nicht bezahlt ist, bekommst du keine Benachrichtigung. Aus der Buchung entsteht ein Projekt samt Kunde, das du im Tab Anfragen weiter bearbeitest. Der Kunde erhält eine Terminbestätigung per E-Mail mit Kalenderdatei (Kapitel 8, Erinnerungen und Mails an Kunden). Weil er Name und E-Mail selbst einträgt, füllt sich deine Kundenliste von allein.

  • Zahlung abgebrochen: Der Slot wird nach Ablauf der Reservierung wieder frei und der Link bleibt nutzbar. Da der Link nicht an eine E-Mail gebunden ist, startet jeder neue Aufruf eine frische Buchung.
  • Link abgelaufen: Läuft ein Link ab, ohne dass gebucht wurde, meldet dir das die Push Link abgelaufen; ein Tipp führt zum Projekt. Dort tippst du neben Abgelaufen auf Verlängern: Der Link bleibt derselbe mit allen Angaben und gilt wieder so lange, wie unter Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks als Gültigkeit eingestellt ist. Der Link, den der Kunde schon hat, funktioniert sofort wieder. Das geht auch, wenn der Link in weniger als einem Tag abläuft; dann zählt die neue Gültigkeit ab dem bisherigen Ablauf. Im Web findest du denselben Knopf auf dem Dashboard unter Offene Projekte.
  • Doch selbst eintragen: Auch ein Projekt mit offenem Buchungslink kannst du von Hand einbuchen. Termin eintragen unter der Link-Karte deaktiviert dabei den Link.

Anzahlung: Pflicht oder freiwillig

FallAnzahlung im Buchungslink
Plan Taddoo AppPflicht bei normalen Tattoo-Terminen (No-Show-Schutz)
Plan Taddoo App ProFreiwillig: ohne Betrag wählt der Kunde nur seinen Termin, dieser ist sofort bestätigt
Gratis-TestWie App Pro, auch ohne hinterlegte Karte; Links ohne Anzahlung aus dem Test bleiben auch danach gültig
Beratungs-LinkOhne Betrag gratis und sofort bestätigt, mit Betrag zahlt der Kunde beim Buchen
Nachstech-LinkOhne Preis gratis und sofort bestätigt, mit Preis zahlt der Kunde den ganzen Preis beim Buchen
Walk-inKein Buchungslink: der Kunde steht im Studio, du trägst den Termin direkt mit Datum ein

Bucht der Kunde ohne Anzahlung, zeigt ihm die Seite Keine Anzahlung nötig, und er bekommt die Terminbestätigung mit Kalenderdatei per E-Mail. Für einen Link mit Anzahlung brauchst du eingerichtete Auszahlungen über Stripe (Einstellungen > Zahlungen); fehlen sie, sagt dir die App das beim Erstellen. Für einen Nachstech-Link müssen deine Nachstech-Zeiten eingestellt sein (Kapitel 12, Beratung und Nachstechen buchen).

Gebühren: Auf die Anzahlung kommt im Plan Taddoo App eine Gebühr von 4.9 % + 0.50, die standardmässig der Kunde als kleinen Aufschlag trägt. Umstellen kannst du das mit dem Schalter Kunde trägt die Kartengebühr unter Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks > Anzahlungslink; er gilt für Buchungs- und Anzahlungslinks gleich. In App Pro fallen nur die reinen Stripe-Gebühren an. Details in Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren.

Welche Uhrzeiten der Link anbietet

  • Randzeiten (Standard): Buchbar ist der Anfang oder das Ende eines freien Blocks, damit keine Lücken im Kalender entstehen. Beispiel: Arbeitszeit 10 bis 18 Uhr, 6-Stunden-Termin, buchbar um 10 Uhr oder um 12 Uhr (endet um 18 Uhr). Lücken zwischen bestehenden Terminen zählen ebenfalls als freie Blöcke: Steht schon ein Termin von 10 bis 12 und einer von 14 bis 18 Uhr, wird 12 Uhr für einen 2-Stunden-Termin angeboten.
  • Nur Anfang: Buchbar ist nur der Anfang eines freien Blocks, nie das Ende. Termine reihen sich lückenlos an den Arbeitsbeginn oder an den vorherigen Termin, und dein Tag endet früher statt mit einer Lücke. Beispiel: Arbeitszeit 10 bis 18 Uhr, ein Termin von 10 bis 13 Uhr, 3-Stunden-Termin: buchbar nur um 13 Uhr.
  • Alle Zeiten: Der Link bietet jede halbe Stunde an, in die der Termin passt. Kunden haben mehr Auswahl, dafür können Lücken im Kalender entstehen.
  • Feste Startzeiten: Der Link bietet nur die Uhrzeiten an, die du festlegst (zum Beispiel 10:00 und 14:00, höchstens 12 Startzeiten), sofern der Platz frei ist.

Dieselbe Wahl gilt für deine Flash-Seite. Welche Uhrzeiten Kunden damit an jedem Tag wirklich sehen, zeigt So sehen Kunden deine Zeiten (Kapitel 16. Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots). Nimmst du nur einen Kunden pro Tag, stellst du das unter Einstellungen > Verfügbarkeit > Kunden pro Tag ein; sonst bleibt ein Tag nach einer Sitzung buchbar, solange deine Arbeitszeit noch Platz hat.

Dauer in Tagen

Gibst du die Dauer in Tagen an (zum Beispiel 2 Tage für ein grosses Projekt, 1 bis 30 Tage), wählt der Kunde keine Uhrzeit, sondern seine Tage direkt im Kalender. Pro Tag entsteht ein eigener Termin mit deiner Day-Session-Länge (Standard 8 Stunden). 2 Tage bedeuten also 2 Termine à 8 Stunden statt eines unbuchbaren 16-Stunden-Blocks. Unter Tage-Auswahl des Kunden legst du fest, ob die Tage Hintereinander folgen müssen oder Frei wählbar über den Kalender verteilt sein dürfen. Alle Tage werden zusammen reserviert und mit einer einzigen Anzahlung bestätigt; die Termine sind als Folgetermin-Serie verkettet und gehören zum selben Projekt. Passt der Link nicht zu deinen Arbeitszeiten (Sitzung pro Tag länger als dein Arbeitstag oder mehr Tage am Stück, als du arbeitest), zeigt die App direkt im Formular einen Hinweis und fragt beim Erstellen nach, bevor ein Link entsteht, über den Kunden keinen Termin finden.

Pause nach Termin

Du kannst nach jedem Tattoo-Termin eine Pause freihalten lassen, etwa zum Aufräumen und Desinfizieren: 15, 30, 45, 60 oder 90 Minuten oder ein eigener Wert von 5 bis 240 Minuten. Standard ist aus. Beispiel: Termin 10:00 bis 14:00 mit 30 Minuten Pause, der nächste buchbare Slot beginnt 14:30. Der Kunde sieht die Pause nie. Im Kalender erscheint sie als eigener, gedimmter Block hinter dem Termin, wandert beim Verschieben mit und zählt nicht in Umsatz oder Statistik. Sie gilt nur nach Tattoo-Terminen, nicht nach Beratungen und nicht nach Blöcken aus externen Kalendern. Beim Eintragen von Hand ist sie nur eine Empfehlung, du kannst bewusst überbuchen.

Kunde ergänzt Tattoo-Infos

Mit dem Schalter Kunde ergänzt Tattoo-Infos (Standard aus) bekommt der Kunde nach der Buchung ein kurzes Webformular für Idee, Körperstelle, Grösse und bis zu 25 Referenzbilder. Nach der Zahlung landet er direkt darauf, nach einer gratis Buchung zeigt die Erfolgsseite einen Knopf, und derselbe Link steht in seiner Bestätigungsmail. Bewusst erst nach der Buchung, damit niemand vorher abspringt. Die Angaben landen im Projekt, und du bekommst eine Push (eigener Schalter Tattoo-Infos vom Kunden unter Einstellungen > Benachrichtigungen). Was du selbst schon eingetragen hast, wird nie überschrieben; Bilder kommen dazu, höchstens 25 insgesamt.

Währung und Sprache

  • Abgebucht wird immer in der Auszahlungswährung deines Stripe-Kontos. Ist der Link in einer anderen Währung erstellt, rechnet Taddoo zum aktuellen Kurs um, und der Kunde sieht auf der Buchungsseite einen Hinweis mit dem ungefähren Betrag in der Abbuchungswährung.
  • Die Buchungsseite erscheint in der Browser-Sprache des Kunden (27 Sprachen), und auch seine Bestätigungs-Mails folgen dieser Sprache. Erkennen wir sie nicht, gilt deine Sprache.
  • Die Link-Vorschau beim Teilen läuft in deiner Sprache, weil beim Teilen noch keine Kundensprache bekannt ist.

Einstellungen zum Buchungslink

Alles Folgende findest du in der App unter Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks > Buchungslink. Die Werte gelten für alle deine Buchungslinks. Kürzeste Vorlaufzeit und buchbaren Zeitraum stellst du unter Einstellungen > Verfügbarkeit > Wie weit im Voraus buchbar ein (Kapitel 16. Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots).

EinstellungBedeutung
Buchbare UhrzeitenRandzeiten (Standard), Nur Anfang, Alle Zeiten oder Feste Startzeiten
Gültigkeit des Links1 bis 336 Stunden, Standard 96; danach kann der Kunde darüber nicht mehr buchen
Day-Session-Länge1 bis 24 Stunden pro Tag, Standard 8; nur für Links mit Dauer in Tagen
Pause nach TerminAus (Standard) oder 5 bis 240 Minuten
Kunde ergänzt Tattoo-InfosAus (Standard) oder an
Studio-Stationen beachtenAus (Standard); an blendet Zeiten ohne freie Station in deinem verknüpften Studio aus. Nur einschalten, wenn das Studio seine Stationen pflegt

Die Standard-Anzahlung stellst du unter Einstellungen > Zahlungen ein: ein Fixbetrag oder ein Prozentsatz der oberen Preisgrenze. Sie ist nur ein Vorschlag, der das Anzahlungsfeld beim Anlegen vorausfüllt, ohne Gebühr oder Aufschlag, und lässt sich bei jedem Termin ändern.

6. Anzahlung und Termine von Hand

Steht das Datum schon fest, weil du es mit dem Kunden im Chat, am Telefon oder im Studio ausgemacht hast, trägst du den Termin selbst ein. Die Anzahlung holst du dann über einen Anzahlungslink, oder du vermerkst sie, wenn der Kunde bar, per Twint oder per Überweisung zahlt.

Termin mit Datum eintragen

  1. Im Kalender auf das Plus tippen (oder auf eine freie Zeit) und die Art wählen: Termin, Walk-in, Beratung, Touch-up oder Privater Termin.
  2. Im Formular ist Datum wählen aktiv. Kunde (Name mit Kundensuche), Tag, Dauer, Preis und Anzahlung eintragen. Die Uhrzeit tippst du danach über Im Kalender wählen direkt im Kalender.
  3. Den Status wählen: Bestätigt oder Reserviert.
  4. Optional Kunde per E-Mail benachrichtigen einschalten (Kapitel 8, Erinnerungen und Mails an Kunden) und den Termin anlegen.

Walk-ins bekommen beim Anlegen ein Feld Preis (vereinbart), die Anzahlung bleibt optional. Touch-ups (Nachstechen) und Beratungen tragen keine Anzahlung. Alles weitere zum Kalender, zum Schnell-Formular und zu den Termin-Arten steht in Kapitel 4, Kalender und Termine.

Reserviert oder bestätigt

  • Reserviert: Der Termin ist vorgemerkt, die Anzahlung ist noch offen. Kommende reservierte Termine ohne Anzahlung stehen im Tab Anfragen unter Reservierte Termine, damit du keinen vergisst.
  • Bestätigt: Der Termin ist fix. Erst bestätigte Termine bekommen die automatische Termin-Erinnerung an den Kunden.
  • Einen reservierten Termin bestätigst du im Termin-Detail mit Termin bestätigen, mit Anzahlung erhalten oder automatisch, sobald der Kunde über den Anzahlungslink zahlt.

Anzahlungslink

Legst du einen reservierten Termin mit Anzahlungsbetrag an, fragt die App gleich Anzahlungslink senden?. Später findest du den Knopf Anzahlungslink teilen im Termin-Detail. Darunter bringen kleine Knöpfe für WhatsApp, E-Mail und Instagram den Link direkt zum Kunden, je nachdem, welche Kontaktdaten hinterlegt sind. Der Kunde zahlt auf einer Stripe-Seite, danach bestätigt sich der Termin von selbst und das Termin-Detail zeigt Anzahlung bezahlt mit Datum.

  • Unterschied zum Buchungslink: Beim Anzahlungslink hast du den Termin schon fixiert, der Kunde zahlt nur. Beim Buchungslink wählt er die Zeit selbst (Kapitel 5, Buchungslink mit Anzahlung).
  • Wie lange ein geteilter Anzahlungslink gilt und der Termin reserviert bleibt, stellst du unter Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks > Anzahlungslink > Gültigkeit & Reservierung ein: Standard 48 Stunden, höchstens 168 Stunden (7 Tage), 0 heisst kein automatischer Ablauf.
  • Läuft der Link ab, ohne dass bezahlt wurde, bekommst du die Push Link abgelaufen.
  • Für Anzahlungslinks brauchst du eingerichtete Auszahlungen über Stripe (Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren).
  • Im Gratis-Test sendest du Anzahlungslinks auch ohne hinterlegte Karte (Kapitel 22).

Anzahlung erhalten (bar, Twint, Überweisung)

Zahlt der Kunde ausserhalb der App, tippst du im Termin-Detail auf Anzahlung erhalten und wählst die Zahlungsart: Bar, Überweisung, Twint (nur bei Schweizer Konten) oder Andere. Der Termin wird bestätigt, ein offener Anzahlungslink wird ungültig, und die Zahlungsart landet in der Buchhaltung. Unter Wann erhalten? wählst du Heute oder Anderes Datum, zum Beispiel wenn die Überweisung schon letzte Woche kam. An diesem Tag zählt die Anzahlung in deinen Einnahmen und bekommt eine eigene Quittung (Kapitel 18). Dieselbe Wahl gibt es beim Schalter Anzahlung bereits erhalten im neuen Termin. Hast du das falsche Datum erwischt, tippst du in der grünen Anzahlungskarte auf Datum ändern und korrigierst Tag und Zahlungsart; Quittung und Einnahmen passen sich an. Bei online bezahlten Anzahlungen kommt das Datum von der Zahlung.

Anzahlung bereits erhalten beim Anlegen

Hat der Kunde schon bezahlt, wenn du den Termin anlegst, schaltest du unter dem Anzahlungsfeld Anzahlung bereits erhalten ein (Standard aus) und wählst die Zahlungsart. Das wirkt genau wie Anzahlung erhalten im Termin-Detail: Termin bestätigt, Anzahlung vermerkt, und die Frage nach dem Anzahlungslink entfällt. Den Schalter gibt es nur bei Tattoo-Terminen mit Anzahlungsbetrag. Kann der Eingang ausnahmsweise nicht vermerkt werden, sagt dir die App das, die Anzahlung bleibt offen und du kannst wie gewohnt einen Link teilen.

Rückgängig

Eine von Hand vermerkte Anzahlung setzt du über Rückgängig neben dem Vermerk wieder auf offen. Der Termin bleibt dabei bestehen. Zahlungen über einen Anzahlungs- oder Buchungslink lassen sich so nicht zurücknehmen.

Mehrere Sitzungen: Anzahlung und Preis

  • Bei einem Projekt mit mehreren Tattoo-Sitzungen gibt es eine Anzahlung für das ganze Projekt. Sie wird vor der ersten Sitzung erwartet (dort stehen Anzahlung offen, Anzahlung erhalten und der Anzahlungslink) und bei der letzten Sitzung vom Endpreis abgezogen. Die Sitzungen dazwischen zahlt der Kunde voll.
  • Eine Buchungslink-Serie (Dauer in Tagen) ist eine Buchung mit einer einzigen Anzahlung.
  • Jede Sitzung kann einen eigenen Preis haben: unter Termin bearbeiten > Dieser Termin > Preis dieser Sitzung. Er gilt nur für diesen Termin und belegt den Endpreis beim Abschliessen vor. Leer gilt die Preis-Schätzung des Projekts.
  • Preis von/bis und Dauer im Block Tattoo-Projekt sind die Schätzung fürs ganze Tattoo, nicht für den einzelnen Termin. Das Termin-Detail zeigt beides getrennt (Preis dieser Sitzung und Projekt, alle Sitzungen) und listet unter Verkettete Termine die anderen Sitzungen mit Datum, Endpreis und Anzahlung.

Wenn der Kunde absagt

  • Einen Termin sagst du im Termin-Detail über Termin stornieren ab. Das lässt sich nicht rückgängig machen. Ein schon abgeschlossener Termin muss zuerst über Abschluss zurücknehmen wieder geöffnet werden (Kapitel 7, Checkout, Quittung und Tap to Pay).
  • Beim Stornieren geht keine automatische Mail an den Kunden; sag ihm selbst Bescheid. Ein einmaliges Flash aus diesem Termin wird automatisch wieder frei.
  • Eine Anfrage ohne Termin lehnst du im Projekt mit Anfrage ablehnen ab (Kapitel 10, Anfragen, Formular und Warteliste).

7. Checkout, Quittung und Tap to Pay

Nach dem Termin schliesst du ihn in der App ab: Endpreis und Zahlungen eintragen, fertig. Die Quittung als PDF, die Einnahmen und die Buchhaltung entstehen dabei automatisch. Mit Tap to Pay kassierst du die Karte des Kunden direkt am iPhone oder Android-Handy, ohne Lesegerät.

Termin abschliessen

  1. Termin öffnen und Als erledigt markieren tippen. Es öffnet sich Termin abschliessen.
  2. Den tatsächlichen Preis eintragen. Hat die Sitzung einen eigenen Preis, ist er schon vorbelegt. Eine bezahlte Anzahlung steht darunter, zusammen mit dem Restbetrag (Preis minus Anzahlung).
  3. Die Zahlungen erfassen: Tap to Pay, Zahlungslink, Bar, Bank oder eines deiner eigenen Zahlungsmittel, auch gemischt. Optional einen Gutschein einlösen und eine Notiz ergänzen.
  4. Abschliessen tippen.
  • Mit Endpreis muss die Summe aus Anzahlung, Gutscheinen und Zahlungen genau dem Endpreis entsprechen. Sonst nennt die App den fehlenden oder überschüssigen Betrag, und du passt Preis oder Beträge an.
  • Lässt du das Preisfeld leer und trägst nur Zahlungen ein, füllt die App den Endpreis mit der Summe der Zahlungen. Ein selbst eingetippter Preis wird nie überschrieben.
  • Ohne Preis erledigen schliesst einen Termin ab, für den kein Geld geflossen ist.
  • Weist du Steuer auf deinen Quittungen aus, kannst du sie pro Termin über den kleinen Steuer-Knopf unter dem Preis ändern (Standard, ohne Steuer oder anderer Satz), etwa für einen Guest Spot im Ausland. Einrichtung in Kapitel 18, Belege, Einnahmen und Export.

Quittung teilen

Beim Abschluss entsteht automatisch eine Zahlungsquittung als PDF. Danach fragt die App, ob du dem Kunden die Quittung schicken willst: Hat der Kunde eine Mail-Adresse, tippst du auf Per Mail senden: Taddoo schickt ihm die Quittung als PDF-Anhang direkt per Mail, in deinem Namen, und Antworten landen bei dir. Mit Anders teilen (oder ohne Mail-Adresse) geht sie als echte PDF-Datei über das Teilen-Menü des Handys raus (WhatsApp, AirDrop und so weiter). Später findest du sie jederzeit am erledigten Termin: Quittung teilen über den kleinen Teilen-Knopf im Endpreis-Block oder Quittung öffnen (PDF). Rechnungsname, Adresse und Steuerangaben auf der Quittung stellst du unter Einstellungen > Quittungs-Angaben ein (Kapitel 18, Belege, Einnahmen und Export).

Eigene Zahlungsmittel

Neben Tap to Pay, Bar und Bank kannst du bis zu acht eigene Zahlungsmittel anlegen, zum Beispiel Twint: Einstellungen > Zahlungen > Eigene Zahlungsmittel. Sie funktionieren genau wie Bar oder Bank, nur mit deinem Namen, und erscheinen so auf der Quittung, im Termin-Detail und in den Einnahmen. Wird ein Termin nur mit einem eigenen Zahlungsmittel bezahlt, steht genau dieser Name als Zahlungsart da. Feste Namen wie Bar, Bank oder Karte sind deshalb dafür nicht erlaubt. Nur bei Tap to Pay läuft die Zahlung wirklich über die Karte. Im Plan App Pro kannst du unter Einstellungen > Zahlungen > PayPal & SumUp deinen PayPal.me-Namen hinterlegen. Bei offener Anzahlung zeigt der Termin dann den Knopf PayPal: er teilt einen PayPal-Link mit dem Betrag, zum Beispiel per WhatsApp; ist das Geld da, vermerkst du es mit Erhalten. Ist dort SumUp eingeschaltet, erscheint im Checkout die Zahlart SumUp: Taddoo öffnet die SumUp-App mit dem Betrag, du kassierst mit deinem eigenen SumUp-Kartenleser, danach kommt die App zurück und schliesst den Termin ab. Das Geld geht direkt auf dein SumUp-Konto, Taddoo ist an der Zahlung nicht beteiligt. Dafür brauchst du die SumUp-App und ein eigenes SumUp-Konto. Automatisch bestätigt wird dabei nichts: Taddoo sieht weder PayPal-Eingänge noch Zahlungen über eigene Zahlungsmittel. Die Anzahlung vermerkst du selbst mit Anzahlung erhalten, alles andere beim Abschliessen des Termins.

Gutschein einlösen

Im Abschluss tippst du unter Gutschein einlösen den Code ein, prüfst den Restwert und legst fest, wie viel davon auf diesen Termin geht. Mehrere Gutscheine und Teilbeträge sind möglich, der Rest bleibt auf dem Gutschein. Die Einlösung steht als Gutschein mit Code auf der Quittung. Alles zum Verkauf von Gutscheinen steht in Kapitel 13, Gutscheine und Merch verkaufen.

Tap to Pay: Karte am Handy kassieren

Mit Tap to Pay hält der Kunde seine Karte, sein Handy oder seine Apple Watch oben an dein Gerät, und die Zahlung ist erledigt. Du brauchst kein Zusatzgerät. Im Gratis-Test geht Tap to Pay auch ohne hinterlegte Karte (Kapitel 22).

  1. Zuerst Auszahlungen über Stripe einrichten: Einstellungen > Zahlungen > Auszahlungen einrichten (Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren).
  2. Danach unter Einstellungen > Zahlungen auf Tap to Pay einrichten tippen. Beim ersten Mal bestätigst du kurz die Nutzungsbedingungen und dein Gerät wird eingerichtet. Danach steht dort Eingerichtet · Bereit zum Kassieren.
  3. Im Termin-Abschluss als Zahlung Tap to Pay wählen, den Kartenbetrag eingeben und Mit Tap to Pay kassieren tippen. Wie der Kunde tippt, zeigt dir Wie tippen?.
VoraussetzungDetails
iPhoneiPhone XS oder neuer mit aktuellem iOS
AndroidNFC-fähiges Gerät mit Android 13 oder neuer; Standortzugriff für Taddoo erlaubt; Entwickleroptionen, Bildschirmaufnahme und Overlays aus
MacKein Tap to Pay; dort kassierst du mit Zahlungslinks, bar oder per Überweisung
InternetFür die Kartenzahlung ist eine Verbindung nötig
Länder39 Länder; nicht in Brasilien, Gibraltar, Griechenland, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten
Tap to Pay funktioniert nur im Land deines Stripe-Kontos und in dessen Währung: ein Schweizer Konto kassiert in der Schweiz in CHF, ein deutsches in Deutschland in Euro. Auf einem Guest Spot im Ausland geht Tap to Pay darum nicht, auch nicht innerhalb der EU. Steht der Termin-Preis in einer anderen Währung, rechnet Taddoo beim Kassieren zum aktuellen Kurs um. Mehr dazu in Kapitel 26, Länder, Sprachen und Währungen.

Gebühren: Im Plan Taddoo App kostet Tap to Pay 2.4 % + 0.30 in der Schweiz, der EU, Grossbritannien und Australien, in manchen Ländern etwas mehr. Mit dem Schalter Kunde trägt die Gebühr unter Einstellungen > Zahlungen zahlt der Kunde einen Aufschlag und du bekommst den vollen Betrag; sonst geht die Gebühr von deinem Betrag ab. In App Pro fallen nur die reinen Stripe-Gebühren an. Details in Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren.

Sicherheit beim Kassieren: Wurde für den Termin gerade schon eine Kartenzahlung verbucht, fragt die App nach, bevor sie die Karte ein zweites Mal belastet. Klappt nach einer erfolgreichen Kartenzahlung nur das Abschliessen nicht, versuchst du es einfach nochmals; die Karte wird dabei nicht erneut belastet.

Zahlungslink: Kunde zahlt am eigenen Handy

Statt Tap to Pay kannst du im Termin-Abschluss die Zahlart Zahlungslink wählen. Nach Zahlungslink erstellen zeigt die App einen QR-Code. Der Kunde scannt ihn mit der Handy-Kamera, oder du schickst ihm den Link mit Link senden (WhatsApp, Mail, Instagram) oder Kopieren. Er zahlt auf einer sicheren Stripe-Seite am eigenen Handy. Sobald das Geld da ist, schliesst die App den Termin ab, und die Zahlung steht wie eine Kartenzahlung auf der Quittung und in den Einnahmen.

  • Wann was? Tap to Pay ist am schnellsten, wenn der Kunde vor dir steht und mit Karte, Apple Pay oder Google Pay zahlt. Der Zahlungslink bietet mehr Zahlarten, je nach Land und Stripe-Konto zum Beispiel Klarna (Ratenzahlung) oder TWINT, und passt für grössere Beträge oder wenn der Kunde später zahlt. Im Abschluss erklärt Tap to Pay oder Zahlungslink? den Unterschied.
  • Welche Zahlarten der Kunde sieht, hängt von deinem Stripe-Konto, dem Land, der Währung und dem Betrag ab. Hast du ein Stripe-Konto mit eigenem Login, schaltest du Zahlarten in deinem Stripe-Dashboard unter Einstellungen > Zahlungsmethoden ein oder aus.
  • Du musst nicht warten: Schliesst du das Fenster, bleibt der Link 23 Stunden gültig. Zahlt der Kunde, bekommst du eine Mitteilung. Öffnest du den Abschluss wieder, übernimmt die App den bezahlten Betrag und du tippst nur noch auf Abschliessen. Einen offenen Link zeigst du dort mit QR-Code zeigen erneut an oder beendest ihn mit Link abbrechen.
  • Gebühren wie beim Anzahlungslink: Ist Kunde trägt die Kartengebühr unter Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks > Anzahlungslink an, zahlt der Kunde einen kleinen Aufschlag, sonst geht die Gebühr von deinem Betrag ab. In App Pro fallen nur die reinen Stripe-Gebühren an. Belastet wird in der Währung deines Stripe-Kontos, ein anderer Betrag wird zum Tageskurs umgerechnet. Voraussetzung sind eingerichtete Auszahlungen über Stripe (Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren).

Kartenzahlung ohne Termin

Für Verkäufe im Studio, etwa Pflegecreme oder T-Shirts, tippst du im Dashboard auf den blauen Karten-Knopf neben dem Zeitraum. Dort gibst du einen Betrag mit Beschreibung ein (zum Beispiel „Tattoo-Creme“) oder wählst Produkte aus deinem Shop mit Menge, auch beides zusammen. Mit Tap to Pay kassieren startet die Zahlung wie im Termin-Checkout. Danach entsteht sofort eine Quittung, die du öffnen und teilen kannst, und der Verkauf steht in deinen Einnahmen. In der Shop-Bestellliste erscheint er nicht. Bei Shop-Produkten mit Lagerbestand wird der Bestand abgezogen; brichst du ab, kommt er zurück. Die Gebühren und der Schalter Kunde trägt die Gebühr gelten wie beim Termin. Den Betrag kannst du auch in einer anderen Währung eingeben: Tippe auf die Währung neben dem Betrag. Tap to Pay belastet immer in der Währung deines Stripe-Kontos, ein Betrag in EUR wird darum zum Tageskurs zum Beispiel in CHF umgerechnet, vor dem Kassieren siehst du den ungefähren Betrag, und der Originalbetrag steht auf der Quittung. Ist Stripe noch nicht verbunden oder nicht fertig eingerichtet, öffnet der Karten-Knopf trotzdem die Kasse und zeigt dir einen Hinweis mit dem direkten Weg zu Stripe Connect einrichten.

Abschluss bearbeiten oder zurücknehmen

  • Abschluss bearbeiten am erledigten Termin ändert Endpreis und Zahlungen.
  • Abschluss zurücknehmen öffnet den Termin wieder. Er verlässt die Umsatz-Statistik, bis du erneut auscheckst. Erst danach lässt sich ein erledigter Termin auch stornieren.
  • Eingelöste Gutscheinbeträge gehen beim Bearbeiten oder Zurücknehmen auf den Gutschein zurück.
  • Aus den Einnahmen heraus öffnet ein Tipp auf eine Zeile den zugehörigen Termin, ein Tipp auf das Datei-Symbol die Quittung.

Checkout-Erinnerung

Die Push Checkout-Erinnerung erinnert dich 15 Minuten nach Terminende ans Auschecken, falls der Termin noch offen ist. Ein Tipp öffnet den Termin. Abschalten kannst du sie unter Einstellungen > Benachrichtigungen.

8. Erinnerungen und Mails an Kunden

Rund um jeden Termin kann die App deinen Kunden automatisch E-Mails schicken: die Terminbestätigung, eine Erinnerung vor dem Termin, eine Mail bei einer Verschiebung, Pflegehinweise und eine Bewertungs-Anfrage danach sowie bis zu 30 eigene Nachrichten (nach der Buchung, vor oder nach dem Termin). Alles stellst du unter Automationen ein: Der Eintrag im Menü oben rechts und Einstellungen > Automationen öffnen dieselbe Seite. Alle Mails gehen in deinem Namen raus, Antworten der Kunden landen in deinem eigenen Postfach. Mails gehen nur an Kunden mit hinterlegter E-Mail; Kunden, die nur mit Instagram oder Telefon gespeichert sind, werden übersprungen. Private Termine bekommen nie etwas. Mit App Pro geht die Erinnerung zusätzlich per SMS raus, alle anderen Nachrichten nur per Mail (weiter unten, SMS an Kunden).

MailWo einstellen
Terminbestätigung nach ZahlungAutomationen > Terminbestätigung, Standard an
Kunde per E-Mail benachrichtigenSchalter beim Anlegen eines Termins
Termin-ErinnerungAutomationen > Termin-Erinnerung, Standard aus
Aftercare-Mail und Bewertungs-AnfrageAutomationen > Pflegehinweise bzw. Bewertungs-Anfrage
Eigene Nachrichten nach der BuchungAutomationen > Nachricht hinzufügen am Ende von Nach der Buchung
Eigene Nachrichten vor oder nach dem TerminAutomationen > Nachricht hinzufügen am Ende von Vor dem Termin bzw. Nach dem Termin
TerminverschiebungText unter Automationen > Terminverschiebung; ob sie rausgeht, entscheidest du bei jeder Verschiebung mit Kunde informieren
SMS an KundenAutomationen > SMS an Kunden, Standard aus (nur App Pro)

Aufbau der Seite: Ganz oben stehen unter Erinnerungen per SMS & WhatsApp die SMS an Kunden und die WhatsApp-Erinnerungen (Coming soon). Darunter siehst du, wie viele deiner automatischen Nachrichten laufen (X von Y aktiv, mit Balken). Darunter stehen alle Mails als Zeitleiste in der Reihenfolge, in der der Kunde sie bekommt: Nach der Buchung (Terminbestätigung), Vor dem Termin (Termin-Erinnerung), Dein Termin und Nach dem Termin (Pflegehinweise, Bewertungs-Anfrage), jeweils mit Zeitpunkt und Status (An, Aus oder Pausiert). Deine eigenen Nachrichten stehen in ihrer Phase an ihrem Zeitpunkt. Am Ende von Nach der Buchung, Vor dem Termin und Nach dem Termin öffnet der Eintrag Nachricht hinzufügen den Editor für eine neue Nachricht direkt in dieser Phase. Danach folgen Wenn sich etwas ändert mit der Terminverschiebung, dann Für alle Mails mit Antworten von Kunden und ganz unten Marketing, der Einstieg zu deinen Newsletter-Kampagnen (Kapitel 15) mit Neue Kampagne für eine neue Kampagne. Auf iPad und Mac steht rechts daneben der Editor der gewählten Mail mit einer Live-Vorschau, so wie der Kunde sie bekommt. Auf dem iPhone öffnet ein Tipp den Editor als eigene Seite; oben wechselst du zwischen Bearbeiten und Vorschau. Der Schalter oben im Editor speichert sofort. Texte und Zeitpunkte speicherst du mit Sichern (auf dem Mac auch Cmd+S), Verwerfen stellt den gespeicherten Stand wieder her. Wechselst du mit ungespeicherten Änderungen zu einer anderen Mail, fragt die App nach.

Im Gratis-Test ohne Karte gehen keine Mails von Taddoo an deine Kunden: keine Erinnerungen (auch nicht der Einverständnis-Link darin), keine Bestätigungen oder Verschiebungs-Mails, die du aus der App schickst, keine eigenen Nachrichten, Aftercare-Mails oder Bewertungs-Anfragen. Texte und Zeiten richtest du schon ein und siehst die Vorschau; einschalten lassen sich diese Mails erst mit Karte. Ausnahme: Bucht ein Kunde selbst, über einen Link oder über deine Seite, bekommt er seine Bestätigung trotzdem (auch die Mail zu einer Flash-Reservierung), aber im Standardtext; deinen eigenen Betreff und Einstieg nutzt Taddoo erst mit Karte. Die Karte hinterlegst du, indem du dich auf taddoo.com anmeldest und dein Abo verwaltest; abgebucht wird erst nach dem Test (Kapitel 22). Auch SMS an Kunden gibt es erst mit Karte.

Terminbestätigung

Zahlt der Kunde über einen Buchungslink, einen Anzahlungslink oder die Flash-Seite, bekommt er sofort eine E-Mail mit Datum, Uhrzeit, Adresse und Kalenderdatei. Bei Buchungen ohne Zahlung (zum Beispiel gratis Beratung) geht die Bestätigung genauso raus. Schaltest du Terminbestätigung an den Kunden aus, bekommt der Kunde nach der Zahlung keine Mail von Taddoo, und du bestätigst ihm den Termin selbst. Im Termin-Detail siehst du unter Automatische Mails anzeigen, was an den Kunden ging. Über E-Mail an Kunden senden schickst du die Bestätigung jederzeit noch einmal (weiter unten, Mails von Hand senden).

Kunde beim Anlegen benachrichtigen

Trägst du einen Termin selbst ein, schaltest du beim Anlegen Kunde per E-Mail benachrichtigen ein. Der Kunde bekommt dann dieselbe Terminbestätigung wie nach einer Online-Buchung, mit Datum, Uhrzeit, Ort, Preis und Kalenderdatei. Der Schalter erscheint, sobald ein Kunde gewählt oder eine E-Mail eingetragen ist.

  • Reserviert ohne Anzahlung: Die Bestätigung geht erst raus, sobald du den Termin bestätigst.
  • Reserviert mit Anzahlung: Der Kunde bekommt zuerst die Bitte um die Anzahlung und nach Anzahlung erhalten die Bestätigung.
  • Trägst du einen vergangenen Termin nachträglich ein, geht keine Mail an den Kunden.

Automatische Termin-Erinnerung

Die Erinnerung ist standardmässig aus; du schaltest sie unter Automationen > Termin-Erinnerung mit dem Schalter oben im Editor bewusst ein. Danach bekommen Kunden vor jedem bestätigten Termin automatisch eine Mail mit Datum, Uhrzeit und Ort. Reservierte Termine bekommen sie erst, wenn du sie bestätigst.

  • Vorlaufzeit: Schnellwahl 24, 48 oder 72 Stunden (Standard 48) oder ein eigener Wert von 1 bis 336 Stunden (14 Tage).
  • Sprache: Die Erinnerung kommt in der Sprache des Kunden, sonst in deiner Sprache.
  • Vorschau: Im Editor der Termin-Erinnerung siehst du die ganze Mail live mit Beispiel-Daten, während du schreibst, so wie sie beim Kunden ankommt. Fehlt deine Studio-Adresse, fehlt die Ortszeile; die Vorschau weist darauf hin.
  • Antworten von Kunden: Unter Automationen > Antworten von Kunden legst du fest, an welche Adresse Kunden antworten, wenn sie auf eine automatische Mail antworten (Bestätigung, Erinnerung, Verschiebung, Mails nach dem Termin, eigene Nachrichten). Leer bleibt es deine Konto-Mail. Hast du dich mit Apple angemeldet, ist die Konto-Mail oft eine Apple-Weiterleitung, an die Kunden nicht antworten können; dann trag hier deine echte Adresse ein. Beim ersten Einschalten einer Kunden-Mail zeigt dir die App das einmal an. Im Studio-Konto liegt die Einstellung unter Einstellungen > Antworten von Kunden.
  • Verschieben: Wird ein Termin verschoben, richtet sich die Erinnerung automatisch nach dem neuen Datum.
  • Status pro Termin: Das Termin-Detail zeigt, ob die Erinnerung geplant ist, gesendet wurde, erst nach der Bestätigung folgt oder mangels Kunden-E-Mail nicht möglich ist.
  • Ohne Karte im Gratis-Test: Schon eingeschaltete Erinnerungen, eigene Nachrichten und Aftercare-Mails pausieren. Vor einer zurückgehaltenen Erinnerung bekommst du eine Push, etwa: Lisa bekommt die Erinnerung erst, wenn du eine Karte hinterlegst. Hinterlegst du die Karte rechtzeitig, geht sie normal raus.

Einverständniserklärung vorab mitschicken

Direkt unter der Erinnerung sitzt der Schalter Einverständniserklärung vorab mitschicken, ebenfalls standardmässig aus. Ist er an, enthält die Erinnerung bei Tattoo-Terminen den Link zur Einverständniserklärung, und der Kunde kann schon vor dem Termin unterschreiben. Ohne den Schalter unterschreibt er wie gewohnt am Termin. Bei Beratungen geht der Link nie mit.

  • Der Schalter braucht die Erinnerung: Schaltest du sie aus, geht er mit aus, und nach dem Wiedereinschalten steht er wieder auf aus.
  • Sprache der Erklärung: Kundensprache (Standard) oder fest eine Sprache. Sie gilt für Titel, Beschriftungen und PDF, bei der Standard-Vorlage auch für den Vertragstext; ein eigener Text bleibt, wie du ihn hinterlegt hast.
  • Hast du die Erklärung am Termin schon erstellt, geht genau diese mit; das Termin-Detail sagt es in der Erinnerungs-Zeile.
  • Alles zur Erklärung selbst steht in Kapitel 17, Einverständniserklärung.

Termin verschoben

Ziehst du einen Termin im Kalender auf eine neue Zeit oder änderst seine Länge, fragt die App nach: Verschieben oder Verschieben und Kunde informieren. Mit der zweiten Wahl bekommt der Kunde die Mail Terminverschiebung mit der alten und der neuen Zeit und dem Ort. Betreff und Einstieg dieser Mail passt du unter Automationen > Terminverschiebung an (weiter unten, Eigener Text für Bestätigung, Erinnerung und Verschiebung). Einen eigenen Schalter zum Ein- und Ausschalten hat sie nicht: Ob sie rausgeht, entscheidest du bei jeder Verschiebung mit Kunde informieren. Beim Stornieren geht keine automatische Mail an den Kunden.

Mails nach dem Termin: Aftercare und Bewertung

Unter Automationen > Pflegehinweise und Bewertungs-Anfrage richtest du zwei automatische Mails ein:

  • Aftercare-Mail mit deinen eigenen Pflegehinweisen, optional mit einem Pflege-PDF als Anhang. Das PDF geht nach Tattoo-Terminen mit; andere Behandlungen nutzen ihren eigenen Pflegetext.
  • Bewertungs-Anfrage mit deinem Bewertungs-Link (zum Beispiel Google: in Google Maps dein Studio öffnen, Rezension schreiben, Link kopieren), optionaler Beschriftung und einem persönlichen Satz. Für eine zweite Marke oder einen zweiten Standort fügst du einen zweiten Bewertungs-Link hinzu; beide stehen mit ihrer Beschriftung in der Mail.

Für beide stellst du ein, wann nach dem Abschluss sie rausgehen (Schnellwahl oder ein eigener Wert in Stunden oder Tagen, höchstens 14 Tage). Die Live-Vorschau steht auf iPad und Mac neben dem Text, auf dem iPhone unter Vorschau. Sie gehen nur nach abgeschlossenen Tattoo-Terminen raus (nicht nach Beratungen oder privaten Terminen), einmal pro Termin und nur an Kunden mit E-Mail. Ohne eigenen Einstieg kommen Anrede und Einleitung in der Sprache des Kunden; dein eigener Text bleibt, wie du ihn geschrieben hast. Nachträglich erfasste Termine, die länger als zwei Wochen zurückliegen, lösen keine Mail aus. Die Bewertungs-Anfrage wartet bei mehrteiligen Tattoos bis nach der letzten Sitzung. Das Pflege-PDF ist gespeichert, sobald du es hochlädst, auswählst oder entfernst. Unter Bei mehreren Terminen legst du fest, ob ein Kunde die Pflegehinweise nach jeder Sitzung bekommt (Jedes Mal) oder erst wieder, wenn die letzte Pflege-Mail 30, 60 oder 90 Tage her ist. Standard sind 30 Tage, so bekommt ein Kunde mit mehreren Sitzungen in kurzer Zeit die Pflegehinweise nur einmal.

Die ganze Mail bearbeiten: Bei Pflegehinweisen und Bewertungs-Anfrage bearbeitest du nicht nur den Mittelteil, sondern die ganze Mail: Betreff, Anrede und Einleitung (Betreff und Einstieg), den Hauptteil (Pflegetext bzw. persönlicher Satz und Links) und den Gruss am Schluss (Abschluss). Leere Felder nutzen den Standardtext in der Sprache des Kunden; Standard übernehmen setzt den Standard als Vorlage ein, die du anpasst. Platzhalter per Tipp: Vorname des Kunden und dein Name. Dein eigener Text geht genau so an alle Kunden. Nach Piercing und anderen Behandlungen bleibt der Betreff mit dem Namen der Behandlung.

Eigene Nachrichten

Unter Automationen legst du mit Nachricht hinzufügen am Ende von Nach der Buchung, Vor dem Termin oder Nach dem Termin bis zu 30 eigene automatische Mails an, zum Beispiel ein Dankeschön nach der Buchung, Tipps zur Vorbereitung oder die Bitte um ein Foto vom verheilten Tattoo. Der Editor öffnet direkt in der gewählten Phase. Jede eigene Nachricht erscheint in der Zeitleiste an ihrem Zeitpunkt; der Schalter einer bestehenden Nachricht speichert sofort.

  • Wann: Nach der Buchung, Vor dem Termin oder Nach dem Termin. Nach der Buchung wählst du Sofort (beim nächsten Durchlauf, spätestens rund 15 Minuten nach der Bestätigung) oder Später (eine Anzahl Stunden, Tage oder Wochen nach der Buchung). Vor und nach dem Termin wählst du eine Anzahl Stunden, Tage oder Wochen (zwischen 1 Stunde und 1 Jahr).
  • Inhalt: Betreff, Text und bis zu fünf Anhänge (PDF oder Bild, je höchstens 10 MB, zusammen 20 MB; Bilder werden beim Hochladen verkleinert).
  • Platzhalter per Tipp: Vorname des Kunden, dein Name, Datum und Uhrzeit des Termins. Zeilen mit einem Strich am Anfang werden zur Liste, Links werden klickbar.
  • Vorlagen zum Start: Danke für die Buchung (sofort nach der Buchung), Vorbereitung auf den Termin (2 Tage vorher) und Foto vom verheilten Tattoo (6 Wochen danach).
  • Testmail an mich senden zeigt dir die Mail mit Beispielwerten, bevor sie ein Kunde bekommt.
  • Gilt für: Tattoo-Termine, Beratungen oder beides. Jede Nachricht lässt sich einzeln aktivieren oder ausschalten.

Regeln: Nachrichten nach der Buchung gehen an bestätigte Termine, sobald sie gebucht sind (zum Beispiel nach der Anzahlung oder wenn du den Termin bestätigst); hat der Termin schon begonnen, geht die Nachricht nicht mehr raus. Das gilt auch für Folgetermine und für Termine, die das Studio für dich einträgt, nicht aber für importierte Termine. Nachrichten vor dem Termin gehen an bestätigte Termine, Nachrichten danach nur an Termine, die du als erledigt abgeschlossen hast. Bei mehrteiligen Tattoos wartet eine Nachricht danach, bis die letzte Sitzung desselben Tattoos vorbei ist (abschaltbar); Nachstechen und andere Projekte des Kunden zählen dabei nicht. Termine, deren Sendezeitpunkt beim Einschalten schon vorbei war, bekommen die Nachricht nicht, damit keine Mail-Flut an alte Kunden geht. Jede Nachricht geht pro Termin höchstens einmal raus. Verschiebst du einen Termin, geht eine Nachricht vor dem Termin zum neuen Zeitpunkt noch einmal raus. Die App prüft alle 15 Minuten, ob etwas fällig ist. Löschst du eine Nachricht, bleiben bereits gesendete Mails beim Kunden.

Eigener Text für Bestätigung, Erinnerung und Verschiebung

In den Editoren Terminbestätigung, Termin-Erinnerung und Terminverschiebung unter Automationen schreibst du unter Dein Text einen eigenen Betreff und einen eigenen Einstieg (Anrede und ein paar Sätze in deinen Worten). Darunter siehst du die ganze Mail als Live-Vorschau mit Beispielwerten.

  • Was automatisch bleibt: Datum, Uhrzeit, Ort oder Online-Link, Einverständnis-Link, Kalenderdatei und Gruss setzt die App immer darunter, damit nichts Wichtiges fehlt. Bei der Terminverschiebung hängt Taddoo die alte und die neue Zeit und den Ort an.
  • Platzhalter per Tipp: Vorname des Kunden ({name}), Datum ({date}), Uhrzeit ({time}) und dein Name ({artist}). Bei der Terminverschiebung stehen Datum und Uhrzeit für die neue Zeit.
  • Standard als Vorlage übernimmt den bisherigen Text, damit du ihn nur noch anpasst.
  • Sprache: Dein Text geht genau so an alle Kunden. Ohne eigenen Text kommt der Standard in der Sprache des Kunden.
  • Der eigene Text gilt für die Bestätigung eines fixen Termins; die Mail für reservierte Termine mit offener Anzahlung behält ihren Standardtext.
  • Eigenen Text löschen stellt den Standardtext wieder her.

Mails von Hand senden

Im Termin-Detail öffnet E-Mail an Kunden senden eine Liste aller Mails, die zu diesem Termin passen: Terminbestätigung, Pflegehinweise, Bitte um Bewertung und jede deiner eigenen Nachrichten. Du tippst eine an, siehst die Mail mit den echten Daten dieses Termins (Empfänger, Betreff, Anhänge, Text) und schickst sie mit Jetzt senden.

  • Das geht jederzeit und auch dann, wenn die Automatik ausgeschaltet ist, zum Beispiel wenn ein Kunde die Pflegehinweise noch einmal haben möchte.
  • Was schon einmal rausging, ist markiert; senden schickt die Mail trotzdem noch einmal.
  • Nach dem Senden von Hand schickt die Automatik dieselbe Mail für diesen Termin nicht noch einmal.
  • Fehlen Pflegehinweise oder ein Bewertungs-Link, steht das in der Liste, und ein Tipp führt in die Einstellungen.
  • Gesendete Mails erscheinen unter Automatische Mails anzeigen im Termin.

SMS an Kunden

Mit App Pro geht die Termin-Erinnerung zusätzlich zur Mail als SMS an deine Kunden. Alle anderen Nachrichten (Bestätigung, Verschiebung, Aftercare, Bewertungs-Anfrage, eigene Nachrichten und Mails, die du von Hand sendest) gehen nur per Mail. Die SMS enthält keine Links. SMS gibt es nur mit App Pro und laufendem Abo (mit hinterlegter Karte oder über den App Store bzw. Google Play), nicht im Gratis-Test ohne Karte (Kapitel 22).

Einrichten: Unter Automationen schaltest du in der Karte SMS an Kunden den Versand ein. Ausserhalb der USA und Kanadas schreibst du dort bei Bedarf einen eigenen Text für die Erinnerung, mit Live-Vorschau und Zeichenzähler; er darf höchstens 160 Zeichen lang sein (eine SMS). Standardmässig ist SMS aus. Die SMS geht nur raus, wenn die Erinnerungs-Mail eingeschaltet ist, und zur selben Zeit wie die Mail.

Einwilligung des Kunden:

  • Auf der Buchungsseite setzt der Kunde unter seiner Telefonnummer selbst das Häkchen für SMS. Es ist nie vorausgewählt.
  • Ausserhalb der USA und Kanadas kannst du die Einwilligung auch selbst bestätigen: beim Kunden mit dem Schalter SMS an diesen Kunden.
  • Für Nummern aus den USA und Kanada zählt nur das Häkchen auf der Buchungsseite. Schick dem Kunden dafür einen Buchungslink.
  • Antwortet der Kunde mit STOP, bekommt er keine SMS mehr, bis er START schickt. Ein STOP kannst du nicht übergehen.
  • Werbe-SMS verschickt Taddoo nicht.

Was enthalten ist:

  • Pro Kalendermonat 20 SMS in alle Länder ausser USA und Kanada und 100 SMS an Nummern in den USA und Kanada.
  • Die Inklusiv-SMS werden immer zuerst verbraucht und verfallen am Monatsende.
  • Eine Erinnerung ist meist eine SMS. In Sprachen mit eigener Schrift wie Russisch oder Thai sind es zwei.
  • Sind keine SMS mehr übrig, geht die Erinnerung nur per Mail. Die App zeigt dir, wie viele Erinnerungen deshalb nur per Mail rausgingen.

Wie viele SMS du noch hast:

  • In der App unter Automationen > SMS an Kunden steht Noch X SMS übrig, darunter der Verbrauch diesen Monat und dein gekauftes Guthaben.
  • Im Web siehst du dasselbe auf taddoo.com in deinem Konto im Tab SMS.
  • Bei noch 5 SMS und wenn alle aufgebraucht sind, bekommst du eine Push-Nachricht und eine Mail mit dem Link zum Kauf.

SMS-Pakete kaufen:

  1. Melde dich auf taddoo.com an und öffne in deinem Konto den Tab SMS (neben Abo).
  2. Das Paket: 100 SMS für 15 (CHF, Euro, US-Dollar oder Pfund).
  3. Bezahle einmalig mit Karte über Stripe. Das ist kein Abo, es wird nichts monatlich abgebucht.
  4. Das Guthaben ist nach wenigen Sekunden da und erscheint auch in der App.
  • Gekaufte SMS laufen nicht ab und gelten für alle Länder. Sie werden erst verbraucht, wenn die Inklusiv-SMS des Monats aufgebraucht sind.
  • Das geht auch, wenn dein Abo über den App Store oder Google Play läuft. In der App selbst kannst du keine SMS kaufen.

USA und Kanada:

  • Die SMS kommt von der Taddoo-Nummer +1 888 896 9131 und beginnt mit deinem Namen und via Taddoo, zum Beispiel Lisa Ink via Taddoo.
  • Der Wortlaut ist fest, eigene Texte gibt es hier nicht. Jede SMS endet mit Reply STOP to opt out.
  • Antwortet ein Kunde auf diese Nummer, bekommt er höchstens einmal am Tag den Hinweis, dass die Nummer keine Antworten empfangen kann, und du bekommst eine Push.

Alle anderen Länder:

  • Absender ist dein Name (höchstens 11 Zeichen). In einigen Ländern, die keine Namen als Absender erlauben, kommt die SMS von einer Taddoo-Nummer.
  • Für die Erinnerung kannst du einen eigenen Text schreiben, höchstens 160 Zeichen (eine SMS).
  • Antworten auf die SMS sind nicht möglich.

Die Bedingungen für SMS findest du unter taddoo.com/sms.

Tipp: Mit dem Buchungslink trägt der Kunde Name und E-Mail selbst ein. So erreichen ihn Bestätigung, Erinnerung und alle Mails nach dem Termin, ohne dass du Kontaktdaten abtippen musst.

9. Artist-Seite und Link in Bio

Deine Artist-Seite ist der Link für deine Instagram-Bio: taddoo.com/@deinname. Kunden sehen dort, was du anbietest, fragen ein Tattoo an, buchen Flashs, Beratungen oder Nachstechen, tragen sich in Wartelisten ein, kaufen Gutscheine oder bestellen Merch aus deinem Shop. Du richtest alles in der App ein: im Flash-Tab über die Karte Link in Bio. Die Seite passt sich dem Bildschirm an: Am Handy steht alles in einer Spalte. Am Computer bleibt die Startseite eine Spalte in der Mitte wie bei Linktree, die Unterseiten nutzen die Breite: die Gutschein-Vorschau steht neben dem Formular, die Flash-Bilder neben der Buchung, und Flashs und Shop zeigen mehr Motive pro Reihe. Neben Textseiten, Warteliste, Beratung und Verfügbarkeit steht rechts eine Karte mit deinem Profil und dem Weg zurück zu deiner Seite.

Was deine Seite macht und was nicht. Kunden finden auf deiner Seite alles: Infos, Flashs, Guest Spots und Warteliste. Wer ein Tattoo will, schickt dir über das Anfrageformular eine Anfrage mit allen Details und Bildern. Die Seite schreibt nicht für dich: Du antwortest, wo du willst, per WhatsApp, Instagram oder Mail. In der App erklärt das die Karte Mach es deinen Kunden einfach oben im Editor; tippst du sie weg, kommt sie nicht wieder.
Live schalten geht schon im Gratis-Test, auch ohne Karte. Deine Seite und das auf deiner Website eingebettete Formular sind dann öffentlich, Anfragen kommen wie gewohnt mit Push an, und Kunden können auf der Seite bezahlen (Flash-Anzahlungen, Gutscheine, Shop). Bucht ein Kunde über deine Seite, bekommt er seine Bestätigung per Mail im Standardtext. Den ersten Kunden, der über deine Seite kommt (gezählt seit Beginn deines Kontos), siehst du vollständig. Ab dem zweiten siehst du ohne Karte alles ausser Name und Kontakt: Der Name steht als •••••, E-Mail, Telefon und Instagram sind verborgen, auch im Kunden-Bereich, in Pushes und in Mails an dich. Mit der Karte erscheint alles sofort. Endet der Test ohne Abo, bleibt die Seite online und nimmt weiter Anfragen an; an Tagen mit neuen Anfragen bekommst du um 17 Uhr eine Mail und eine Push, wie viele auf dich warten. Im Tab Anfragen zeigt ein Hinweis, wie viele Anfragen auf Name und Kontakt warten, mit dem Knopf Karte hinterlegen; beim Probe-Kunden steht in der Anfrage, dass du ihn auch ohne Karte komplett siehst. Bevor du live schaltest, siehst nur du die Seite: in der App über Vorschau, mit einem Hinweis oben. Wer taddoo.com/@deinname aufruft, sieht dann, dass die Seite noch nicht online ist. Die Karte hinterlegst du, indem du dich auf taddoo.com anmeldest und dein Abo verwaltest; der Gratis-Test läuft dabei weiter, abgebucht wird erst danach, kündbar jederzeit.

Seite im Browser gestalten, ohne Konto

Noch kein Konto? Auf taddoo.com/link-in-bio gestaltest du deine Seite direkt im Browser: Link (taddoo.com/@deinname), Profilbild, Name, Ort, Text, Design (Vorlage, Farben, Schrift, Knopf-Form), deine Links, die Textseiten Booking Info, Aftercare und FAQ und die Social-Icons. Rechts siehst du die echte Seite als Vorschau. Am Handy füllt sie den Bildschirm wie in der App und scrollt wie die echte Seite; unten öffnest du Link, Profil, Design oder Knöpfe als Fenster von unten, und ein Tipp auf ein Element öffnet das passende Feld. Das Element rutscht dabei über das Fenster, so siehst du jede Änderung sofort: Farben, Vorlage und Name schon, während du sie wählst oder tippst. Das Fenster schliesst du mit Fertig, durch Herunterziehen oder mit einem Tipp auf eine freie Stelle der Seite; oben wechselst du zwischen Bearbeiten und Kundenansicht. Alles wird automatisch gespeichert. Mit Live schalten legst du dein Konto an und hinterlegst die Karte (Gratis-Test, heute wird nichts abgebucht); deine Seite wird dabei aufs Konto übernommen und geht online, sobald die Karte hinterlegt ist. Danach lädst du die App, meldest dich mit deiner E-Mail an und baust die Seite dort weiter aus: Flash, Gutscheine, Verfügbarkeit, Wartelisten, Beratung, Bilder neben den Knöpfen, eigene Formularfragen und Klick-Statistik gibt es nur in der App.

Aufbau der Seite

  • Kopf: Profilbild oder Titelbild, Name, Ort, Text und Instagram. Lädst du ein Titelbild hoch, stellt sich der Kopf automatisch auf "Cover", sonst wäre das Bild unsichtbar. Ideal ist ein Querformat von 1600 x 600 Pixeln mit Logo und Schrift in der Mitte, weil je nach Bildschirm oben und unten (am Handy auch seitlich) etwas abgeschnitten wird und das Bild unten in den Hintergrund ausläuft.
  • Oben rechts: Teilen, ein QR-Code zum Abfotografieren und der Globus für die Sprache.
  • Hauptknopf "Tattoo buchen": der grosse Knopf, über den Kunden zu dir finden (siehe unten).
  • Deine Links: darunter als Knopfliste, in der Reihenfolge, die du festlegst.
  • Fusszeile: Im Plan Taddoo App steht unten klein "powered by" mit dem Taddoo-Logo. Im Plan App Pro fällt diese Zeile auf der Hauptseite und allen Unterseiten (Flash, Anfrageformular, Warteliste, Textseiten) weg; die Seite gehört ganz dir.

Bei Google gefunden werden

Damit Google deine Seite aufnimmt, braucht sie eigenen Inhalt. Taddoo meldet Google deshalb nur Seiten mit Substanz: deine Startseite, sobald sie eine Bio mit ein paar Sätzen (ab etwa 60 Zeichen), mindestens drei Flashs, einen Shop mit Produkten oder eine eigene Textseite hat; die Flash-Seite, sobald dort ein Flash zu sehen ist; Textseiten wie Booking Info, Aftercare oder FAQ, sobald du den Starttext durch deinen eigenen ersetzt hast (ab etwa 200 Zeichen); den Shop mit Produkten. Anfrageformular, Verfügbarkeit, Warteliste, Beratung, Nachstechen und Gutscheine sind Werkzeuge für deine Kunden und erscheinen nicht einzeln in Google; über deine Seite sind sie natürlich erreichbar. Sobald du mehr schreibst, nimmt Taddoo die Seite automatisch auf. Für Suchmaschinen ist deine Seite als Profil mit Name, Bild, Text, Ort und deinen Social-Profilen beschrieben, jede Unterseite als Teil deiner Seite. Der Titel in Google lautet zum Beispiel "Noa · Tattoo · Studio Zürich". Einen Ort im Kopf und eine Bio mit ein paar Sätzen zu Stil und Stadt helfen am meisten. Verlinkst du deine Taddoo-Seite auf deiner eigenen Website, hilft das zusätzlich. Ob Google unter deinem Eintrag Unterseiten als Sitelinks zeigt, entscheidet Google selbst; das kann nach dem Live-Schalten einige Wochen dauern.

Der Knopf "Tattoo buchen"

Der Hauptknopf entsteht automatisch aus dem, was du anbietest. Ein Tipp öffnet eine Auswahl mit allen Wegen: jedes eingeschaltete Anfrageformular (zum Beispiel "Custom Tattoo anfragen"), "Flash aussuchen" (nur, wenn verfügbare Flashs da sind) und "Beratung buchen", falls du diesen Baustein anbietest. Gibt es nur einen Weg, führt der Knopf direkt dorthin. Ist kein Formular eingeschaltet, öffnet er deine Instagram-Direktnachricht. Derselbe Knopf steht auch am Ende deiner Textseiten wie Booking Info, Aftercare oder FAQ, damit Kunden nach dem Lesen direkt weiterkommen.

Formulare, die schon im Hauptknopf stecken, erscheinen nicht nochmals als eigener Knopf in der Liste; im Editor bleiben sie antippbar, mit dem Hinweis "Im Knopf Tattoo buchen". Der Knopf "Flash" bleibt dagegen als eigener Knopf stehen. Der Hauptknopf hat immer deine Akzentfarbe.

Text und Behandlungen im Knopf: Tippst du in der Vorschau auf den Hauptknopf, legst du unter "Text auf dem Knopf" fest, was draufsteht, zum Beispiel "Piercing buchen" oder "Termin buchen" (bis 40 Zeichen). Leer lassen zeigt "Tattoo buchen" in der Sprache des Kunden, ein eigener Text wird für Kunden in anderen Sprachen übersetzt. Behandlungs-Links wie Piercing oder Zahnschmuck holst du mit dem Schalter "Im Hauptknopf zeigen" (im Editor des Links unter Sichtbarkeit) in die Auswahl des Knopfs; sie stehen dann nicht mehr als eigener Knopf in der Liste. Ohne Formular, aber mit einer solchen Behandlung, führt der Knopf zur Behandlung statt in die Instagram-Direktnachricht.

Link-Arten

Neue Links fügst du im Editor über "+ Link hinzufügen" (ganz unten) oder das Plus oben rechts hinzu. Ist die Seite noch leer, richtest du sie mit In 3 Schritten einrichten ein (Anfrageformular, Look, Profilbild) oder stellst sie mit Selbst zusammenstellen selbst zusammen. Der Link Flash kommt automatisch dazu, sobald du dein erstes Flash veröffentlichst.

Link-ArtWas sie tut
TextseiteEigene Seite mit Text, Absätzen, Listen und Fettdruck. Booking Info, Aftercare, FAQ und Regeln stehen als Vorlagen in deiner Sprache bereit.
PortfolioBilder deiner Arbeiten direkt auf deiner Seite, drei pro Reihe zwischen den Knöpfen, zum Beispiel abgeheilte Tattoos. Du wählst bis zu 30 Bilder (mehrere auf einmal), bestimmst die Reihenfolge und wie viele auf der Seite stehen (3, 6, 9 oder 12); der Rest erscheint unter "Alle anzeigen". Kunden tippen ein Bild an und sehen es gross, wischen zum nächsten. Der Titel steht als Überschrift über der Reihe, das lässt sich ausschalten. Ohne Bilder sehen Kunden nichts. Mehrere Portfolios sind möglich, etwa "Abgeheilt" und "Frisch gestochen".
WebsiteExterner Link, zum Beispiel Portfolio oder Shop. Führt er zu WhatsApp, Telegram, Facebook, Instagram, TikTok, YouTube oder Threads, steht das passende Icon von selbst im Knopf (etwa wa.me/41790000000 für deinen WhatsApp-Chat oder t.me/deinname für Telegram).
WhatsAppKnopf, der einen WhatsApp-Chat mit dir öffnet, die Nachricht steht schon da. Du wählst beim Hinzufügen WhatsApp und trägst deine WhatsApp-Nummer und die vorgeschriebene Nachricht ein (bis 250 Zeichen), etwa "Hi! Ich hätte gern ein Tattoo von dir ..."; Ausprobieren öffnet den Link zum Testen. Der Kunde kann die Nachricht vor dem Senden noch ändern. Einen bestehenden Website-Link stellst du oben im Editor von Website auf WhatsApp um.
VerfügbarkeitAutomatisch aus deinem Kalender: Books offen oder geschlossen mit deinem Hinweis, freie Tage als Monatskalender, Gast-Standorte im Buchungszeitraum und Abwesenheiten. Bei offenen Books führen unter den freien Tagen Anfrage senden (ohne Formular Per Instagram anfragen) und, wenn verfügbare Flashs da sind, Flash aussuchen direkt weiter.
FlashKnopf zu deinem Flash-Raster (Kapitel 11, Flash). Er erscheint automatisch, sobald du dein erstes Flash veröffentlichst; blendest du ihn aus oder löschst ihn, kommt er nicht wieder.
SocialIcon-Reihe für Instagram, TikTok, Facebook, YouTube, Threads, WhatsApp, Telegram, E-Mail, Telefon und Website. Du trägst pro Kanal nur Name, Nummer oder Link ein, die Seite baut daraus den richtigen Link; passt eine Angabe nicht, sagt dir die App beim Speichern, welches Feld du prüfen sollst. Im Social-Link wählst du, ob die Icons oben im Kopf unter deinem Namen oder in der Link-Liste stehen; ist Instagram dabei, ersetzt das Icon die @-Zeile.
ÜberschriftZwischentitel über einer Gruppe von Knöpfen (zum Beispiel Preise oder Kontakt), ohne Ziel und ohne Klickzähler. Beim Hinzufügen tippst du in einer kleinen Ansicht deiner Links auf das + an der Stelle, wo sie stehen soll. Überschriften zählen nicht zu den 25 Knöpfen einer Seite, dafür gibt es bis zu 15.
AdresseDeine Studio-Adresse. Der Kunde wählt beim Antippen Apple Karten, Google Maps oder Adresse kopieren. Fügst du einen Karten-Link ein, öffnet sich genau dieser. Mehrere Adressen sind möglich, etwa für Gast-Standorte.
Anfrageformular, WartelisteSiehe Kapitel 10, Anfragen, Formular und Warteliste.
Beratung buchen, Nachstechen buchen, Behandlung buchenSiehe Kapitel 12, Beratung und Nachstechen buchen.
Gutschein, ShopSiehe Kapitel 13, Gutscheine und Merch verkaufen.

Jeder Link lässt sich einzeln ein- und ausschalten. Die Reihenfolge änderst du mit den Pfeilen in der Link-Karte oder direkt in der Vorschau: Knopf lange drücken und ziehen. Unter jedem Link mit eigener Seite steht seine Adresse; ein Tipp darauf oder auf das Kopieren-Symbol kopiert sie. Klicks werden pro Link gezählt.

Zeitplan für Links

Im Link-Editor legst du im Bereich Zeitplan mit "Sichtbar ab" und "Sichtbar bis" fest, dass ein Link nur in einem bestimmten Zeitraum erscheint, etwa die Ankündigung eines Guest Spots oder eines Flash-Days. Beide Angaben sind freiwillig, der Schalter Sichtbar bleibt der Hauptschalter. In der Vorschau steht bei solchen Links "Geplant" oder "Abgelaufen". Die Seite übernimmt den Wechsel innerhalb von etwa einer Minute.

Der Editor in der App

Der Screen Link in Bio zeigt deine Seite in voller Höhe, und du bearbeitest direkt darauf. Ein Tipp auf Profilbild, Titelbild, Name, Ort, Text oder Instagram öffnet die Karte "Kopf der Seite" mit genau diesem Feld; leere Felder stehen als Chips wie "+ Ort", "+ Text" oder "+ Instagram" unter dem Kopf. Ein Tipp auf einen Knopf öffnet die Link-Karte mit Adresse zum Kopieren, Klicks, Pfeilen für die Reihenfolge, dem Schalter Sichtbar und "Bearbeiten".

Ausgeschaltete Links siehst du gedimmt mit "Ausgeblendet", ebenso Knöpfe, die Kunden noch nicht sehen (Flash ohne veröffentlichtes Motiv, Warteliste ohne offene Liste, Social ohne Kanal); die Karte sagt dir, warum. Ausgeschaltete Links stehen gesammelt und eingeklappt unter "+ Link hinzufügen" als "Ausgeblendet (Anzahl)"; ein Tipp klappt sie auf. Schaltest du einen wieder ein, steht er an seinem alten Platz. Einen neuen Link scrollt der Editor nach dem Anlegen ins Bild und hebt ihn kurz hervor.

Warteliste ohne offene Liste: Standardmässig erscheint der Knopf Warteliste nur, wenn mindestens eine Warteliste offen ist. Im Link-Editor des Knopfs schaltest du Auch zeigen, wenn keine offen ist ein, dann sehen Kunden den Knopf immer; ist keine Liste offen, steht auf der Seite "Im Moment ist keine Warteliste offen". So wissen sie, dass es bei dir Wartelisten gibt.

Die Leiste unten bündelt alles, was die ganze Seite betrifft:

  • Seite: Schalter "Seite öffentlich", Bio-Link mit Kopieren, Teilen, Ansehen, Link-Name ändern und die Statistik.
  • Optik: Skins, Farben, Schrift und Feinheiten. Die Karte lässt den Kopf der Seite sichtbar, damit du Änderungen live siehst.
  • Books: offen oder geschlossen, Hinweistext, was pausiert, und die Wartelisten.

Sichtbarkeit und Reihenfolge gelten sofort; Texte, Optik und Books mit Speichern. Sobald du in einer Karte etwas geändert hast, wird aus "Fertig" der Knopf "Speichern". Unten in der Leiste steht "Gespeichert"; nur wenn du eine Karte mit Änderungen geschlossen hast, ohne zu speichern, erscheint dort der Knopf "Speichern". Das X oben links schliesst den Editor, bei ungespeicherten Änderungen mit Rückfrage. Auf dem iPad ist der Editor geteilt: links die Seite, rechts ein festes Feld mit der jeweils offenen Karte.

Der Link-Name (der Teil nach dem @) darf nur Kleinbuchstaben, Zahlen und Bindestriche enthalten, 3 bis 30 Zeichen. Die App prüft ihn live; ist er schon vergeben, sagt sie das sofort. Neue Seiten bekommen automatisch einen freien Vorschlag wie name-2.

AGB und Datenschutz

Unter Seite > AGB und Datenschutz hinterlegst du die Links zu deinen AGB und deiner Datenschutzerklärung. Ist mindestens einer gesetzt, müssen Kunden bei jeder Buchung und jedem Kauf über deine Seite ein Kästchen ankreuzen, dass sie sie akzeptieren: Buchungslink, Beratung, Nachstechen, Behandlungen, Flash, Gutscheine und Shop. Ohne Haken lässt sich nicht buchen oder bezahlen. Leer heisst wie bisher, ohne Kästchen. Bricht ein Kunde die Zahlung ab, kommt er direkt zurück auf die Buchungsseite.

Optik: Skins, Schriften, Farben

Unter Optik wählst du einen von 23 Skins als Startpunkt: Klar, Bold, Foto, Studio, Ticket, Gothic, Ink, Papier, Pastell, Neon und Galerie sowie acht Retro-Skins (Vintage Flash, Synthwave, Y2K Chrome, Zine, Polaroid, Terminal, 70s Groovy und Art Deco) und vier neue Skins mit Logo-Platz und Animationen (Mint, Sketchbook, Candy, Midnight). Jeder Skin bringt seine Startwerte mit, danach änderst du alles einzeln:

  • Schrift: System, Grotesk, Serif, Black, Mono, Gothic, Handschrift, Condensed, Display, Western, Retro, Chrome, Marker, Schreibmaschine, Terminal, Pixel, Groovy oder Deco.
  • Hintergrund: Farbe aus Farbfeldern, per Farbwähler oder als Hex-Wert; Muster (Punkte, Raster, Körnung, Papier, Streifen, Schachbrett, Scanlines, Rasterpunkte, Bögen, Strahlen, Zickzack); ein eigenes Hintergrundbild mit Deckkraft.
  • Akzentfarbe: frei wählbar. Textfarben ergeben sich aus dem Hintergrund, damit alles lesbar bleibt.
  • Kopf: mit Profilbild, Titelbild oder nur Text.
  • Knopf-Füllung: Kontrast, Akzent, Umriss, Karte oder Hell.
  • Knopf-Farben: eine Farbvorlage (Einfarbig, Regenbogen, Pastell, Sonnenuntergang, Ozean, Wald, Akzent-Töne) färbt die Knöpfe der Reihe nach ein. In der Karte eines einzelnen Knopfs gibst du ihm eine eigene Farbe (Schnellwahl oder Farbrad); "Wie Seite" nimmt sie zurück. Die Textfarbe passt sich automatisch an.
  • Vorschau beim Wählen: Jede Wahl zeigt, wie sie aussieht: Skins als kleine Seite, Schriften in ihrer Schrift, Muster als Muster, Knopf-Optionen als echte kleine Knöpfe. Auf dem Handy steht oben in der Optik-Karte eine Live-Vorschau deiner Seite, du musst die Karte also nicht schliessen, um Änderungen zu sehen.
  • Profil auf Unterseiten: Profilbild, Name und Ort stehen standardmässig nur auf der Hauptseite. Unterseiten wie Booking Info, Verfügbarkeit oder Warteliste zeigen dann nur Zurück und ihren Titel. Unter Optik > Kopf > Profil auf Unterseiten stellst du auf Auf allen Seiten um.
  • Feinheiten: Knopf-Form (Pille, Rund, Eckig), Knopf-Rand (Keiner, Dünn, Dick, Doppelt, Gestrichelt), Schatten (Keiner, Weich, Hart, Leuchten), Profilbild-Form (Rund, Abgerundet, Eckig) und Ausrichtung (Zentriert oder Links). Bei der Füllung Umriss bleibt der Rand mindestens dünn.
  • Knopf-Bilder: Neben jedem Link kann ein kleines Bild stehen, etwa ein Motiv. Link in der Vorschau antippen, unter "Bild neben dem Knopf" ein Bild aus der Mediathek wählen und quadratisch zuschneiden. Unter Optik > Feinheiten > "Knopf-Bilder" legst du fest, ob sie abwechselnd links und rechts, immer links oder immer rechts stehen. Bei runden Ecken sind die Bilder Kreise, bei eckigen Quadrate. Der Hauptknopf und die Social-Icons haben kein Bild.
  • Logo und Name: In der Karte "Kopf der Seite" lädst du ein Logo hoch (dein Schriftzug als Bild, am besten PNG mit transparentem Hintergrund). Es steht dann statt des Namens oben auf der Seite; die Grösse wählst du unter Optik > Kopf > Logo-Grösse. Unter "Name auf der Seite" gibst du der Seite einen eigenen Namen (leer = Name aus dem Profil), und "Name zeigen" blendet die kleine Namenszeile unter Überschrift oder Logo aus. Hast du Profilbild und Logo hochgeladen, zeigt die Seite oben nur eines davon; welches, wählst du in derselben Karte unter "Oben zeigen" (vorgewählt ist das zuletzt hochgeladene).
  • Text-Schrift: eine zweite Schrift für Bio, Ort und Knöpfe. "Wie Titel" lässt alles in der Titel-Schrift.
  • Knopf-Text: Schreibweise (Automatisch, Normal, GROSS, G E S P E R R T), Zierzeichen links und rechts vom Text (Sterne, Funkeln, Wellen, Punkte, Herzen, Pfeil) und eine eigene Textfarbe für alle Knöpfe inklusive Hauptknopf, überall dort, wo sie gut lesbar bleibt (sonst nimmt die Seite automatisch eine lesbare Farbe).
  • Animationen: Einblenden beim Laden (Einblenden, Hochgleiten, Ploppen, Hüpfen), dabei erscheinen Kopf und Knöpfe nacheinander. Dazu ein Effekt am Hauptknopf (Glanz, Pulsieren, Wackeln, Leuchten). Wer am Handy "Bewegung reduzieren" eingeschaltet hat, sieht keine Animationen.
  • Social-Icons: Darstellung als Kreis, nur Icon oder gefüllt. Den Platz wählst du im Social-Link: oben im Kopf, an seiner Stelle in der Link-Liste oder ganz unten, dort mit dem Titel des Links als kleiner Überschrift. Mit dem "Folge mir"-Fenster sehen Besucher beim ersten Besuch deine Kanäle mit "Folgen", nach 8 Sekunden oder wenn sie ein Stück gescrollt haben; danach kommt es zwei Wochen nicht wieder.

Eigenes Design pro Unterseite

Jede Link-Seite (Anfrageformular, Textseite, Flash, Verfügbarkeit, Warteliste) sieht standardmässig aus wie deine Hauptseite. Im Link-Editor öffnest du über "Design dieser Seite" ein eigenes Design nur für diese Seite: Skins, Farben, Schriften, Muster und eigenes Hintergrundbild, mit Live-Vorschau. "Zurück auf Standard" übernimmt wieder die Hauptseite. Knopf- und Kopf-Optionen gibt es nur auf der Hauptseite.

Auch die Seiten nach dem Klick tragen das Design deiner Hauptseite: Buchungslink, Zahlung (auch die Stripe-Bezahlseite mit deinem Namen, Bild und deinen Farben), Einverständniserklärung, Gutschein und Hinweise wie "Link abgelaufen". Oben steht dein Logo oder Profilbild mit deinem Namen, Taddoo nur klein unten wie auf deiner Seite. Beim Buchungslink wählt der Kunde zuerst den Termin und trägt danach seine Kontaktdaten ein. Ist ein Link abgelaufen oder ungültig, bietet die Seite Knöpfe, um dich per WhatsApp oder E-Mail mit vorausgefülltem Text nach einem neuen Link zu fragen, sofern diese Wege auf deiner Seite stehen. Tippt ein Kunde auf der Verfügbarkeitsseite einen freien Tag an und du hast freie Flashs, wählt er zwischen Anfrage für diesen Tag und Flash aussuchen. Mit App Pro kommen auch Bestätigung, Erinnerung und Pflegehinweise per Mail in deinem Design: Logo oder Profilbild, Name und deine Akzentfarbe. Nach dem Buchen oder Bezahlen zeigt die Seite den Termin mit Ort, Knöpfen für Google- und Apple-Kalender, Route und zurück zu deiner Seite; nach einer Anfrage steht dort, dass du dich meldest.

Books offen oder geschlossen

Der Knopf Books unten im Editor schaltet deine Books offen oder geschlossen. Offen: Die Verfügbarkeits-Seite zeigt deine freien Tage, die Warteliste fürs Heimstudio ist ausgeblendet. Geschlossen: Die Verfügbarkeits-Seite zeigt keine freien Tage, dafür deinen Hinweis und die Warteliste fürs Heimstudio.

In derselben Karte legst du fest, was bei geschlossenen Books zusätzlich pausiert, jedes einzeln per Schalter: Tattoo-Anfragen (Formulare und der Weg über "Tattoo buchen"), Beratung buchen, Flash buchen, Nachstechen buchen und Behandlung buchen. Pausiertes verschwindet für Kunden von der Seite und lässt sich auch über einen alten Direktlink nicht mehr buchen; stattdessen steht dort "Books geschlossen" mit deinem Hinweis und einem Knopf zur Warteliste.

  • Flash-Motive bleiben sichtbar, nur die Buchung ruht.
  • Wartelisten bleiben immer offen.
  • Im Editor erscheinen pausierte Knöpfe gedimmt mit dem Vermerk "Books geschlossen".
  • Schaltest du nichts ein, betrifft der Books-Status nur die Verfügbarkeits-Seite.
  • Öffnest du die Books wieder, ist alles sofort zurück; deine Auswahl bleibt für das nächste Mal gespeichert.

Sprache der Seite und automatische Übersetzung

Deine Seite erscheint in der Sprache des Kunden: Standard ist die Sprache seines Browsers, über den Globus oben rechts wählt er selbst eine der 27 Seitensprachen. Die Wahl merkt sich sein Browser für ein Jahr, und sie gilt für alle Unterseiten (Formular, Textseiten, Verfügbarkeit, Flash, Shop).

Übersetzt werden nicht nur Knöpfe und Hinweise der Seite, sondern auch deine eigenen Texte: Überschrift und Text im Kopf, Books-Hinweis, die Titel deiner Links, Textseiten wie Booking Info, Aftercare und FAQ, Begrüssung, Fragen, Hilfetexte und Antwortmöglichkeiten im Anfrageformular sowie im Shop Einleitung, Versandtext, Kategorien, Produkte und Lieferzeiten, ausserdem Titel und Beschreibungen deiner Flashs, die Flash-Kategorien, der Hinweis bei der Flash-Buchung sowie Titel, Hinweis und Begrüssung eigener Wartelisten. Die Übersetzung entsteht automatisch beim ersten Aufruf in einer Sprache und wird gespeichert; änderst du einen Text, wird er neu übersetzt.

  • Namen, @-Handles, Adressen, Links, Preise und Platzhalter bleiben unverändert; Absätze, Listen und Fettdruck bleiben erhalten.
  • Massgebend ist die Sprache, in der deine Texte tatsächlich geschrieben sind, nicht die Spracheinstellung deines Kontos. Kunden in dieser Sprache sehen deine Originaltexte.
  • In der Vorschau und im Editor der App siehst du immer, was du geschrieben hast.
  • Antworten der Kunden (Anfragen, Wartelisten) kommen unverändert in der Sprache an, in der sie geschrieben wurden.
  • Schreibst du einen Text gleich in mehreren Sprachen (etwa ein Abschnitt mit ENG oder einer Flagge davor), sieht der Kunde ihn nur einmal, in seiner Sprache.

Statistik

In der Karte Seite findest du die Statistik: Aufrufe deiner Seite, Klicks auf Links und Icons und die Klickrate für die letzten 7, 30 oder 90 Tage, mit Vergleich zum Zeitraum davor, dazu die Gesamtzahl seit dem ersten gezählten Tag. Unter Gesamt siehst du alle Zahlen seit diesem Tag, bei langer Historie mit einem Balken pro Monat. Ein Tipp auf einen Balken zeigt die Zahlen dieses Tages. Dieselbe Gesamtzahl steht als Auge auf der Karte "Link in Bio" im Flash-Tab (ein Tipp öffnet die Statistik), und im Editor zeigt jeder Knopf ein Auge mit seinen Klicks.

  • Ein Gerät zählt höchstens einmal in 30 Minuten.
  • Deine eigene Vorschau und der Knopf Ansehen in der App zählen nicht.
  • Gespeichert werden nur Tageszahlen, keine Besucherdaten.
  • Solange noch kein Aufruf gezählt wurde, zeigt die Statistik statt Nullen einen kurzen Hinweis, wie es weitergeht. Kopieren, Teilen und Ansehen stehen direkt darüber in der Karte mit deinem Link.
  • Zwei einmalige Pushes melden sich mit echten Zahlen: sobald die Seite die ersten Aufrufe hat, und als Erinnerung, wenn sie zwei Tage nach dem Veröffentlichen noch niemand besucht hat. Beide bestellst du mit dem Schalter "Tipps & Erinnerungen" in den App-Einstellungen ab.
  • Am Anfang jedes Monats kommt ein Rückblick als Push: Aufrufe und Klicks deiner Seite im Vormonat, das Wachstum zum Monat davor und dein meistgesehenes Flash. Er kommt nur, wenn die Seite im Vormonat mindestens fünf Aufrufe hatte, und lässt sich mit demselben Schalter abbestellen. Ein Tipp öffnet die Statistik.

Du behältst die Kontrolle

Über deine Seite bucht sich niemand von selbst in deinen Kalender. Anfrageformular, angetippte freie Tage und Wartelisten-Einträge kommen als Anfrage im Tab Anfragen an; du entscheidest und antwortest auf deinem Kanal (Instagram, WhatsApp, E-Mail, SMS) und schickst dann einen Buchungslink oder trägst den Termin selbst ein.

Direkt mit Termin buchen können Kunden nur Flashs, die du auf "Direkt buchen" stellst, sowie Beratungen, Nachstechen und Behandlungen, die du als Baustein anbietest, jeweils nur in den Zeiten, die du freigibst. In der App hat jeder dieser Bausteine oben ein Fragezeichen mit einer kurzen Erklärung. Das Kurz-Tutorial "Link in Bio" findest du unter Einstellungen > Hilfe > Tutorials.

10. Anfragen, Formular und Warteliste

Über dein Anfrageformular fragen Kunden ein Custom Tattoo direkt auf deiner Artist-Seite an, zum Beispiel unter taddoo.com/@deinname/anfrage. Jede Anfrage landet sofort als Projekt im Tab Anfragen der App, mit Push. Gebucht wird erst, wenn du einen Buchungslink schickst oder den Termin selbst einträgst.

Formular einschalten

Im Editor Link in Bio fügst du über "+ Link hinzufügen" die Link-Art Anfrageformular hinzu: eine eigene Seite mit deinen Fragen, eine Frage pro Bildschirm. Du kannst mehrere Formulare anlegen, zum Beispiel "Tattoo buchen" und "Cover-up". Dann steht in der Anfrageliste, im Projekt, im Push und in der E-Mail "Neue Anfrage" der Titel des Formulars, über das die Anfrage kam. Eingeschaltete Formulare erscheinen automatisch im Hauptknopf "Tattoo buchen" (Kapitel 9, Artist-Seite und Link in Bio). Unter Darstellung wählst du pro Formular, wie es für den Kunden aussieht: Formular (eine Frage gross pro Bildschirm, Standard), Chat (deine Fragen ploppen wie Nachrichten von dir mit deinem Profilbild auf, die Antwort steht in einer Karte darunter) oder Eine Seite (alle Fragen untereinander auf einer Seite wie bei Google Forms, der Kunde scrollt durch und sendet unten ab; fehlt etwas, ist die Frage rot markiert). Fragen, Pflichtangaben und die Anfrage, die bei dir ankommt, sind in allen Varianten gleich. Den Zusatztext einer Frage (Feld unter dem Fragetext, leer lassen für keinen) zeigt der Chat als kleine zweite Zeile in deiner Nachricht.

Was der Kunde angibt

  • Idee und Motiv in eigenen Worten, bis zu 10'000 Zeichen.
  • Körperstelle: wie der Kunde wählt, legst du in der Frage Körperstelle unter Auswahl für Kunden fest: Text (Knöpfe mit dem Namen der Stelle, Standard), Icons (Kacheln mit kleinem Bild) oder Körper (er tippt die Stelle auf einer Figur an, vorne und hinten, links und rechts getrennt, zum Beispiel "Unterarm links"). Immer kann er mehrere Stellen wählen, wenn er dir Optionen geben will, und mit "Weiss ich noch nicht, ich möchte beraten werden" zeigen, dass er sich bei der Stelle Beratung wünscht; das steht dann so in der Anfrage. Eigene Stellen und "Andere Stelle" als Freitext gibt es in allen drei Varianten.
  • Grösse in deiner Grösseneinheit (Zentimeter oder Zoll).
  • Bis zu sechs Referenzbilder.
  • Standort (Heimstudio oder Gast-Standort), sofern du mehr als einen hast. Die Standort-Frage kommt vor dem Wunschtag.
  • Wunschtag im Monatskalender deiner freien Tage, derselbe wie auf der Verfügbarkeits-Seite. Nur freie Tage lassen sich antippen; wer einen Gast-Standort gewählt hat, sieht genau die Tage dieses Aufenthalts. Der Kalender öffnet im ersten Monat mit einem freien Tag. Ist im Buchungszeitraum nichts frei, gibt es ein einfaches Datumsfeld; es beginnt erst nach deinen Abwesenheiten, endet mit einem festen Buchungszeitraum, und ein Tag in einer Abwesenheit wird abgelehnt.
  • Kontaktdaten: Name und E-Mail immer, Telefon und Instagram standardmässig als Pflicht, Geburtsdatum je nach deinen Pflichtangaben. Telefonnummern werden mit Ländervorwahl erfasst. Bei der Namensfrage schaltest du Vor- und Nachname getrennt ein, dann füllt der Kunde zwei Felder aus. Die Frage Adresse (Strasse und Nr., PLZ, Ort, Land) holst du unter Weitere Fragen dazu. Beides landet direkt in der Kundenkartei, praktisch für Rechnungen.
  • Deine eigenen Fragen.

Fragen anpassen

Im Formular-Editor der App stellst du jede Frage über das Auswahlfeld Antwort auf Pflicht oder optional. "Frage ausblenden" nimmt sie aus dem Formular; ausgeblendete Fragen stehen unten in der Liste und lassen sich mit einem Tipp wieder einblenden. Antworten auf deine eigenen Fragen stehen im Projekt unter "Weitere Angaben" und in der E-Mail zur Anfrage.

Fragen aus deinem bisherigen Formular übernehmen: Beim Anlegen eines neuen Formulars (und später unter den Fragen über "Fragen aus deinem bisherigen Formular übernehmen") gibst du den Link zu deinem alten Formular oder deiner Website ein (Google Forms, Typeform, Jotform, Tally und andere) oder lädst bis zu vier Screenshots oder ein PDF hoch. Taddoo liest die Fragen mit KI und zeigt sie dir zur Kontrolle. Wortlaut, Pflicht, Antwortmöglichkeiten und Häkchen zum Bestätigen bleiben; Fragen nach Idee, Körperstelle, Grösse, Referenzbildern, Wunschtag, Name, E-Mail, Telefon, Instagram oder Geburtsdatum werden zu den passenden Feldern der Anfrage. Name und E-Mail sind immer dabei. Bei einem bestehenden Formular wählst du, ob die Fragen deine ersetzen oder dazukommen; aktiv werden sie erst mit Speichern. Ohne eigenes Formular startest du mit den empfohlenen Tattoo-Fragen. Findet Taddoo unter einem Link keine Fragen (manche Formulare laden sie erst im Browser), nimm Screenshots. Dasselbe gibt es im Anfrageformular des Studios.

Fragt dein Formular nach dem Wunschtag und du hast mehrere Standorte, lass die Standort-Frage drin: Dann sieht der Kunde genau die freien Tage des gewählten Standorts. Ohne Standort-Frage (oder wenn der Kunde sie überspringt) kann er jeden künftigen Tag wählen. Die App weist dich im Formular-Editor darauf hin.

Freien Tag zuerst wählen (Schalter in den Einstellungen des Formulars, Standard aus): Der Kunde wählt als ersten Schritt einen freien Tag aus deinem Kalender, erst danach kommen Idee, Bilder und die übrigen Fragen. Hast du mehrere Standorte und die Standort-Frage drin, kommt sie direkt davor. Der Tag ist Pflicht, solange dein Kalender freie Tage zeigt; ist im Buchungszeitraum nichts frei, bleibt er optional. Ist die Wunschtag-Frage ausgeblendet, blendet der Schalter sie wieder ein. Welche Tage als frei gelten, stellst du wie bei der Verfügbarkeits-Seite ein. Der Kunde wählt nur den Tag, die Uhrzeit legst du beim Bestätigen fest.

Was in der App ankommt

Jede Anfrage wird sofort ein Projekt im Tab Anfragen, und du bekommst den Push "Neue Anfrage". Der Kunde bekommt keine Bestätigungs-Mail, die Erfolgsseite reicht. Auf Wunsch kommen neue Anfragen zusätzlich per E-Mail: unter Einstellungen > Benachrichtigungen, Gruppe Buchungen, an deine Login-Adresse oder eine andere Adresse (Details in Kapitel 23, Einstellungen, Sicherheit und KI).

Für den Kunden prüft das Formular Antworten schon bei der Frage (E-Mail-Adresse mit Hinweis auf Tippfehler wie gmial.com, Zahlen, Instagram-Name, Datum) und zeigt auf der Erfolgsseite die E-Mail-Adresse, an die deine Antwort geht. Angefangene Antworten bleiben beim Neuladen 30 Minuten erhalten, nur die Bilder fügt der Kunde dann neu hinzu; mit Neu beginnen verwirft er sie, etwa am Tablet im Studio. Konnte ein Referenzbild nicht gespeichert werden, steht im Projekt unter der Idee ein Hinweis, damit du nochmal danach fragen kannst. In der Vorschau aus dem Editor klickst du das Formular bis zum Danke durch, abgeschickt wird dort nichts.

Der Tab Anfragen (dritter Platz in der Leiste) hat vier Abschnitte, die du über ihre Kopfzeile ein- und ausklappst: Neue Anfragen, Reservierte Termine, Warteliste und Buchungslinks. Neue Anfragen, reservierte Termine und Buchungslinks haben eine Mehrfachauswahl: eine Zeile lange drücken (oder oben rechts Auswählen und den Abschnitt wählen), weitere antippen oder Alle, dann unten die Aktion. Neue Anfragen lehnst du so auf einmal ab (etwa nach einer Spam-Welle), reservierte Termine bestätigst oder stornierst du gesammelt, und abgelaufene oder nicht mehr gebrauchte Buchungslinks löschst du in einem Schritt. Beim Ablehnen, Stornieren und Löschen werden Kunden nicht informiert. Beim Bestätigen bekommt ein Kunde die Terminbestätigung nur, wenn du beim Anlegen "Kunde per E-Mail benachrichtigen" gewählt hast. Unter jeder Anfrage steht, woher sie kommt ("Anfrage", der Titel des Formulars oder "Vom Studio"), dazu Wunschtag und Anzahl Bilder.

Neu und gelesen: Was du noch nicht geöffnet hast, ist markiert wie eine ungelesene Mail: ein roter Punkt am Symbol, der Name fett und in der Kopfzeile des Abschnitts zum Beispiel "2 neu". Das gilt für Anfragen von Kunden, vom Studio weitergeleitete Anfragen, neue Einträge auf der Warteliste und Termine, die jemand anderes eingetragen hat (Kunde über Buchungslink oder Flash-Seite, dein Studio oder deine Agentur). Die Zahl der neuen Einträge steht auch am Tab Anfragen in der Leiste und am App-Symbol. Neue Buchungen zeigt der Kalender-Tab mit einem roten Punkt, im Kalender trägt der Termin selbst den Punkt. Sobald du einen Eintrag öffnest, gilt er als gelesen, auf all deinen Geräten. In der Mehrfachauswahl der neuen Anfragen markierst du mehrere auf einmal als Gelesen oder wieder als Ungelesen.

Sortieren: Mit dem Pfeil-Knopf oben rechts sortierst du die Liste. Anfragen nach Eingang (neueste oder älteste zuerst), nach Wunschtag oder mit den ungelesenen zuoberst; Buchungslinks nach Erstellung oder danach, welcher zuerst abläuft (abgelaufene ganz unten). Ist nicht die Standard-Reihenfolge aktiv, ist der Knopf gefüllt und unter der Abschnitts-Kopfzeile steht die gewählte Sortierung. Die Wahl merkt sich die App auf dem Gerät.

Das Projekt einer Anfrage

Das Projekt ist nach Arbeitsweg sortiert:

  1. Kopf mit Kontakt-Knöpfen: Name des Kunden, Wunschtag und Standort, darunter farbige Knöpfe für E-Mail, Instagram, WhatsApp, SMS und Anruf. WhatsApp, E-Mail und SMS öffnen sich beim ersten Tipp mit einer kurzen Zusammenfassung der Anfrage (Anrede, Motiv, Körperstelle, Grösse, Wunschtag), die du vor dem Senden anpassen kannst; bei Instagram wird sie in die Zwischenablage kopiert. Ab dem zweiten Tipp öffnet sich der Kanal leer.
  2. Was der Kunde will: Motiv, Körperstelle, Grösse, Bilder und Antworten auf deine Fragen. Ein Tipp auf ein Bild öffnet die Vollbild-Ansicht, das Download-Symbol speichert oder teilt es, Alle herunterladen liefert alle als ZIP.
  3. Dein Angebot: Preis, Art, Dauer und Anzahlung, darunter Buchungslink senden und Termin eintragen. Direkt darunter stehen die Kontakt-Knöpfe nochmal, damit du den Kunden auch ohne Buchungslink erreichst, ohne hochzuscrollen.
  4. Kundenfelder: Name, E-Mail, Telefon und Instagram.

Vom Projekt zum Termin

  • Buchungslink senden: erzeugt den Link für genau diese Anfrage direkt aus deinem Angebot (Dauer und Anzahlung müssen gesetzt sein). Es erscheint die Karte "Buchungslink ist bereit" mit Link kopieren und den Kanälen des Kunden (WhatsApp, E-Mail, Instagram, Anders teilen). Wie der Buchungslink funktioniert, steht in Kapitel 5, Buchungslink mit Anzahlung.
  • Termin eintragen: speichert dein Angebot und öffnet das Termin-Formular mit Wunschtag, Dauer, Anzahlung, Preis und Währung vorbelegt; die Art (Termin oder Beratung) kommt aus dem Angebot. Der Termin hängt an der Anfrage. Hat der Kunde einen Wunschtag gewählt und steht die Dauer im Angebot, zeigt die Anfrage darunter die freien Startzeiten an diesem Tag; ein Tipp auf eine Zeit öffnet das Formular mit Tag und Zeit, du speicherst nur noch. Ein Buchungslink aus der Anfrage öffnet beim Kunden direkt am Wunschtag (oder am nächsten freien Tag danach).
  • Projekt mit offenem Buchungslink: "Termin eintragen" steht unter der Link-Karte; der Buchungslink wird dabei deaktiviert. Mit "Link zurückziehen" gilt der Link nicht mehr, und die Anfrage steht mit allen Angaben wieder offen in der Liste.

Danach ist die Anfrage keine Anfrage mehr, sondern ein normales Projekt oder ein Termin.

Anfrage mit bestehendem Kunden verknüpfen

Kommt eine Anfrage mit einer anderen E-Mail als der im Kundenstamm, steht der Kunde doppelt da. Im Projekt tippst du unter den Kundenfeldern auf Mit bestehendem Kunden verknüpfen, suchst den Kunden, tippst ihn an und speicherst. Anfrage, Termine und Nachrichten hängen dann am gewählten Kunden, leere Felder werden aus dem Doppel-Eintrag ergänzt, und der Doppel-Eintrag verschwindet, wenn sonst nichts an ihm hängt.

Kunden, die nur mit Instagram oder Telefon gespeichert sind, erkennt die Anfrage automatisch und übernimmt ihre E-Mail, solange an ihnen noch keine Termine, Einverständnisse oder Zahlungen hängen. "Kunde öffnen" im Kopf der Kundenkarte springt in die Kundenakte; dort stehen unter "Offene Anfragen und Projekte" alle offenen Anfragen des Kunden.

Freie Tage antippen

Die Verfügbarkeits-Seite (taddoo.com/@deinname/verfuegbarkeit) zeigt deine freien Tage als Monatskalender. Mit dem Schalter Freie Tage im Kalender antippbar (nur mit eingeschaltetem Formular) tippt der Kunde einen freien Tag an und landet im Formular mit diesem Tag als Wunschtag. Zeigst du die freien Zeiten (siehe unten), sieht er nach dem Antippen zuerst die freie Zeit des Tages und tippt dann Für diesen Tag anfragen. Hast du mehrere Heimstudios, wählt er zuerst das Studio und sieht dann nur dessen freie Tage; Tag und Studio kommen mit ins Formular.

Welche Tage als frei gelten stellst du in der Karte Freie Tage auf deiner Seite ein, im Link-Editor von Verfügbarkeit oder unter Einstellungen > Verfügbarkeit. Ein Tag gilt als frei ab: so viel Zeit muss am Stück frei sein (1, 2, 3, 4 oder 6 Stunden, Standard 2), mit Ganzer Tag erscheinen nur Tage ohne Termin. Anfragen frühestens für: heute, morgen, übermorgen, in 3 Tagen, in 1 Woche oder Wie Buchungslink (dessen kürzeste Vorlaufzeit, Standard 36 Stunden). Buchungslinks und Flash behalten ihre eigene Vorlaufzeit. Freie Zeiten zeigen (Standard an): teilweise freie Tage sind grün umrandet statt voll grün, und beim Antippen steht dort zum Beispiel „Frei 11:00 bis 14:30“. Dieselben Regeln gelten für den Wunschtag-Kalender im Anfrageformular.

Tage freigeben statt Wochenplan

Unter Einstellungen > Verfügbarkeit > Tage freigeben stellst du für jeden Ort einzeln um (Hauptstudio, weiteres Heimstudio, Guest Spot): Statt des Wochenplans sind dann nur die Tage buchbar, die du in der Monatsübersicht antippst. So musst du deinen Kalender nicht lückenlos pflegen. Du schaust kurz hinein, tippst die Tage an, an denen du arbeiten willst, speicherst und gibst ein paar Wochen später die nächsten frei. Ein Tipp auf den Wochentag über dem Kalender wählt alle diese Wochentage im Monat. Tage eines Guest Spots gibst du im Zeitraum des Aufenthalts frei; an Guest-Spot-Tagen ist das Heimstudio gesperrt.

Die Vorlage legt fest, wie ein freigegebener Tag buchbar ist: Arbeitszeit (von bis, wie im Wochenplan), Startzeiten (zum Beispiel 10:00 und 14:00; ein Termin blockiert jede Startzeit, in die er mit seiner Dauer hineinreicht) oder Ganzer Tag (ein Kunde pro Tag, buchbar nur solange an dem Tag nichts im Kalender liegt). Einzelnen Tagen gibst du eigene Zeiten, indem du einen grünen Tag im Kalender nochmals antippst (oder ihn in der Liste Freigegebene Tage in diesem Monat wählst); dort nimmst du ihn auch wieder weg. Tage mit eigenen Zeiten zeigen sie klein im Kalender, zum Beispiel 12-16. Termine, private Termine, verbundene Kalender und Abwesenheiten blockieren weiter. Verfügbarkeits-Seite, Wunschtag im Anfrageformular, Buchungslink und Flash zeigen nur die freigegebenen Tage; bei Startzeiten steht auf der Verfügbarkeits-Seite zum Beispiel „Termine um 10:00, 14:00“. Sind ab heute weniger als 5 Tage freigegeben, erinnert dich die App um 10 Uhr per Push, höchstens einmal pro Woche.

Einschalten geht mit dem Schalter Nur freigegebene Tage oder per Tipp auf die Karte Tage freigeben oben; ein Tipp auf die Karte Wochenplan wechselt zurück. Einschalten ist zuerst ein Entwurf: Erst wenn du mindestens einen Tag angetippt und unten gespeichert hast, gilt der Modus für Kunden. So ist ein Ort nie aus Versehen leer. Ein Knopf unten speichert Vorlage, Tage, eigene Zeiten und Modus zusammen; Ungespeichertes fragt die App vor dem Verlassen ab. Ausschalten fragt nach: Danach gilt sofort wieder der Wochenplan, deine freigegebenen Tage bleiben gespeichert. Bei Startzeiten gilt keine Pause nach Termin, die Startzeiten bleiben genau so buchbar, wie du sie gewählt hast. Ist das Hauptstudio auf Tage freigeben, ist der Wochenplan unter Verfügbarkeit zugeklappt und als Nicht aktiv markiert. In der Monatsübersicht hat der heutige Tag einen blauen Ring, Abwesenheiten sind durchgestrichen.

Tippst du einen grünen Tag an, stellst du neben den Zeiten unter Für Kunden buchbar ein, ob an diesem Tag Beratung, Nachstechen oder eine Behandlung buchbar ist. Gespeichert wird es wie Tage und Zeiten mit dem Knopf unten; in der Liste des Monats zeigt ein kleines Symbol Tage mit Sperre.

Startzeiten und ganzer Tag sind für Tattoo-Termine gedacht. An Tagen mit Startzeiten nutzen Beratung, Nachstechen und Behandlungen (Piercing usw.) die Zeitspanne des Tages; sie werden nicht auf die Startzeiten gelegt. An Tagen mit ganzer Tag gibt es kein Nachstechen und keine Behandlungen: der Tag gehört dem Tattoo-Kunden.

Als Text teilen: Im Kalender oben über das Uhr-Symbol (Verfügbarkeit) oder unter Einstellungen > Verfügbarkeit kopierst du deine freien Termine als fertigen Text, zum Beispiel für eine Instagram-Story. Zeitraum: diese oder nächste Woche, dieser oder nächster Monat oder ein eigener Zeitraum. Das Format stellst du selbst ein: Text oben (mit {month} für den Monat) und unten, Wochentag kurz, lang oder ohne, Datum, Uhrzeit (17.00, 17:00 oder 5pm), mehrere Zeiten untereinander oder in einer Zeile, Trennzeichen (Standard " // "), Leerzeile zwischen Wochen, Ort von Guest Spots und Englisch für Wochentage und Monate. Gebuchte Startzeiten erscheinen auf Wunsch durchgestrichen, wie man es aus Storys kennt. Das Format bleibt auf dem Gerät gespeichert; Kopieren legt den Text in die Zwischenablage, Teilen öffnet direkt Instagram, WhatsApp und Co.

Formular auf deiner eigenen Website

Dein Anfrageformular kannst du direkt auf deiner eigenen Website zeigen, ohne dass Kunden zu taddoo.com wechseln. Unter Einstellungen > Integrationen > Website einbinden findest du einen kurzen HTML-Code (ein iframe) zum Kopieren oder Teilen, zum Beispiel an deinen Webdesigner. Hast du mehrere Formulare, wählst du oben, welches.

Den Code fügst du in den HTML-Baustein deines Website-Baukastens ein; die App zeigt zu jedem die Schritte:

  • Wix: Hinzufügen, Einbetten, HTML einbetten
  • Squarespace: Block Code
  • WordPress: Block Individuelles HTML
  • Jimdo: HTML-Widget
  • Webflow und Framer: Embed
  • Shopify: Custom Liquid

Auf deiner Website erscheint das Formular ohne Taddoo-Kopf und ohne Zurück-Link, im Design deiner Seite, in der Sprache des Kunden, mit Bild-Upload und Erfolgsmeldung. Links wie Datenschutz öffnen in einem neuen Tab. Die Anfrage landet wie gewohnt in der App. Der Rahmen ist 900 Pixel hoch, längere Schritte scrollen innen; auf dem Handy wird er höchstens so hoch wie der Bildschirm. Im Plan App Pro erscheint das Formular ohne Taddoo-Logo, in den anderen Plänen steht es klein unten.

Voraussetzungen: Deine Seite ist öffentlich, das Formular ist eingeschaltet und deine Website läuft über https. Erlaubt dein Baukasten kein HTML, setzt du stattdessen einen Knopf mit dem Link zum Formular, den du auf derselben Seite kopierst. Nicht einbettbar sind Buchungslinks mit Anzahlung, Flash-Buchungen mit Zahlung und die Artist-Seite als Ganzes.

Eigene Website mit Coding-Agent verbinden (API)

Hast du deine Website selbst gebaut, etwa mit Lovable, Bolt, v0, Framer oder Cursor, verbindest du sie über die Taddoo API statt mit dem Schnipsel. Unter Einstellungen > Integrationen > Website einbinden steht dafür die Karte Mit Coding-Agent verbinden: Tippe auf Prompt kopieren und füge den Text in deinen Coding-Agent ein. Er enthält deinen API-Schlüssel und den Link zur Doku (taddoo.com/developers), der Agent baut damit alles im Design deiner Website.

Möglich sind:

  • Flash-Galerie mit Grössen, Preisen und Buchung freier Termine, Anzahlung über Stripe
  • dein Anfrageformular mit allen Fragen, auch Referenzbildern
  • Verfügbarkeit (freie Tage, Gast-Standorte) und Wartelisten
  • Gutscheine, wenn du sie verkaufst
  • dein Merch-Shop mit Warenkorb, Versand und Kasse, wenn du einen hast

Alles, was Kunden dort abschicken, landet wie gewohnt in der App: Anfragen als Projekt mit Push, Buchungen im Kalender. Unter dem Schlüssel siehst du, wie viel schon über deine Website eingegangen ist. Bei Erlaubte Websites kannst du den Schlüssel auf deine Domains beschränken; Neuer Schlüssel macht den alten sofort ungültig. Studio-Konten finden dieselbe Karte in den Studio-Einstellungen unter Website einbinden: ein Schlüssel für Studio-Seite, Studio-Formular und alle verknüpften Artists.

Der Schlüssel ist öffentlich gedacht und darf im Code deiner Website stehen: er zeigt nur, was auf deiner Seite ohnehin sichtbar ist. Die API gibt es in jedem Plan. Sie liefert nur Daten, wenn dein Konto registriert ist, dein Zugang läuft und eine Karte hinterlegt ist; fehlt die Karte, zeigt die Karte in der App einen Hinweis. Deine Seite muss live sein. Am Computer findest du Embed-Code, Schlüssel und Prompt auch im Web: auf taddoo.com einloggen, Tab Website & API neben dem Abo; Coding-Agents nutzen das offizielle SDK @taddoo/sdk.

Wartelisten

Unabhängig davon, ob deine Books offen oder geschlossen sind, führst du pro Standort eine Warteliste: Das Heimstudio und jeder Gast-Standort haben eine eigene. Du verwaltest sie im Editor Link in Bio über Books: jede Liste einzeln ein- oder ausschalten, mit Schalter "Projektwunsch erlauben" und einem Text für Kunden. Kunden tragen sich unter taddoo.com/@deinname/warteliste ein; der Link "Warteliste" und die Knöpfe auf der Verfügbarkeits-Seite erscheinen nur, wenn eine Liste offen ist. Die Heimstudio-Liste zeigt sich nur bei geschlossenen Books, weil der Kunde bei offenen Books direkt anfragt; Listen für Gast-Standorte und eigene Listen erscheinen immer. Sind mehrere Listen offen, wählt der Kunde oben unter "Wo?" selbst, auf welche er sich einträgt; vorgewählt ist nichts, ausser er kommt über den Knopf einer bestimmten Liste auf der Verfügbarkeits-Seite.

  • Angaben pro Liste: Name, E-Mail, Telefon und Instagram, je Pflicht, optional oder aus; mindestens ein Kontaktweg ist Pflicht.
  • Mit Projektwunsch: optional Motiv, Körperstelle, Grösse und bis zu 25 Referenzbilder.
  • Flash statt eigener Idee: Hast du Flashs auf deiner Seite, wählt der Kunde beim Projektwunsch zwischen Eigene Idee und Flash und tippt das gewünschte Flash an, dazu eine Anmerkung. Die Bilder des Flashs landen als Referenzen im Projekt, und der Termin aus diesem Projekt hängt später am Flash wie bei einer Flash-Buchung.
  • Jeder Eintrag ist ein Projekt mit Kunde und Standort, bei Projektwunsch mit den Bildern als Referenzen.

Für jeden neuen Eintrag bekommst du einen Push. In der App siehst du die Einträge pro Liste mit den Filtern Wartend, Kontaktiert und Gebucht. Von dort erreichst du den Kunden mit einem Tipp über einen seiner Kanäle, markierst ihn als kontaktiert, öffnest das Projekt, schickst ihm einen Buchungslink (Kunde und Standort vorbelegt; mit der Buchung steht der Eintrag automatisch auf gebucht) oder entfernst ihn.

Eigene Wartelisten

Unter den Standort-Listen legst du über Eigene Warteliste Listen mit eigenem Titel und optionalem Hinweis an, die noch an keinem Gast-Standort hängen, etwa "NYC" oder "2027", um Interessenten zu sammeln, bevor du den Guest Spot buchst. Sie funktionieren wie die anderen Listen und stehen auf der Verfügbarkeits-Seite unter "Weitere Wartelisten".

Über das Drei-Punkte-Menü der Karte bearbeitest du Titel und Hinweis, löschst die Liste (die Einträge verschwinden, die Projekte der Kunden bleiben) oder verknüpfst sie mit einem Gast-Standort aus dem Kalender. Dann wird sie zur Warteliste dieses Standorts, und alle Einträge und Projekte wandern mit. Löschst du umgekehrt einen Gast-Standort, dessen Warteliste noch Einträge hat, wird sie zur eigenen Liste mit dem Standortnamen als Titel.

Ohne aktives Abo läuft deine Seite für Kunden weiter: Anfragen und Wartelisten-Einträge kommen an, und du bekommst einen Push. In der App siehst du sie aber, wie alle deine Kunden, nur gesperrt (gekürzter Name, ohne Kontaktdaten, Bilder und Antworten), bis dein Abo aktiv ist. Es geht nichts verloren (Kapitel 22, Preise, Gratis-Test und Abo).

Alle auf der Warteliste benachrichtigen

Sobald Termine feststehen, tippst du in einer Warteliste auf Alle benachrichtigen. Die App legt eine fertige Kampagne an ("Paris ist offen, jetzt buchen") und öffnet sie im Newsletter-Editor; dort passt du Text und Optionen an und sendest. Legst du einen Gast-Standort an und auf seiner Liste haben schon vorher Leute gewartet, erinnert dich ein Push daran. Alles Weitere in Kapitel 15. Newsletter.

11. Flash

Im Flash-Tab der App verwaltest du fertige Motive. Kunden sehen sie auf deiner öffentlichen Flash-Seite unter taddoo.com/flash/deinname und buchen sie dort direkt mit Termin oder fragen sie an. Die Flash-Seite ist in allen Plänen enthalten.

Ein Flash anlegen

  • Bilder: bis zu 8 pro Flash. Das erste ist das Cover, per Stern änderbar.
  • Grössen: eine oder mehrere, jede mit eigenem Preis, eigener Dauer (in 15-Minuten-Schritten) und optional eigener Anzahlung. Plane bei der Dauer die ganze Sitzung ein: Sie bestimmt, welche Uhrzeiten Kunden sehen. Ist eine Grösse länger als dein längster Arbeitstag laut Wochenplan, warnt der Editor, weil Kunden dafür keine Uhrzeit finden; solche Motive stellst du besser auf "Auf Anfrage". Mit den Pfeilen neben einer Grösse änderst du ihre Reihenfolge; so sehen Kunden sie auch.
  • Körperstellen: aus einer Liste wählen, plus Freitext.
  • Kategorien: zum Beispiel Blumen, Tiere oder Mini. Im Flash-Tab tippst du auf Kategorien: Dort legst du sie an, benennst sie um, sortierst sie mit dem Griff und löschst sie. Tippst du eine Kategorie an, wählst du ihre Flashs alle auf einmal aus. Im Editor eines Flashs wählst du Kategorien per Antippen oder legst gleich eine neue an. Ein Flash kann in mehreren Kategorien sein. Kunden sehen auf deiner Flash-Seite Filter-Knöpfe (Alle und deine Kategorien, in deiner Reihenfolge), leere Kategorien blendet die Seite aus. Eine Kategorie lässt sich direkt verlinken, etwa taddoo.com/flash/deinname?k=Blumen. Auch im Flash-Tab filterst du deine Flashs danach.
  • Einmalig oder wiederholbar: Einmalig (Standard) heisst, das Motiv ist nach der ersten bestätigten Buchung vergeben. Wiederholbare Motive bleiben buchbar.
  • Buchung: "Direkt buchen" (Standard) oder "Auf Anfrage" (siehe unten).

Veröffentlicht wird ein Flash erst mit mindestens einem Bild und einer Grösse. Das "i" neben dem Anzahlungsfeld erklärt: Ohne verbundenes Stripe wird eine Anzahlung ignoriert und der Kunde bucht ohne zu zahlen; mit verbundenem Stripe zahlt er sie beim Buchen direkt. "Stripe verbinden" führt von dort in die Zahlungs-Einstellungen (Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren).

Direkt buchen oder Auf Anfrage

Pro Flash legst du fest, wie gebucht wird:

  • Direkt buchen: Der Kunde wählt einen freien Termin aus deinem Kalender und zahlt die Anzahlung, wenn eine eingerichtet ist.
  • Auf Anfrage: für Motive, die in keinen Slot passen, etwa ein Rückenstück über mehrere Tage. Das Flash trägt im Raster und auf der Detailseite das Badge "Auf Anfrage". Der Kunde wählt Grösse und Körperstelle, optional einen Wunschtag aus deinen freien Tagen, und schickt eine Anfrage ohne Termin und ohne Zahlung. Das Anzahlungsfeld pro Grösse entfällt.

Eine Flash-Anfrage landet als Projekt im Tab Anfragen (Push "Neue Anfrage") mit den Flash-Bildern als Referenzen, Grösse, Körperstelle, Wunschtag und dem Preis als Schätzung. Du meldest dich und buchst mit Buchungslink oder "Termin eintragen" (Kapitel 10, Anfragen, Formular und Warteliste). Das Flash bleibt für andere sichtbar und anfragbar; ein einmaliges gilt erst mit deinem bestätigten Termin aus dieser Anfrage als vergeben.

Übersicht im Flash-Tab

  • Links, Flash und Shop: Der Tab gehört zuerst deinem Link in Bio: Unter der Karte Link in Bio stehen deine Links (antippen zum Bearbeiten) und unter Mehr auf deiner Seite die Kacheln für Flash und Merch-Shop. Den Bereich Flash mit dem Plus zum Hochladen gibt es, sobald der Baustein Flash auf deiner Seite ist (über die Kachel oder im Editor über Link hinzufügen), den Bereich Shop, sobald du einen Shop hast (Kapitel 13, Gutscheine und Merch verkaufen). Dann wechselst du oben zwischen Links, Flash und Shop.
  • Filter: Alle, Verfügbar, Vergeben und Entwürfe.
  • Wieder anbieten: gibt ein vergebenes Flash erneut frei. Bei Storno oder Löschen des Termins wird es automatisch wieder frei.
  • Vergebenes Flash löschen: Der Termin behält Titel, Notizen und Referenzbilder, nur der Sprung in den Editor fällt weg. Solange eine Buchung noch läuft, ist Löschen gesperrt.
  • Aufrufe und Teilungen: Auf jeder Flash-Karte und im Editor zeigen Auge und Teilen-Pfeil, wie oft Kunden das Flash angeschaut und geteilt haben. Ein Aufruf zählt pro Gerät und Tag einmal, deine eigene Vorschau zählt nicht.
  • Reihenfolge: Über das Symbol mit den zwei Pfeilen oben im Flash-Tab (oder lang drücken auf ein Flash) sortierst du deine Flashs. Halte den Griff gedrückt und zieh ein Flash an seinen Platz, oder wähle Ganz nach vorne bzw. Ganz nach hinten. In dieser Reihenfolge zeigt sie deine Flash-Seite; gespeichert wird sofort. Neue Flashs kommen automatisch ganz nach vorne.

Die Flash-Seite

Die Flash-Seite ist der Knopf "Flash" auf deiner Artist-Seite und führt oben zurück zu ihr. In die Instagram-Bio gehört der Seiten-Link taddoo.com/@deinname; der direkte Flash-Link eignet sich für Stories und Ads. Jedes Flash hat zusätzlich einen eigenen Link mit dem Motiv als Vorschaubild, ideal für Stories. Ist ein Flash vergeben, zeigt sein Link weiter das Motiv mit "Dieses Flash ist bereits vergeben." und Knöpfen zu deinen anderen Flashs und, falls du Instagram hinterlegt hast, zu deiner Direktnachricht. Ist es gelöscht oder nicht mehr veröffentlicht, steht dort statt einer Fehlerseite "Dieses Flash ist nicht mehr online." mit Knöpfen zu deinen anderen Flashs und zu deiner Seite.

Eingerichtet wird sie über das Paletten-Symbol im Flash-Tab, Eintrag Flash-Seite (auch erreichbar über den Link "Flash" im Link in Bio und unter Einstellungen > Flash-Seite):

  • Darstellung: Raster, Masonry oder grosse Kacheln; Schalter "Vergebene Flashs zeigen" (vergebene Motive bleiben mit dem Hinweis "Vergeben" stehen oder verschwinden).
  • Anzahlung: keine, fester Betrag oder Prozent des Preises. Sie gilt für alle Flashs, ausser eine Grösse hat eine eigene. Neue Seiten übernehmen deine Standard-Anzahlung, sonst 30 Prozent. Eine Online-Anzahlung setzt eingerichtete Auszahlungen voraus.
  • Standardwährung der Flash-Preise.
  • Angaben des Kunden: Name und E-Mail immer; Telefon, Instagram, Geburtsdatum und Bemerkung jeweils Pflicht, optional oder ausgeblendet; dazu bis zu fünf eigene Fragen wie "Allergien" oder "Wie hast du mich gefunden?". Die Antworten stehen im Projekt und in den Termin-Notizen.
  • Hinweistext, der vor dem Buchen erscheint.

Link-Name, Kopf und Optik der Flash-Seite gehören zum Link in Bio (Kapitel 9, Artist-Seite und Link in Bio). Eine Live-Vorschau zeigt jede Änderung sofort.

So bucht der Kunde ein Flash

  1. Er sieht alle veröffentlichten Flashs in der Sprache seines Browsers, mit Preis und Hinweisen wie "Nur einmal" unter dem Bild. Über einen Umschalter wechselt er zwischen zwei Spalten und einer Spalte mit dem Bild in voller Grösse.
  2. Er wählt Motiv, Grösse (in deiner Grösseneinheit) und Körperstelle.
  3. Hast du im Buchungszeitraum Gast-Standorte, wählt er zuerst den Ort (Heimstudio oder Gast-Standort mit Datum und Adresse).
  4. Er wählt einen freien Termin im Monatskalender. Die Dauer der Grösse bestimmt die Zeitfenster; Wochenplan, Abwesenheiten, Puffer und Vorlauf gelten wie beim Buchungslink, Uhrzeiten in der Zeitzone des Ortes. Der gewählte Slot ist 15 Minuten für ihn reserviert.
  5. Er macht seine Angaben. Solange etwas fehlt, bleibt der Buchen-Knopf aus, und darunter steht, was noch fehlt.
  6. Bei Anzahlung zahlt er über Stripe. Es gelten dieselben Gebühren und dieselbe Einstellung "Kunde trägt die Kartengebühr" wie beim Buchungslink (Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren).

Das Ergebnis ist ein normaler Termin im Kalender, mit den Flash-Bildern als Referenzbilder sowie Grösse, Preis, Dauer, Körperstelle und Standort im Projekt. Im Termin-Detail zeigt eine Kachel das Motiv mit Sprung in den Editor. Der Kunde bekommt eine Mail mit Kalender-Eintrag und der Adresse des gewählten Ortes, du einen Push.

  • Mit Online-Anzahlung entsteht der Termin nach der Zahlung bestätigt.
  • Ohne Online-Anzahlung (auf "keine" gestellt oder Stripe nicht verbunden) landet der Termin als reserviert im Kalender. Du meldest dich beim Kunden, holst die Anzahlung selbst und bestätigst den Termin; erst dann gilt ein einmaliges Flash als vergeben.

Ein einmaliges Flash ist während der offenen Zahlung oder bis zu deiner Bestätigung reserviert; bricht der Kunde ab oder wird der Termin storniert, wird es automatisch wieder frei. Hält gerade jemand eine Uhrzeit für ein einmaliges Flash, sehen andere Kunden "Gerade in Buchung"; buchen dürfen sie trotzdem, wer zuerst abschliesst, bekommt es. Auf der Detailseite kann der Kunde ein Flash teilen.

Flash von Hand vergeben

Nimmt ein Kunde ein Flash per Instagram-DM, Telefon oder im Studio, vergibst du es selbst. Das Flash hängt dann am Termin wie bei einer Buchung über deine Seite: Kachel im Termin-Detail, Eintrag unter Buchungen im Flash-Editor und die Flash-Bilder als Referenzen im Projekt.

  • Beim Termin anlegen: Bei Tattoo-Terminen und Walk-ins steht im Bereich Termin das Feld Flash, sobald du mindestens ein Flash hast. Du wählst Motiv und Grösse; Titel, Motiv, Grösse, Dauer und Preis werden vorbefüllt, selbst getippte Werte bleiben stehen.
  • Im Termin-Detail: Flash zuordnen hängt ein Flash an einen bestehenden Termin, Ändern auf der Flash-Kachel wechselt es oder entfernt es wieder. Der Termin selbst bleibt dabei, wie er ist.
  • Im Flash-Editor: Unter Buchungen wählst du mit An Termin vergeben den Termin des Kunden (kommende zuerst, Suche nach Kunde oder Titel) oder legst mit Neuer Termin mit diesem Flash direkt einen an.

Ein einmaliges Flash ist danach reserviert, solange der Termin reserviert ist, und vergeben, sobald er bestätigt oder erledigt ist; auf deiner Seite ist es nicht mehr buchbar. Storno, Löschen des Termins oder Entfernen geben es wieder frei. Gehört es schon zu einem anderen Termin, fragt die App nach und hängt es erst nach Trotzdem zuordnen um. Hat der Termin schon ein anderes Flash, fragt sie vor dem Ersetzen. Bucht gerade ein Kunde dasselbe Flash online und zahlt die Anzahlung, lässt es sich nicht zuordnen. Wiederholbare Flashs gibst du beliebig vielen Terminen; sie zählen als Buchung, sobald der Termin bestätigt ist.

12. Beratung und Nachstechen buchen

Mit den Bausteinen Beratung buchen und Nachstechen buchen buchen Kunden direkt auf deiner Artist-Seite einen Termin, ohne Hin und Her. Du legst sie in der App an: Link in Bio, Plus, dann "Beratung buchen" oder "Nachstechen buchen". Pro Seite gibt es je einen Baustein. Zeitplan und eigenes Design funktionieren wie bei anderen Links (Kapitel 9, Artist-Seite und Link in Bio), und bei geschlossenen Books lassen sich beide pausieren.

Beratung buchen

  • Dauer und Preis: Vorschläge 15, 30 oder 60 Minuten oder eine eigene Dauer. Leerer Preis heisst gratis und sofort bestätigt. Mit Preis zahlt der Kunde bei der Buchung online; dafür müssen Online-Zahlungen eingerichtet sein.
  • Form des Gesprächs: vor Ort (braucht deine Studioadresse; an Gasttagen gilt die Adresse des Gastorts, oder du beschränkst es auf das Heimstudio), Videocall (Google Meet mit automatisch erzeugtem Link pro Buchung oder dein eigener fester Link, etwa Zoom), Telefon oder WhatsApp-Anruf (entweder rufst du an, dann gibt der Kunde seine Nummer an, oder der Kunde ruft dich unter deiner hinterlegten Nummer an).
  • Wer wählt: Der Kunde wählt die Form selbst, oder du gibst eine vor.
  • Zeiten: Es gilt dein Beratungs-Wochenplan; ist er leer, gelten deine normalen Buchungszeiten. Beratungen finden immer dort statt, wo du an dem Tag bist.
  • Vorlauf: frühestens in Stunden, höchstens im Voraus in Tagen; leer heisst wie beim Buchungslink.
  • Anliegen: Optional fragt die Seite das Anliegen ab; der Text landet in den Termin-Notizen. Ebenso Foto und Telefonnummer: die Nummer ist freiwillig oder Pflicht; rufst du an, ist sie immer Pflicht.

Nach der Buchung bekommst du einen Push, und der Termin steht als Beratung im Kalender. Der Kunde erhält eine Bestätigung mit Kalenderdatei und je nach Form dem Meeting-Link, der Adresse oder dem Hinweis, wer wen anruft. Erinnerungen laufen wie bei jedem Termin. "Beratung buchen" erscheint zusätzlich als Weg im Hauptknopf "Tattoo buchen".

Google Meet verbinden

Im Beratungs-Editor und unter Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks verbindest du dein Google-Konto nur für Meet. Das Google-Fenster öffnet sich im Browser deines Telefons und fragt einzig die Berechtigung an, Meeting-Räume zu erstellen: kein Zugriff auf Mails, Kalender oder Dateien.

  • Danach gilt die Automatik überall: Wählst du bei einem Termin Beratung und dann Online, steht sofort ein frischer Meet-Link im Feld, daneben "Neu erstellen" und "Entfernen". Dasselbe beim Bearbeiten eines bestehenden Termins.
  • Ist Google noch nicht verbunden, steht der Verbinden-Knopf direkt unter dem Feld.
  • Einen eigenen Link (Zoom, fester Meet-Raum) tippst du selbst ein; dann bleibt er stehen.
  • Kann bei einer Buchung einmal kein Link erzeugt werden, wird der Termin trotzdem bestätigt, und du bekommst einen Push, damit du den Link nachreichst.

Nachstechen buchen

Der Baustein "Nachstechen buchen" funktioniert wie "Beratung buchen", findet aber immer vor Ort statt. Du legst Dauer (zum Beispiel 30 Minuten) und Preis fest:

  • Ohne Preis ist das Nachstechen gratis und sofort bestätigt. Mit Preis zahlt der Kunde beim Buchen online den ganzen Betrag (keine Anzahlung).
  • Es gelten deine Nachstech-Zeiten aus Einstellungen > Verfügbarkeit; hast du keine gesetzt, gelten deine normalen Buchungszeiten.
  • An Guest-Spot-Tagen gilt die Adresse des Gastorts. Mit "Nur im Heimstudio" (bei mehreren Heimstudios "Nur in deinen Heimstudios") fallen die Gastort-Tage weg.
  • Der Termin steht als Nachstechen im Kalender; der Kunde bekommt Bestätigung, Kalenderdatei und Erinnerung wie üblich.

Auch der Nachstech-Buchungslink, den du in der App unter "Neuer Termin" erzeugst, kann einen Preis haben: Das Feld "Preis fürs Nachstechen" leer lassen heisst gratis (Kapitel 5, Buchungslink mit Anzahlung).

Fotos abfragen

Beratung und Nachstechen können beim Buchen ein Foto abfragen: aus, freiwillig oder Pflicht, bis zu 25 Bilder, zum Beispiel das Tattoo, das nachgestochen werden soll. Die Bilder liegen danach im Termin. Bei einem bezahlten Termin ist die Buchung mit der Zahlung fix; das Foto siehst du erst danach.

Erinnerung vor Beratungen

Deine Push-Erinnerung vor einem Termin nennt bei Beratungen das Format (online, Telefon, WhatsApp und wer anruft). Bei den ersten drei Online-Beratungen steht ein Tipp dabei: Nimm den Call auf dem iPad an (bei Google Meet in der Meet-App), dann kannst du deinen Bildschirm teilen und Procreate zeigen. Im Kalender der App zeigt jede Beratung ihr Format mit Symbol: im Block, in der Termin-Karte (etwa Beratung vor Ort oder Video-Beratung) und in der Liste.

Weitere Behandlungen buchen lassen

Bietest du neben Tattoo weitere Behandlungen an (Einstellungen > Behandlungen, etwa Piercing oder Zahnschmuck), gibt es je aktiver Behandlung den Baustein Behandlung buchen mit eigener Adresse unter deiner Seite. Er findet immer vor Ort statt, nutzt den Wochenplan der Behandlung und hat eigene Dauern, Preise und eine eigene Zahlungsart: Anzahlung, Gesamtpreis im Voraus oder gratis (gratis nur im Plan App Pro).

Unter Angebote legst du feste Leistungen an, ähnlich wie Flash: Name (zum Beispiel Helix oder Zahnschmuck 3er-Set), Bild, Beschreibung, Preis, Dauer und auf Wunsch eine eigene Anzahlung. Jedes aktive Angebot erscheint als Karte mit "Termin wählen" und "Zuerst anfragen"; Anfragen landen mit Behandlung und Angebot im Tab Anfragen. Ein Betrag über null braucht eingerichtete Zahlungen (Stripe), sonst ist das Angebot nur anfragbar.

Feste Services, auch für Tattoo

Seit Oktober 2026 gibt es den Baustein auch für Tattoo: Tattoo-Services unter Link hinzufügen. So baust du ein Buchungsmenü wie "Kleines Tattoo, 1 Std., 250 CHF" oder "Mittelgrosses Tattoo, 4 Std., 300 bis 500 CHF". Je Service wählst du die Preisart (fix, von bis, ab, pro Stunde oder auf Anfrage), die Anzahlung (keine, Betrag oder Prozent vom Mindestpreis) und die Buchung: Termin wählen (der Kunde bucht selbst einen freien Termin) oder Nur anfragen (die Anfrage landet mit dem Service im Tab Anfragen, Körperstelle und Grösse werden bei Tattoo weiter gefragt). Zusätzlich zum Hauptbild hängst du bis zu 8 Referenzbilder an, die zeigen, was in diesem Service möglich ist. Dasselbe gilt für Piercing, Zahnschmuck und eigene Behandlungen.

13. Gutscheine und Merch verkaufen

Mit dem Baustein Gutschein verkaufst du Tattoo-Gutscheine direkt über deine Artist-Seite, unter taddoo.com/@deinname/gutschein. Der Kunde zahlt online, bekommt den Gutschein als PDF mit Code, und eingelöst wird er beim Checkout in der App. Mit dem Baustein Shop verkaufst du ausserdem Merch mit Versand (Merch-Shop, weiter unten).

Gutschein-Baustein einrichten

In der App unter Link in Bio, Plus, "Gutschein" legst du fest:

  • Beträge: bis zu sechs feste Beträge in deiner Währung. Mit Eigenen Betrag erlauben gibt der Kunde zusätzlich selbst einen Betrag ein, ab deinem kleinsten festen Betrag.
  • Gültigkeit: 12, 24 oder 36 Monate oder unbegrenzt.
  • Texte: eine Einleitung und deine Bedingungen.
  • Gestaltung des Gutscheins: Klassisch, Kräftig, Minimal oder Eigenes Design, mit Vorschau. Du lädst ein eigenes Bild für den Gutschein hoch und wählst unter Ausschnitt direkt im Format des Layouts, welcher Teil zu sehen ist: mit dem Finger verschieben, mit zwei Fingern zoomen. Beim eigenen Design füllt dein Bild den ganzen Gutschein (zum Beispiel ein Design aus Canva oder eine eigene Zeichnung im Querformat 16:10); Betrag, Code und QR-Code stehen in einem hellen oder dunklen Feld rechts oder unten. Ohne eigenes Bild nimmt der Gutschein das Knopf-Bild, dein Titelbild oder dein Profilbild und die Farben deiner Seite.
Verkaufen geht nur mit eingerichteten Zahlungen (Stripe). Das Geld geht direkt auf dein Konto. Es gelten dieselben Gebühren wie bei Online-Anzahlungen, und deine Einstellung, wer die Gebühr trägt, gilt auch hier (Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren). Im Gratis-Test brauchen Gutschein-Mails, die du aus der App an Käufer schickst (erneut senden oder Ausstellen mit Mail), eine hinterlegte Karte (Kapitel 22).

So kauft der Kunde

  1. Er wählt einen Betrag.
  2. Optional trägt er ein, für wen der Gutschein ist, und eine persönliche Nachricht.
  3. Er gibt Name und E-Mail an und zahlt online.
  4. Er bekommt den Gutschein als PDF per Mail, mit einem Code (zum Beispiel A7KQ-3M2P), einem QR-Code und einem Link, über den der Beschenkte jederzeit den Restwert sieht und das PDF herunterlädt.

Du bekommst einen Push "Gutschein verkauft". Der Gutschein hängt an keinem Kunden, nur der Code zählt.

Gutscheine verwalten

Unter Einstellungen > Gutscheine (und aus dem Baustein-Editor) siehst du alle offenen und erledigten Gutscheine mit Code, Restwert, Käufer und Einlösungen. Dort kannst du:

  • das PDF teilen,
  • die Mail an den Käufer erneut senden,
  • einen Gutschein ungültig machen,
  • einen Gutschein von Hand ausstellen, etwa beim Verkauf an der Theke (bezahlt bar, per Karte, Twint oder Überweisung), auf Wunsch mit Mail an den Käufer. Schneller geht es im Gutschein-Baustein unter Link in Bio über Gutschein ausstellen.

Einlösen beim Checkout

Eingelöst wird beim Auschecken eines Termins: Im Abschluss tippst du den Code unter Gutschein einlösen ein, prüfst den Restwert und legst fest, wie viel davon auf diesen Termin geht. Mehrere Gutscheine und Teilbeträge sind möglich; der Rest bleibt auf dem Gutschein. Die Einlösung steht als "Gutschein" mit Code auf der Quittung. Nimmst du einen Abschluss zurück oder bearbeitest ihn, geht der Betrag auf den Gutschein zurück. Mehr zum Abschluss in Kapitel 7, Checkout, Quittung und Tap to Pay. Kunden können einen Gutschein auch beim Online-Buchen einlösen (Buchungslink, Beratung, Nachstechen, Behandlungen): Unter Gutschein einlösen tippen sie den Code ein. Deckt der Restwert die ganze Anzahlung, entfällt die Kartenzahlung, der Termin ist sofort bestätigt und die Anzahlung steht als erhalten, mit dem Code in der Notiz; der Rest bleibt auf dem Gutschein. Reicht der Restwert nicht, buchen sie normal und bringen den Gutschein zum Termin mit. Beim Flash-Buchen geht das noch nicht. Auch auf dem Anzahlungslink geht das: Hast du offene Gutscheine, sieht der Kunde vor der Zahlung Jetzt bezahlen und Gutschein einlösen.

Einnahmen und Steuer

Ein verkaufter Gutschein zählt am Verkaufstag in deinen Einnahmen und bekommt eine eigene Quittung (Nummer G-...), egal ob online gekauft oder von Hand ausgestellt. Du öffnest sie im Gutschein über Quittung oder in den Einnahmen. Beim Einlösen am Termin zählt der Gutschein nicht noch einmal: Der Termin zählt nur den Rest. Wurde der Gutschein in einer Aktion verkauft, zählt der bezahlte Betrag. Geschenkte Gutscheine ohne Zahlung, etwa aus dem Geburtstagsgruss, sind keine Einnahme und gelten beim Einlösen als Rabatt. Zurückerstattete oder ungültig gemachte Gutscheine zählen nicht. Gutscheine, die vor Ende Oktober 2026 verkauft wurden, zählen wie bisher beim Einlösen. Weist du Steuer aus, steht sie mit deinem Standardsatz auf der Gutschein-Quittung. Wie Gutscheine in deinem Land steuerlich behandelt werden, klärst du am besten mit deiner Treuhand.

Merch-Shop

Mit dem Baustein Shop verkaufst du Merch direkt über deine Artist-Seite, unter taddoo.com/@deinname/shop: Shirts, Hoodies, Prints, Bilder oder was du sonst verschickst. Kunden legen Produkte in den Warenkorb, wählen das Lieferland und zahlen online; die Lieferadresse geben sie beim Bezahlen ein. Du bekommst die Bestellung mit Adresse in der App und verschickst sie.

Der Shop braucht eingerichtete Zahlungen (Stripe). Das Geld geht direkt auf dein Konto. Pro Bestellung gelten dieselben Gebühren wie bei Gutscheinen und Online-Anzahlungen, im Plan App Pro also keine Taddoo-Gebühr, und deine Einstellung, wer die Gebühr trägt, gilt auch hier (Kapitel 20, Zahlungen, Stripe und Gebühren). Deine Preise sind Endpreise; dazu kommen der Versand und, falls der Kunde sie trägt, die Gebühr.

Shop einrichten

  1. In der App unter Link in Bio, Plus, Shop antippen. Den Namen des Knopfs, eine Einleitung (optional) und deinen Text zu Versand und Rückgabe eintragen; er steht auf jeder Produktseite und im Warenkorb. Speichern.
  2. Unter Versand ein Versandprofil anlegen (siehe unten).
  3. Produkte anlegen und auf Im Shop stellen.

Sobald du einen Shop hast, wechselst du oben im Flash-Tab zwischen Flash und Shop. Die Shop-Ansicht zeigt deine offenen Bestellungen, Hinweise, was noch fehlt (Zahlungen, Versandprofil, ausgeblendeter Shop), die Knöpfe Shop-Einstellungen, Versand und Kategorien, einen Filter nach Kategorie und alle Produkte mit Status: Im Shop, Entwurf, Ausverkauft, Bild fehlt oder Versand fehlt. Mit dem Plus legst du ein Produkt an.

Der Knopf auf deiner Seite erscheint, sobald mindestens ein Produkt im Shop ist. Bis dahin steht in der Vorschau "Erscheint mit dem ersten Produkt".

Sind noch keine Zahlungen eingerichtet, legt die App einen neuen Shop ausgeblendet an: Produkte und Versand kannst du schon vorbereiten; einschalten lässt er sich erst, wenn Zahlungen eingerichtet sind (Zahlungen einrichten). Solange bezahlte Bestellungen auf den Versand warten, lässt sich der Shop nicht löschen. Die App meldet dann "Noch offene Bestellungen" und bietet Shop ausblenden an: Kunden sehen ihn nicht mehr, deine Bestellungen bleiben in der App erreichbar.

Produkte anlegen

  • Bilder: bis zu 8. Das erste ist das Titelbild im Shop, etwa vorne, dann hinten und getragen.
  • Name, Beschreibung und Kategorie.
  • Preis und Lager: Lager ist die Stückzahl, die du hast. Bei 0 steht das Produkt als ausverkauft im Shop. Leer heisst unbegrenzt, etwa für Drucke auf Bestellung.
  • Varianten: für Grössen, Formate oder Farben. Du gibst der Auswahl einen Namen (Grösse, Format, Farbe oder eigener Name) und trägst die Werte ein, jeden mit eigenem Lager und auf Wunsch eigenem Preis; ohne eigenen Preis gilt der Grundpreis. S M L XL legt die üblichen Grössen auf einmal an. Für Farbe und Grösse zusammen nimmst du Werte wie "Schwarz / M". Schaltest du Varianten wieder aus, zählt die App das Lager der Varianten zusammen (war eine davon unbegrenzt, bleibt das Lager leer); prüf die Zahl vor dem Speichern.
  • Versand: welches Versandprofil für das Produkt gilt.
  • Entwurf oder Im Shop: Einen Entwurf siehst nur du. Im Shop erscheint ein Produkt erst mit mindestens einem Bild und einem Versandprofil; fehlt eines davon, sagt dir die App, was.

Neue Produkte stehen im Shop zuoberst. Die Reihenfolge änderst du unter Reihenfolge in der Shop-Ansicht (oder lang drücken auf ein Produkt): Griff gedrückt halten und das Produkt an seinen Platz ziehen, oder Ganz nach vorne bzw. Ganz nach hinten wählen. Die Reihenfolge gilt auch innerhalb jeder Kategorie.

Kategorien

Unter Kategorien legst du Kategorien wie Shirts, Prints oder Originale an, benennst sie um, ziehst sie am Griff in die gewünschte Reihenfolge und löschst sie. Kunden sehen sie als Filter oben im Shop, in deiner Reihenfolge; leere Kategorien blendet der Shop aus. Löschst du eine Kategorie, bleiben ihre Produkte im Shop, nur ohne Kategorie.

Versand wie bei Etsy

Unter Versand legst du Versandprofile an, zum Beispiel "Shirts" und "Bilder gross". Ein Profil hat einen Namen, eine Lieferzeit (optional, steht auf der Produktseite) und eine Liste mit Ländern und je zwei Preisen:

  • 1. Artikel: der Versand, wenn dieses Produkt allein oder als teuerstes im Paket ist.
  • Jeder weitere: der Aufpreis für jedes weitere Stück.

Statt einzelner Länder gibt es auch EU (alle EU-Länder ohne eigenen Eintrag) und Rest der Welt (alle übrigen Länder). Für jedes Land gilt der genaueste Eintrag: zuerst das Land selbst, dann EU, dann Rest der Welt. In Länder ohne Eintrag kann niemand bestellen.

So rechnet der Warenkorb: Das Stück mit dem teuersten Versand zahlt den vollen Preis, jedes weitere Stück nur seinen Aufpreis. Ein Hoodie (Schweiz 9.00, jeder weitere 3.00) und zwei Prints (Schweiz 5.00, jeder weitere 1.00) kosten zusammen 9.00 + 1.00 + 1.00 = 11.00 Versand.

Ein Versandprofil, das noch Produkte nutzen, lässt sich nicht löschen; gib ihnen zuerst ein anderes.

So bestellt der Kunde

  1. Er öffnet den Shop über den Knopf auf deiner Seite, filtert nach Kategorie und tippt ein Produkt an: Bilder zum Wischen, Beschreibung, Auswahl wie die Grösse, Anzahl, Versandkosten, Lieferländer und Lieferzeit.
  2. Er legt Produkte in den Warenkorb. Der Warenkorb bleibt in seinem Browser gespeichert.
  3. Im Warenkorb wählt er das Lieferland und sieht Zwischensumme, Versand, die Gebühr (falls er sie trägt) und das Total. Was nicht in sein Land geliefert werden kann, ist markiert.
  4. Zur Kasse führt zur Bezahlseite von Stripe. Dort gibt er Mail, Name, Lieferadresse im gewählten Land und Telefonnummer ein und zahlt wie bei allen Online-Zahlungen.
  5. Danach sieht er seine Bestellnummer (ab #1001) und bekommt eine Bestätigung per Mail mit Artikeln, Total, Lieferadresse und der Quittung als PDF im Anhang. Antwortet er darauf, geht die Antwort an dich.

Während der Kunde bezahlt, sind die Stücke für ihn reserviert. Bricht er die Zahlung ab oder zahlt er nicht innerhalb von 30 Minuten, gehen sie zurück ins Lager. Shop und Mails erscheinen in der Sprache, in der er deine Seite ansieht; deine Texte, Produktnamen und Beschreibungen werden dabei automatisch übersetzt (Kapitel 9, Sprache der Seite und automatische Übersetzung).

Bestellungen verschicken

Zu jeder bezahlten Bestellung bekommst du den Push Neue Bestellung im Shop; ein Tipp öffnet sie. Alle Bestellungen findest du in der Shop-Ansicht unter Bestellungen, mit den Filtern Offen, Versendet und Alle. Eine Bestellung zeigt die Artikel mit Auswahl und Anzahl, Zwischensumme, Versand, Gebühr und Total, den Kunden mit Mail und Telefon und die Lieferadresse.

  1. Adresse kopieren kopiert die ganze Lieferadresse, etwa für das Etikett.
  2. Paket verschicken.
  3. Als versendet markieren, auf Wunsch mit Sendungsnummer und Link zur Sendungsverfolgung. Ist Kunden per Mail informieren an, bekommt der Kunde eine Mail, dass sein Paket unterwegs ist, mit Sendungsnummer und Link. Der Schalter ist vorausgewählt, solange der Kunde noch keine Versand-Mail bekommen hat; danach schaltest du ihn für eine weitere Mail selbst ein.

Mit Sendungsnummer ändern ergänzt oder korrigierst du die Angaben später und schickst die Mail auf Wunsch nochmals. Doch nicht versendet setzt die Bestellung zurück auf "Zu versenden". Unter Notiz hältst du etwas nur für dich fest, etwa "Geschenk verpacken". Erstattest du eine Zahlung im Stripe-Dashboard, steht die Bestellung als Erstattet da.

Zu jeder bezahlten Bestellung entsteht automatisch eine Quittung als PDF mit eigener Nummer (S-JJJJMMTT-XXXXXX), in deiner Sprache wie deine anderen Quittungen. Darauf stehen deine Quittungs-Angaben, Kunde, Datum der Zahlung, Bestellnummer und Lieferadresse, die Artikel mit Auswahl, Menge und Preis, Zwischensumme, Versand, die Bearbeitungsgebühr (falls der Kunde sie trägt), Total, Zahlungsart Karte / Stripe und "Vollständig bezahlt". Weist du Steuer aus, gilt sie für den ganzen Betrag inklusive Versand und Gebühr; sonst steht dein Hinweis ohne Steuer darauf, etwa der Kleinunternehmer-Hinweis.

Der Kunde bekommt die Quittung als Anhang der Bestätigungsmail. In der Bestellung steht unter dem Total die Zeile Quittung öffnen (PDF) mit der Quittungsnummer; sie öffnet die Quittung in der App, von dort teilbar. Die Zeile gibt es bei bezahlten, versendeten und erstatteten Bestellungen. Bei einer erstatteten Bestellung steht "Die Zahlung wurde am ... erstattet." mit dem Datum, und sie zählt nicht mehr als Einnahme. Bezahlte und versendete Bestellungen stehen automatisch in deinen Einnahmen (Kapitel 18, Belege, Einnahmen und Export).

Aktionen: Prozente auf Gutscheine, Flash und Merch

Unter Einstellungen > Aktionen gibst du für eine bestimmte Zeit Prozente, zum Beispiel zum Black Friday. Ist noch keine Aktion angelegt, füllt Black Friday vorbereiten Name und Zeitraum vor (Freitag 00:00 bis Montag 23:59).

  • Name und Rabatt: 10 bis 50 % als Auswahl oder ein eigener Wert von 1 bis 90 %.
  • Start und Ende: Die Aktion startet und endet von selbst. Deine Seite zeigt sie nur in diesem Zeitraum.
  • Gilt für: Gutscheine, Flash und Merch einzeln ein- und ausschalten.
  • Einzelne Artikel: einem Flash, einem Produkt oder dem Gutschein einen anderen Prozentsatz geben oder es ausnehmen. Laufen zwei Aktionen gleichzeitig, gilt pro Artikel der höhere Rabatt.
  • Pausieren stoppt eine Aktion sofort, ohne sie zu löschen.

Auf deiner Seite steht der alte Preis durchgestrichen neben dem neuen, mit einer Marke wie -20 % und dem Ende der Aktion. Bei Gutscheinen zahlt der Kunde weniger, der Gutschein behält den vollen Wert: ein 100er-Gutschein mit 20 % kostet 80 und ist 100 wert. In der Gutschein-Liste siehst du, was bezahlt wurde und aus welcher Aktion. Beim Flash sinkt der Preis der Grösse; eine Anzahlung in Prozent rechnet mit dem Aktionspreis, und im Termin steht die Aktion mit dem Normalpreis. Beim Merch sinkt der Stückpreis. Bereits verkaufte Artikel bleiben unverändert, auch wenn du die Aktion später änderst oder löschst.

14. Kunden

Deine Kundenkartei öffnest du über den Menü-Knopf oben rechts, Eintrag Kunden (auf dem iPad steht Kunden in der Seitenleiste). Kunden entstehen von selbst: wenn du einen Termin für eine neue Person anlegst, wenn eine Anfrage, eine Buchung über deine Links oder ein Wartelisten-Eintrag hereinkommt, oder wenn du sie importierst. Von Hand legst du einen Kunden über das Plus oben rechts an, auch ohne Termin, zum Beispiel für eine spätere Kampagne.

Liste, Filter und Suche

  • Chips über der Liste filtern nach Terminstand: Alle, Erledigt (mindestens ein abgeschlossener Termin), Geplant (Termine, aber noch keiner erledigt) und Kein Termin. Versteckt in der Sortier-Pille unter Anzeigen gibt es zusätzlich den Filter Nicht abgeschlossen: Kunden mit einem vergangenen Termin, den du noch nicht erledigt hast. Aktiv steht er als Chip mit X vorne in der Leiste.
  • Die Suche wirkt sofort beim Tippen und zusätzlich innerhalb des gewählten Filters. Sie findet Name, E-Mail, Telefon, Instagram und Tags, ab zwei Zeichen auch Wörter aus Termin-Titeln, Termin- und Abschluss-Notizen, Motiv, Körperstelle, Projekt und Kunden-Notizen. So findest du einen Kunden auch, wenn du nur noch weisst, was für ein Tattoo es war; die Zeile zeigt dann, wo der Treffer steht (zum Beispiel Termin 12.03.2026: Rose am Unterarm).
  • Sortieren: Die Pille rechts neben den Filtern sortiert nach letztem Termin (Standard), Name von A bis Z, zuletzt hinzugefügt oder zuerst hinzugefügt. Die Wahl merkt sich das Gerät.
  • Jede Zeile nennt den nächsten Termin, wenn einer bevorsteht, sonst den letzten, und wie oft der Kunde schon bei dir war.
  • Oben rechts liegen drei Knöpfe: Auswählen (Mehrfachauswahl), Plus (Kunde von Hand anlegen, auch ohne Termin, oder CSV importieren) und Marketing (Newsletter, Kapitel 15. Newsletter).
  • Ganz oben in der Liste zeigt die Zeile Automationen, wie viele deiner automatischen Mails laufen; ein Tipp öffnet die Automationen. Die Zeile scrollt mit der Liste weg.
  • Auf dem iPad und Mac stehen Liste und Kundenprofil nebeneinander.

Das Kundenprofil

  • Kopf: Name, Anzahl Termine und die Tags des Kunden (zum Beispiel aus einem Import). Mit Bearbeiten oben rechts änderst du Vorname, Nachname, E-Mail, Telefon, Instagram, Adresse (Strasse und Nr., PLZ, Ort, Land) und Notiz. Ist der Name noch nicht getrennt erfasst, schlägt die App eine Aufteilung vor. Die Adresse steht unter den Kontaktdaten, ein Tipp auf Hinzufügen öffnet sie direkt; hat der Kunde noch keinen Kontakt, tippst du auf Kontakt hinzufügen. Leerst du die E-Mail, bekommt der Kunde keine Mails mehr von Taddoo.
  • Kontakt: E-Mail und Telefon, ein Tipp öffnet Mail oder Anruf.
  • Instagram: anzeigen, ergänzen und ändern. Instagram allein reicht als Kontakt, löst aber keine Mails aus.
  • Notiz und eigene Felder: Notizen zum Kunden und, sofern eingerichtet, eigene Felder wie Beruf oder Wohnort, die du direkt im Profil eintragen kannst.
  • Dokumente: Einverständniserklärungen und Quittungen nach Jahr sortiert, ein Tipp öffnet das Dokument.
  • Offene Anfragen und Projekte: jede Zeile öffnet das Projekt.
  • Termin-Historie: alle Termine mit Datum, Zeit, Motiv, Körperstelle und Grösse, markiert als Walk-in oder Erledigt.

Kunden ohne E-Mail

Walk-ins oder Kunden, die nur über Instagram oder Telefon schreiben, legst du ganz normal an und ordnest ihnen Termine, Quittungen und Einverständniserklärungen zu. Taddoo schickt ihnen keine Mails (Bestätigung, Erinnerung, Nachsorge, Newsletter), bis eine echte E-Mail-Adresse hinterlegt ist.

Doppelte Kunden vermeiden

Tippst du beim Termin eine E-Mail ein, die schon einem Kunden gehört, hängt die App den Termin an diesen Kunden, statt einen zweiten anzulegen. Einen Termin ohne Kundendaten verknüpfst du beim Bearbeiten über Bestehenden Kunden verknüpfen. Kommt eine Anfrage mit einer anderen E-Mail als im Profil, wählst du im Projekt Mit bestehendem Kunden verknüpfen: Anfrage, Termine und Nachrichten wandern zum gewählten Kunden, leere Felder werden ergänzt und der Doppel-Eintrag verschwindet, wenn sonst nichts an ihm hängt (Kapitel 10. Anfragen, Formular und Warteliste).

Bestandskunden per CSV importieren

Kunden aus einem alten System holst du über Kunden > Import (auch vom Startbildschirm nach der Registrierung aus) als CSV-Datei in die App. Bestehende Kunden werden dabei ergänzt, nie überschrieben.

  1. CSV-Datei wählen. Die App zeigt, wie viele Zeilen, Kontakte, E-Mails und Telefonnummern sie gefunden hat.
  2. Spalten zuordnen. Taddoo schlägt die Zuordnung vor (Name oder Vor- und Nachname, E-Mail, Telefon, Adresse, Geburtsdatum, Notizen, Tags und weitere), jede Spalte zeigt Beispielwerte. Die App warnt, wenn ein Feld doppelt zugeordnet ist (es zählt nur die erste Spalte) oder Werte nicht passen, etwa eine E-Mail ohne @.
  3. Eigenes Tag (optional), zum Beispiel altes-crm, damit du die importierten Kunden später wiederfindest.
  4. Vorschau. Ein Probelauf, der noch nichts speichert: wie viele Kunden neu entstehen, wie viele Bestandskunden ergänzt werden (mit Beispielen und dem Grund, E-Mail oder Telefon) und welche Zeilen zusammengelegt oder übersprungen werden.
  5. Jetzt importieren. Zeilen mit Problemen erscheinen im Ergebnis einzeln mit ihrer Zeilennummer.

Bricht während des Imports die Verbindung ab, meldet die App das: Der Server kann den Import zu Ende führen, schau deshalb zuerst in der Kundenliste nach, bevor du es erneut versuchst.

Import rückgängig machen

Nach dem Import steht im Ergebnis der Knopf Rückgängig, und beim nächsten Öffnen des Imports liegt der letzte Import als Karte oben mit demselben Knopf. Rückgängig löscht die neu angelegten Kunden und entfernt bei Bestandskunden die vom Import ergänzten Felder und Tags wieder. Zwei Schutzregeln:

  • Kunden, die seit dem Import Aktivität haben (Termin, Anfrage, Zahlung, Einverständnis, Warteliste und Ähnliches) oder die du von Hand bearbeitet hast, bleiben stehen.
  • Felder, die du seither selbst geändert hast, bleiben so, wie du sie gesetzt hast.

Jeder Import lässt sich genau einmal zurücknehmen.

Kunden löschen

  • Einzeln: ganz unten im Kundenprofil auf Kunde löschen tippen und bestätigen.
  • Mehrere: in der Liste auf Auswählen tippen (oder eine Zeile lange drücken), Kunden antippen oder Alle beziehungsweise Keine wählen, dann Löschen. Zur Bestätigung tippst du das Wort LÖSCHEN ein; erst dann wird der Knopf aktiv. Alle meint die gerade gefilterten Kunden, nicht die ganze Kartei.

Termine, Belege und Einverständniserklärungen bleiben in jedem Fall erhalten, nur die Verknüpfung zum Kunden fällt weg. Die Anfragen des Kunden werden gelöscht. Löschen lässt sich nicht rückgängig machen. Kunden mit offenem Guthaben werden übersprungen, die App nennt dir ihre Anzahl. Schreibt die Person später wieder, entsteht ein neuer Kunde.

Alle automatischen Mails siehst du auf einen Blick unter Automationen (Menü oben rechts, auf dem iPad in der Seitenleiste, unter Einstellungen > Automationen oder über die Zeile Automationen oben in der Kundenliste): als Zeitleiste von der Buchung bis nach dem Termin mit Terminbestätigung, Termin-Erinnerung, Terminverschiebung, Aftercare, Bewertung, SMS und deinen eigenen Nachrichten, jeweils mit An, Aus oder Pausiert, und oben die Zahl, wie viele aktiv sind. Ein Tipp öffnet den Editor der Mail. Wie sie funktionieren, steht in Kapitel 8. Erinnerungen und Mails an Kunden.

15. Newsletter

Mit dem Newsletter schickst du deinen Kunden eine gestaltete E-Mail, zum Beispiel für einen Flash-Day, freie Termine oder einen Guest Spot. Du findest ihn im Menü oben rechts unter Marketing, ausserdem unter Kunden (Knopf mit dem Megafon) und ganz unten in den Automationen unter Marketing, wo du mit Neue Kampagne auch direkt eine neue Kampagne startest. Oben siehst du, wie viele Kampagnen du versendet hast, an wie viele Empfänger und die Öffnungsrate; darunter stehen Entwürfe und geplante Kampagnen, dann die versendeten. Die Liste zeigt deine Kampagnen mit Anzahl versendet und geöffnet; jede Kampagne lässt sich öffnen, duplizieren oder löschen.

Neue Kampagne starten

Neue Kampagne öffnet die Auswahl Was möchtest du verschicken? mit Flash Day, Freie Termine, Gast-Spot, Gutschein-Aktion und Neuigkeiten. Ein Tipp legt die Kampagne mit fertigem Betreff, Text, Stil und Farbe in deiner App-Sprache an; ist deine Link-in-Bio-Seite online, führt der Knopf in der Mail dorthin. Stellen in eckigen Klammern wie [Datum] oder [Stadt] ersetzt du selbst, die App weist darauf hin und fragt vor dem Versand nach, falls noch eine drin steht. Hast du Kunden auf einer Warteliste, stehen diese Listen direkt darunter (siehe An eine Warteliste schicken). Leer starten beginnt ohne Vorlage. Hast du keine offenen Entwürfe, zeigt die Kampagnen-Seite die Ideen direkt an.

Die Beispiel-Kampagne

Beim ersten Öffnen liegt bereits eine Beispiel-Kampagne bereit: eine Flash-Day-Aktion im Stil Flash, in deiner App-Sprache. Antippen, Datum und Text anpassen, Test-Mail schicken, senden. Sie erscheint nur einmal; löschst du sie, kommt sie nicht wieder.

Kampagne gestalten

  • Stil: Persönlich, Klar, Bold, Aktion, Foto, Studio, Flash (Ticket-Optik für Flash-Days) oder Schlicht.
  • Absender und Inhalt: Absendername, Betreff, Vorschautext (die Zeile, die im Posteingang neben dem Betreff steht), Überschrift und Text.
  • Platzhalter: Vorname oder voller Name des Kunden fügst du per Tipp in den Text ein, sie werden pro Empfänger ersetzt.
  • Gruss und Signatur, eine optionale PS-Zeile (klein und grau über dem Abmelde-Footer).
  • Button: Text, Link und Stil (Gefüllt, Umriss oder Pill).
  • Akzentfarbe: aus der Auswahl oder als eigener Hex-Wert.
  • Bilder: mehrere Bilder (je höchstens 8 MB), untereinander oder als Raster.
  • Vorschau: zeigt die Mail direkt in der App; die echte Mail siehst du am besten über die Test-Mail.

Bewährte Kampagnen speicherst du mit Als Vorlage speichern und startest die nächste unter Meine Vorlagen daraus.

Der Editor ist in vier Schritte gegliedert, die oben stehen: Inhalt, Design, Empfänger und Senden. Ein Tipp springt zum Abschnitt, ein Haken zeigt, was schon passt. Unter Inhalt stehen Betreff, Überschrift, Text, Bilder und der Knopf; Absender, Vorschautext, Signatur und PS liegen eingeklappt unter Mehr Optionen. Unter Design wählst du den Stil über kleine Vorschau-Kacheln, dazu Farbe und Knopf-Form. Speichern und Jetzt senden stehen immer unten am Bildschirm.

Empfänger auswählen

  • Kein Termin seit (Monaten): nur Kunden, die länger nicht da waren.
  • Nur mit Tags: Kunden mit mindestens einem der genannten Tags (kommagetrennt).
  • Tags ausschliessen: Kunden mit diesen Tags bekommen nichts.
  • Nur Geburtstag im Monat: für Geburtstagsaktionen.

Ohne Filter geht die Kampagne an alle Kunden mit E-Mail-Adresse; die Filter oben erscheinen erst mit dem Schalter Nur bestimmte Kunden. Die Anzahl Empfänger zählt die App automatisch und zeigt sie oben im Abschnitt. Empfänger sind Kunden mit gültiger E-Mail-Adresse; wer sich abgemeldet hat oder nur mit Instagram oder Telefon gespeichert ist, bekommt nichts.

Testen und senden

  1. E-Mail bestätigen: Bevor du Tests oder Kampagnen verschickst, muss deine eigene E-Mail-Adresse bestätigt sein. Fehlt die Bestätigung, führt dich die App in die Einstellungen, wo du den Link erneut anforderst.
  2. Test-Mail an eine Adresse deiner Wahl schicken und prüfen.
  3. Jetzt senden oder Planen für einen Zeitpunkt in der Zukunft. Vor dem Versand fragt die App mit der Anzahl Empfänger nach. Im Gratis-Test braucht der Versand an Kunden eine hinterlegte Karte (Kapitel 22); die Test-Mail bleibt gratis und geht ohne Karte immer an deine Login-Adresse.

Versand, Abmeldung und Report

Newsletter laufen über eine eigene Versand-Domain von Taddoo, nicht über dein persönliches Postfach; das schützt den Ruf deiner Adresse. Jede Mail enthält automatisch einen Abmelde-Link, Abmeldungen pflegen sich selbst. Nach dem Versand zeigt der Report Versendet, Geöffnet und Geklickt.

An eine Warteliste schicken

Unter Empfänger wählst du oben Kunden oder Warteliste. Bei Warteliste wählst du eine oder mehrere Listen und ob nur Wartende oder auch schon Kontaktierte die Mail bekommen. Nach dem Versand stehen alle Empfänger auf Kontaktiert; wer bucht, steht automatisch auf Gebucht und bekommt keine weiteren Mails dieser Liste.

  • In der Sprache jedes Kunden: Die Mail wird automatisch in die Sprache übersetzt, in der sich der Kunde eingetragen hat.
  • Persönlicher Buchungslink (nur bei Wartelisten eines Gast-Standorts): Jeder bekommt einen eigenen Buchungslink mit den freien Zeiten am Gast-Standort, direkt an seinem Projekt. Du legst Dauer und Anzahlung fest; der Knopf in der Mail führt dorthin.
  • Frühzugang: 24 oder 48 Stunden Vorsprung. So lange zeigt deine Seite den Gast-Standort allen anderen nicht (Verfügbarkeit, Anfrageformular, Flash), nur die Warteliste bucht über ihre Links. Danach erscheint er von selbst.
  • Nachfassen: Nach 2, 3 oder 7 Tagen geht automatisch eine zweite Mail mit eigenem Betreff und Text an alle, die bis dahin nicht gebucht haben. Sie erscheint als eigene Kampagne in der Liste.

Geburtstagsgruss

Unter Automationen > Marketing > Geburtstagsgruss schaltest du eine automatische Mail am Geburtstag deiner Kunden ein. Betreff, Überschrift und Text sind als Vorlage vorbereitet, du wählst die Uhrzeit, und auf Wunsch geht die Mail in der Sprache des Kunden raus. Jeder Kunde bekommt höchstens einen Gruss pro Jahr; wer sich vom Newsletter abgemeldet hat, bekommt keinen. Die Seite zeigt die nächsten Geburtstage, mit Test an mich siehst du die Mail vorher.

Mit Gutschein schenken bekommt jeder Kunde zusätzlich einen eigenen Gutschein über einen festen Betrag, gültig für die gewählte Zeit. Code, Betrag und Ablaufdatum setzt du mit den Platzhaltern {{code}}, {{betrag}} und {{gueltig_bis}} in den Text; der Knopf öffnet den Gutschein. Eingelöst wird er wie jeder Gutschein beim Auschecken, und du findest ihn unter Gutscheine. Das Geburtsdatum kommt aus der Einverständniserklärung, dem Import oder dem Kundenprofil. Wie beim Newsletter braucht der Versand im Gratis-Test eine hinterlegte Karte.

Der Newsletter ist für Aktionen an viele Kunden. Mails rund um einen einzelnen Termin (Bestätigung, Erinnerung, Aftercare, eigene Nachrichten vor oder nach dem Termin) laufen automatisch, siehe Kapitel 8. Erinnerungen und Mails an Kunden.

16. Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots

Deine Verfügbarkeit bestimmt, wann und wo Kunden buchen können: über Buchungslinks, deine Flash-Seite, die Bausteine Beratung und Nachstechen buchen und die Verfügbarkeits-Seite deiner Artist-Seite. Sie ist auch die Grundlage für die Auslastung im Dashboard. Alles liegt unter Einstellungen > Verfügbarkeit (auch über das Suchfeld der Einstellungen). Schneller geht es im Kalender: Der Flugzeug-Knopf oben rechts öffnet Abwesenheit eintragen, Gast-Standort anlegen und Verfügbarkeit verwalten.

Wochenplan

Der Wochenplan legt deine Standard-Arbeitstage und -zeiten fest. Neue Konten starten mit Dienstag bis Samstag, 10 bis 18 Uhr. Beim Einrichten setzt du ihn im Assistenten Taddoo einrichten: Tage antippen, eine Zeitspanne für alle Tage wählen, angeben, wie viele Kunden du pro Tag nimmst (siehe Kunden pro Tag), Speichern und weiter. Pro Tag andere Zeiten festlegen führt in die volle Seite mit eigenen Zeiten je Wochentag. Hast du mehrere Heimstudios, gehört dieser Plan zu deinem Hauptstudio, jedes weitere Studio hat seinen eigenen.

Arbeitszeit an einem einzelnen Tag

Arbeitest du an einem Tag anders, etwa nur 12 bis 16 Uhr, änderst du nur diesen Tag: in der Wochenansicht des Kalenders den Tageskopf gedrückt halten, in der Tagesansicht Tag anpassen. Du stellst Von und Bis ein, markierst den ganzen Tag als frei oder entfernst die Abweichung wieder. Der Wochenplan selbst bleibt unverändert. Mehr zum Kalender in Kapitel 4. Kalender und Termine.

Abwesenheiten

Ferien, Krankheit, Workshops oder Conventions trägst du als Abwesenheit mit Start und Ende ein. In dieser Zeit bietet Taddoo keine Termine an, und die Tage sind im Kalender sichtbar. Vergangene Abwesenheiten sind ausgeblendet und lassen sich über den Umschalter darunter wieder einblenden.

Bist du bis zu einem Datum ausgebucht, trägst du dafür ebenfalls eine Abwesenheit ein, etwa "Ausgebucht" bis Ende Jahr. Kunden können dann im Anfrageformular auch keinen Wunschtag in dieser Zeit wählen.

Eigene Zeiten für Beratung, Nachstechen und Behandlungen

  • Besprechungszeiten: eigene Zeiten für Beratungen. Sind alle Tage inaktiv, folgen Beratungen deinem normalen Wochenplan.
  • Nachstech-Zeiten: eigene Zeiten für Touch-ups. Ohne aktiven Tag sind Nachstech-Termine zu deinen normalen Zeiten möglich.
  • Weitere Behandlungen: Ist neben Tattoo eine weitere Behandlung aktiv (zum Beispiel Piercing, Einstellungen > Behandlungen), bekommt sie hier ihren eigenen Wochenplan; ohne aktiven Tag gelten die normalen Arbeitszeiten.

An Tagen mit Tattoo-Termin aus: Diesen Schalter gibt es in den Besprechungszeiten, den Nachstech-Zeiten und bei jeder weiteren Behandlung. Ist er an und liegt an einem Tag ein Tattoo-Termin, können Kunden an diesem ganzen Tag keine Beratung, kein Nachstechen bzw. diese Behandlung buchen, auch wenn die eigenen Zeiten frei wären. Der Wochenplan bleibt dabei unverändert. Als Tattoo-Termin zählt jeder nicht abgesagte Termin oder Walk-in, ausser Beratung, Nachstechen, privatem Termin und anderen Behandlungen.

Einzelne Tage sperren: Öffne im Kalender den Tag und tippe auf Tag anpassen (Kapitel 4. Kalender und Termine). Unter Für Kunden buchbar schaltest du aus, was an diesem Tag nicht buchbar sein soll: Beratung, Nachstechen oder eine Behandlung. Das gilt nur für diesen Tag und ändert weder Arbeitszeit noch Wochenplan. Greift an dem Tag die Automatik, steht die Zeile schon auf aus und sagt warum. Beides gilt nur für Buchungen über deine Links und deine Seite, selbst trägst du weiterhin alles ein, und es wirkt gleich, ob du mit Wochenplan oder mit Tage freigeben arbeitest. Ausnahmsweise erlauben: Hat Beratung, Nachstechen oder eine Behandlung eigene Zeiten und an diesem Wochentag keine (zum Beispiel Besprechungszeiten nur Di, Do und Sa), steht die Zeile im Tag auf aus und sagt zum Beispiel „Keine Besprechungszeit an diesem Wochentag“. Schaltest du sie ein, ist es nur an diesem Tag buchbar, und zwar während deiner Arbeitszeit des Tages; hat der Tag keine Arbeitszeit (frei laut Plan oder Abwesenheit), legst du dafür zuerst oben eine Arbeitszeit fest. Im Sheet von Tage freigeben stehen solche Arten ebenfalls auf aus, die Ausnahme setzt du dort über Tag anpassen im Kalender. Im Kalender zeigt der farbige Streifen dann diese Zeit.

Beratungen finden immer dort statt, wo du an dem Tag bist: Ort und Adresse kommen vom Studio dieses Tages. Wie Kunden Beratung und Nachstechen buchen, steht in Kapitel 12. Beratung und Nachstechen buchen.

Heimstudio und Basiswährung

Dein Heimstudio ist der Standard-Ort für Termine: Name, Adresse und Notiz erscheinen in Bestätigung, Erinnerung und Kalenderdatei. Dazu gehört die Währung des Heimstudios, deine Basiswährung. Sie ist die Standardwährung für alle neuen Termine im Heimstudio, auch im Schnell-Formular, und lässt sich pro Termin ändern.

Beim Abschliessen eines Termins steht die Währung des Arbeitsorts am Termintag vorbelegt (Guest Spot, sonst Heimstudio), auch bei Terminen ohne eigenen Preis, etwa aus dem Kalender-Import. Bei Behandlungen gibt es keine eigene Standardwährung: arbeitest du in genau einer Währung, steht sie dort fest, gewechselt wird sie im Heimstudio. Zur Wahl stehen 42 Währungen: CHF, EUR, USD, GBP, SEK, DKK, NOK, PLN, CZK, HUF, RON, AUD, CAD, NZD, SGD, MXN, BRL, HKD, THB, AED, JPY, MYR, VND, IDR, CRC, KRW, DOP, ILS, TRY, ZAR, COP, ARS, CLP, PEN, PHP, TWD, INR, ISK, CNY, UAH, GEL und MAD. In den Formularen (Termin anlegen, Termin abschliessen, Projekt) erscheinen nur die Währungen deiner Heimstudios und Guest Spots; arbeitest du in genau einer Währung, entfällt die Auswahl. Solange du noch nirgends eine Währung gesetzt hast, stehen CHF, Euro und US-Dollar zur Wahl.

Mehrere Heimstudios

Arbeitest du fest an mehreren Orten, legst du unter Einstellungen > Verfügbarkeit > Heimstudios ein weiteres Heimstudio an: Name, Adresse, Notiz und die Wochentage mit Zeiten, an denen du dort bist, zum Beispiel Hauptstudio Montag und Dienstag, Studio B Donnerstag und Freitag.

  • Ein Wochentag gehört normalerweise genau einem Studio: Schaltest du ihn in einem Studio ein, geht er im anderen automatisch aus. Ausnahme: Erster Termin bestimmt das Studio (siehe unten).
  • Bist du ausnahmsweise an einem Tag im anderen Studio, trägst du ihn dort als Ausnahme-Tag ein; im üblichen Studio fällt der Tag automatisch weg.
  • Kunden sehen in der Standort-Auswahl (Anfrageformular, Flash, Buchungslink) jedes Heimstudio einmal und danach nur dessen freie Tage. Ein Buchungslink ohne Standort bietet die Tage aller Heimstudios an.
  • Bestätigung, Erinnerung und Kalenderdatei nennen automatisch die Adresse des Studios, das an dem Tag gilt.
  • Books offen oder geschlossen und die Warteliste gelten für alle Heimstudios gemeinsam.
  • Das Hauptstudio braucht keinen aktiven Wochentag, solange ein weiteres Heimstudio Tage hat.

Erster Termin bestimmt das Studio: Für Artists ohne feste Studio-Tage. Schaltest du es unter Einstellungen > Verfügbarkeit > Heimstudios ein, darf ein Wochentag mehreren Studios gehören, zum Beispiel Montag bis Freitag in Zürich und in St. Gallen. Kunden können so einen Tag in jedem dieser Studios buchen. Sobald der erste Termin des Tages gebucht ist, gehört der ganze Tag diesem Studio: Die restlichen freien Zeiten bleiben buchbar, aber nur noch dort, für die anderen Studios ist der Tag zu. Wird der Termin abgesagt, ist der Tag wieder offen. Offene Tage zeigt der Kalender mit einem Ring und "Offen", die Tagesansicht nennt die möglichen Studios. Im Tages-Editor legst du das Studio eines Tages jederzeit selbst fest, mit Offen lassen machst du das wieder rückgängig; dasselbe geht im Ausnahme-Kalender des Studios. Trägst du selbst einen Termin ohne Standort ein, gilt für den Tag das übliche Studio. Online-Besprechungen und private Blocker legen nichts fest. Schaltest du es wieder aus, bleiben bereits gebuchte Tage als Ausnahme-Tag in ihrem Studio, und jeder Wochentag gehört wieder genau einem Studio (dem ersten weiteren Heimstudio mit diesem Tag, sonst dem Hauptstudio).

Guest Spots (Gast-Standorte)

Ein Guest Spot ist ein Gast-Studio oder Touring-Stopp mit Zeitraum (von, bis), eigener Adresse, eigener Währung und eigenem Wochenplan. Du legst ihn unter Einstellungen > Verfügbarkeit > Guest Spots an oder über den Flugzeug-Knopf im Kalender.

  • Guest Spots haben immer Vorrang vor dem Heimstudio, weil du dann unterwegs bist.
  • Termine im Zeitraum laufen automatisch am Gast-Ort und übernehmen dessen Währung als Vorauswahl.
  • Die Zeitzone erkennt die App beim Speichern selbst, aus der Adresse oder aus dem Ort im Namen, auch an Kürzeln wie LA oder NYC (zum Beispiel „Guest Spot LA“, „Miami“ oder „Spain“). Buchbare Zeiten, Bestätigung und Erinnerungen laufen dann in der Ortszeit, ein Guest Spot in New York also in New Yorker Zeit. Ohne erkennbaren Ort gilt die Zeitzone aus deinem Profil.
  • Bekommt ein Guest Spot später eine andere Zeitzone, etwa weil du die Adresse ergänzt, behalten die Termine, die du dort eingetragen hast, ihre Uhrzeit: 11:00 bleibt 11:00, jetzt in Ortszeit. Vergangene Termine, Online- und Telefontermine sowie Termine, die schon vor dem Guest Spot im Kalender standen, behalten ihren Zeitpunkt.
  • Bestätigung, Erinnerung und Kalenderdatei nennen die Adresse des Guest Spots, auch bei Terminen, die du selbst einträgst.
  • Kunden wählen den Gast-Ort in Anfrageformular, Flash-Seite und Buchungslink und sehen dann genau die Tage dieses Aufenthalts.
  • Im Kalender erscheinen Guest-Spot-Tage in Hellblau, als Hinweis über dem Kalender und als Rahmen um die Tage in Monat und Jahr.
  • Jeder Guest Spot kann eine eigene Warteliste haben (Kapitel 10. Anfragen, Formular und Warteliste).

Wiederkehrende Guest Spots: Einen Ort, an den du immer wieder gehst, legst du nur einmal an. In seiner Karte fügst du über Weitere Daten hinzufügen einen neuen Zeitraum hinzu; Adresse, Währung und Zeiten werden als Start übernommen, danach hat jeder Zeitraum eigene Arbeitszeiten. Änderst du Name, Adresse, Notiz oder Währung, gilt das für alle Zeiträume. Kunden sehen den Ort in der Auswahl einmal, mit allen Zeiträumen.

Löschst du ein Heimstudio oder einen Guest Spot, bleiben alle Termine bestehen: Kommende Termine an seinen Tagen behalten Name und Adresse dieses Standorts in Erinnerung, Bestätigung und Kalenderdatei.

Vorlaufzeit und buchbarer Zeitraum

Wie kurzfristig und wie weit im Voraus Kunden buchen dürfen, stellst du unter Einstellungen > Verfügbarkeit > Wie weit im Voraus buchbar ein, direkt unter den Abwesenheiten. Zugeklappt zeigt die Karte deinen Stand, etwa "ab 36 Std. · 180 Tage im Voraus"; dieselbe Zeile steht in der Buchungslink-Karte mit einem Knopf hierher.

  • Kürzeste Vorlaufzeit: 0 bis 168 Stunden, Standard 36 (ab übermorgen früh), 0 heisst sofort. Gilt für Buchungslinks und deine Flash-Seite.
  • Buchbarer Zeitraum: entweder Tage im Voraus (1 bis 365, Standard 180, das Fenster rückt jeden Tag mit) oder ein fester Zeitraum mit Start- und Enddatum, etwa 1. Juli bis 30. September. Im festen Zeitraum sehen Kunden nur Tage darin; ist er ausgebucht oder vorbei, öffnest du einfach den nächsten. Das gilt für Buchungslinks, deine Flash-Seite die freien Tage auf deiner Seite und den Wunschtag im Anfrageformular, nicht für Beratungen, Nachstechen und Behandlungen.
  • Die Bausteine Beratung und Nachstechen buchen haben einen eigenen Vorlauf; leer heisst wie beim Buchungslink.

Kunden pro Tag

Unter Einstellungen > Verfügbarkeit > Kunden pro Tag legst du fest, wie viele Tattoo-Kunden du an einem Tag höchstens nimmst: 1, 2, 3, 4 oder Unbegrenzt (Standard). Die Wahl speichert sofort. Ist ein Tag voll, sehen Kunden ihn bei Buchungslinks, auf deiner Flash-Seite, auf der Verfügbarkeits-Seite und im Wunschtag-Kalender nicht mehr als frei, auch wenn laut Arbeitszeit noch Stunden übrig sind. Beispiel: Arbeitszeit 10:30 bis 19:00, Sitzung von 10:30 bis 15:30. Ohne Grenze bietet eine Flash mit einer Stunde danach noch 15:30 und 18:00 an, mit 1 ist der Tag zu.

  • Es zählen Tattoo-Termine und Walk-ins, die nicht abgesagt sind. Beratung, Nachstechen, private Termine und andere Behandlungen zählen nicht und werden auch nicht gesperrt.
  • Die Grenze gilt nur für Buchungen durch Kunden. Selbst trägst du weiterhin so viele Termine ein, wie du willst.
  • Sie wirkt im Wochenplan und bei Tage freigeben gleich. Bei Tage freigeben mit der Vorlage Ganzer Tag ist ohnehin nur ein Kunde pro Tag möglich.

So sehen Kunden deine Zeiten

Die Seite So sehen Kunden deine Zeiten (oben unter Einstellungen > Verfügbarkeit, in den Flash-Einstellungen und in der Buchungslink-Karte) zeigt für die nächsten drei Wochen genau die Uhrzeiten, die Kunden bei Flash und Buchungslink in deinem Hauptstudio sehen. Oben wählst du die Termindauer (deine Flash-Dauern stehen mit zur Auswahl), stellst Kunden pro Tag direkt um und siehst, welche Art von Uhrzeiten gilt. Jeder Tag zeigt die angebotenen Uhrzeiten und die freie Zeit, oder warum es keine gibt: voll (Kunden pro Tag erreicht), zu kurzfristig (Vorlaufzeit), noch frei aber zu kurz für die Dauer, ausgebucht, oder nicht buchbar (arbeitsfrei, abwesend, privat geblockt). Erkennt die Seite, dass an Tagen mit Termin noch Uhrzeiten offen sind, schlägt sie 1 Kunde pro Tag vor; sehen Kunden mit Randzeiten nur zwei Uhrzeiten pro Tag, bietet sie Alle Zeiten anbieten an.

Weitere Regeln für die angebotenen Uhrzeiten (Randzeiten, alle Zeiten oder feste Startzeiten, Pause nach Termin) stehen in Kapitel 5. Buchungslink mit Anzahlung.

Zeitzone

Alle Uhrzeiten in Kalender, Buchungslinks und Kunden-Mails laufen in deiner Zeitzone; Buchungslinks und Kunden-Mails eines Guest Spots laufen in der Zeitzone des Ortes (Kapitel 16. Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots). Du wählst sie unter Einstellungen > Profil aus einer Liste nach Stadt oder Land. Neue Konten starten mit der Zeitzone des Handys; steht dein Handy später in einer Zone mit anderer Uhrzeit als dein Profil, fragt die App einmal, ob sie umstellen soll.

Externe Kalender

Private Google- oder Apple-Kalender bindest du unter Einstellungen > Kalender & Termine > Kalender verbinden ein: Belegte Zeiten erscheinen als graue Blöcke und werden Kunden nicht mehr zum Buchen angeboten. Details in Kapitel 4. Kalender und Termine.

17. Einverständniserklärung

Taddoo ersetzt den Papier-Stapel am Empfang durch eine digitale Einverständniserklärung: Der Kunde liest, beantwortet die Fragen und unterschreibt mit dem Finger, du zeichnest gegen, und das PDF liegt sicher abgelegt am Termin und beim Kunden. Alles dazu findest du im Tab Einverständnis in der Leiste unten.

Der Tab Einverständnis

  • Oben drei Kacheln mit Zahlen: Alle, Offen und Unterschrieben. Ein Tipp auf eine Kachel filtert die Liste, ein zweiter Tipp zeigt wieder alle. Gibt es Erklärungen ohne Termin, steht darunter die Zeile Nicht zugeordnet.
  • Suche nach Kundenname, Unterzeichner oder Nummer (EV-...).
  • Status jeder Erklärung: offen, unterschrieben, Gegenzeichnung offen, gegengezeichnet oder abgelaufen.
  • Plus-Knopf oben rechts: Neue Erklärung und Mein QR-Code.
  • Download-Knopf: Export als ZIP (siehe unten).
  • Vorlagen: deine Einverständnis-Vorlage mit Texten, Fragen und Unterschrift-Regeln.

Erklärung am Termin erstellen

  1. Termin öffnen und in der Einverständnis-Karte Einverständnis erstellen antippen.
  2. Vorlage prüfen: vorgeschlagen ist die Vorlage der Behandlung des Termins, du kannst eine andere wählen.
  3. Sprache wählen: vorausgewählt ist die Sprache des Kunden, sonst deine zuletzt genutzte, sonst deine App-Sprache.
  4. Weg wählen: Vor Ort auf diesem Gerät (du gibst dein Handy oder das Studio-iPad dem Kunden, danach zeichnest du gegen), QR-Code zeigen (der Kunde scannt und unterschreibt am eigenen Handy) oder Link teilen (per WhatsApp, E-Mail oder Instagram direkt in seinen Chat oder seine Mail).

Die Erklärung entsteht nur dort, wo du sie selbst auslöst. Vorab mitschicken kannst du sie mit der Termin-Erinnerung (Schalter Einverständniserklärung vorab mitschicken, standardmässig aus, Kapitel 8. Erinnerungen und Mails an Kunden). Auf deinem Gerät, per QR-Code im Studio und als Link, den du dem Kunden selbst schickst, geht das auch im Gratis-Test ohne Karte; nur das Mitschicken mit der Termin-Erinnerung braucht eine hinterlegte Karte (Kapitel 22).

Was der Kunde ausfüllt

  • Er prüft seine Angaben (was du schon kennst, ist vorbefüllt) und ergänzt Fehlendes wie Adresse und Geburtsdatum.
  • Er bestätigt die Gesundheitsangaben per Häkchen oder vermerkt einen Gesundheitshinweis.
  • Er beantwortet deine eigenen Fragen, setzt die Häkchen (zum Beispiel Foto zur internen Dokumentation, Veröffentlichung ohne Namen, AGB) und unterschreibt mit dem Finger.
  • Ist er laut Geburtsdatum jünger als deine Altersgrenze, öffnet sich der Block für die gesetzliche Vertretung: ein Elternteil trägt seinen Namen ein, stimmt zu und unterschreibt selbst.
  • Den vereinbarten Preis sieht der Kunde nur zur Ansicht, ändern kann er ihn nicht.
  • Fehlt beim Absenden ein Pflichtfeld, bleiben Angaben und Unterschrift erhalten; er ergänzt nur das Fehlende.
  • Bis zum Unterschreiben kann er die Sprache oben selbst umschalten. Unterschrieben wird genau eine Fassung, und die steht im PDF.

Mit der Unterschrift wird der Inhalt eingefroren und als PDF gespeichert. Neue Kontaktdaten, Adresse und Geburtsdatum landen im Kundenprofil und sind beim nächsten Mal vorbefüllt.

Gegenzeichnen, Detailseite und PDF

Im Vor-Ort-Modus zeichnest du direkt im Anschluss gegen, sonst später mit Jetzt gegenzeichnen auf der Detailseite der Erklärung oder im Termin. Die Detailseite zeigt Status, Datum und Nummer, Kunde, Motiv und Stelle, die Unterschriften mit Herkunft (auf dem Kundengerät oder vor Ort auf deinem Gerät), alle Angaben des Kunden, Doku-Fotos, den Verlauf und den Sprung zum Termin. Das PDF öffnet sich in der App und lässt sich von dort teilen oder sichern.

Doku-Fotos

Auf der Detailseite fügst du unter Doku-Fotos Bilder hinzu (Foto aufnehmen oder aus der Galerie). Sie werden unten an das Einverständnis-PDF angehängt.

Ohne Termin: dein QR-Code im Studio

Über Plus > Mein QR-Code bekommst du einen festen QR-Code zum Ausdrucken oder Aufstellen, etwa auf dem Studio-iPad am Empfang. Der Kunde scannt ihn, füllt alles selbst aus und unterschreibt. Bietest du mehrere Behandlungen an, wählt er zuerst die Behandlung. Die Erklärung landet unter Nicht zugeordnet, und du hängst sie mit Zu Termin zuordnen an den richtigen Termin.

Korrigieren oder neu erstellen

  • Vor der Unterschrift: Falsche Sprache oder Vorlage danach geändert? In der Einverständnis-Karte des Termins oder auf der Detailseite Verwerfen und neu erstellen wählen. Die offene Erklärung wird gelöscht, alter Link und QR-Code werden ungültig.
  • Nach der Unterschrift: Tippfehler in Motiv, Körperstelle, Ort, Datum, Preis oder Kontaktdaten korrigierst du über Angaben korrigieren. Jede Änderung wird mit Zeit, Name, altem und neuem Wert protokolliert und steht im Verlauf und am Ende des PDFs. Unterschriften, Name, Geburtsdatum, Gesundheitsangaben und Häkchen des Kunden bleiben unveränderbar; dafür braucht es eine neue Erklärung.

Die Vorlage einrichten

Im Tab Einverständnis öffnest du deine Vorlage. Als Quelle des Dokuments wählst du die Standard-Vorlage von Taddoo, einen eigenen Text oder ein eigenes PDF (bis 15 MB). Die Platzhalter für deinen Namen und dein Studio werden beim Erzeugen automatisch ersetzt. Die Vorlage steuert auch das Formular der Unterschrift-Seite:

  • Kundenangaben: E-Mail, Telefon, Instagram und Adresse je Aus, Optional oder Pflicht (Vorgabe: E-Mail, Telefon und Adresse Pflicht, Instagram aus). Name und Geburtsdatum sind immer Pflicht.
  • Felder der Unterschrift-Seite: zum Beispiel Foto von Ausweis oder Pass, Körperstelle, Motiv-Beschreibung und Gesundheitsangaben.
  • Altersgrenzen: Mindestalter und die Grenze, unter der die gesetzliche Vertretung mitunterschreibt.
  • Eigene Fragen (Freitext oder Ja/Nein) und zusätzliche Einwilligungen als Häkchen.
  • Fotos und AGB: die drei Häkchen Foto zur internen Dokumentation, Veröffentlichung ohne Namen und AGB je Aus, Optional oder Pflicht, mit eigenem Text oder dem Standardtext.
  • Der Bestätigungssatz des Gesundheitsblocks ist frei setzbar.

Änderungen an der Vorlage wirken nur auf neue Erklärungen; bereits erstellte bleiben, wie sie sind.

Der Standardtext

Der Standardtext von Taddoo ist eine rechtlich geprüfte Vorlage für Tattoos. Er deckt Einwilligung, Aufklärung, Gesundheit, Motiv und Schreibweise, Volljährigkeit, Haftung, Datenschutz, Foto-Einwilligungen und AGB ab und liegt in sechs Sprachen vor: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch. Kunden in anderen Sprachen bekommen ihn auf Englisch.

Sprachen

Titel, Beschriftungen, Gesundheitsfragen und PDF gibt es in allen 26 App-Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Kroatisch, Ungarisch, Rumänisch, Griechisch, Portugiesisch, Russisch, Ukrainisch, Türkisch, Japanisch, Koreanisch, Thai, Vietnamesisch und Indonesisch. Deinen eigenen Text, deine Fragen und Einwilligungen pflegst du im Vorlagen-Editor als Sprachfassungen:

  • Unter Sprache der Vorlage legst du fest, in welcher Sprache du geschrieben hast.
  • Unter Weitere Sprachen siehst du je Sprache, ob die Fassung fehlt, übersetzt, eine KI-Fassung oder veraltet ist.
  • Sprachen mit KI übersetzen füllt fehlende und veraltete Fassungen. KI-Fassungen sind ein Entwurf: Lies jede Fassung vor dem Speichern, für den Inhalt bist du verantwortlich.
  • Bei Quelle PDF lädst du je Sprache ein eigenes PDF hoch.
  • Angeboten werden nur Sprachen, in denen dein Vertragstext wirklich vorliegt. Fehlt eine Fassung, sieht der Kunde deinen Text in der nächstpassenden Sprache, nie ein Mischformular.

Piercing, Zahnschmuck und eigene Behandlungen

Unter Einstellungen > Behandlungen führst du, was du anbietest. Tattoo ist aktiv, Piercing und Zahnschmuck sind vorbereitet und lassen sich einschalten, eigene Behandlungen legst du dazu an. Jede Behandlung hat ihre eigene Einverständniserklärung: die Standard-Vorlage, eine eigene Vorlage oder keine (dann gibt es am Termin keine Einverständnis-Karte).

  • Für Piercing, Zahnschmuck und eigene Arten gibt es keinen Standardtext von Taddoo. Beim Einschalten entsteht eine leere Vorlage, die du mit eigenem Text oder PDF füllst; ohne Text oder PDF lässt sich keine Erklärung erzeugen.
  • Weitere Vorlagen legst du im Tab Einverständnis unter Neue Vorlage an (Name und Art). Die Zeile erscheint, sobald mehr als eine Behandlung aktiv ist. Jede Vorlage hat eigene Fragen, Einwilligungen, Sprachfassungen und Einstellungen.
  • Die Felder der Unterschrift-Seite passen sich an: Piercing fragt Schmuck und Körperstelle, Zahnschmuck Schmuckstein und Position, eine eigene Art Behandlung und Stelle.

Beweiswert und Ablage

Jede unterschriebene Erklärung wird mit Zeitstempel, IP-Adresse und Gerät gespeichert und ist danach nicht mehr veränderbar. Sie liegt doppelt ab (strukturiert in der Datenbank, Unterschriften, Fotos und PDF im verschlüsselten Dateispeicher), wird regelmässig gesichert und bleibt vollständig erhalten, auch wenn du den Kunden oder den Termin löschst. Die PDFs erscheinen zusätzlich beim Kunden unter Dokumente. Damit ersetzt die digitale Erklärung den Papier-Zettel ohne Bedenken.

Export als ZIP

Über den Download-Knopf im Tab Einverständnis exportierst du alle unterschriebenen Erklärungen oder einen Zeitraum. Massgebend ist das Termindatum, ohne Termin das Datum der Unterschrift. Das ZIP enthält ein PDF pro Erklärung, eine Übersicht als CSV (Nummer, Kunde, Datum) und eine LIESMICH-Datei in deiner Sprache; die Zeitstempel folgen deiner Zeitzone. Ideal fürs Archiv oder deinen Treuhänder.

Erklärung endgültig löschen

Auf der Detailseite einer unterschriebenen oder abgelaufenen Erklärung kannst du als Inhaber des Kontos Erklärung endgültig löschen wählen, zum Beispiel für Test-Erklärungen. Weil die Erklärung deine rechtliche Absicherung ist, erscheint vorher eine deutliche Warnung, und du musst das Wort LÖSCHEN eintippen. Danach sind Unterschrift, Angaben, Fotos und PDF unwiderruflich weg. Festgehalten wird nur, dass gelöscht wurde (wer, wann, welche Erklärung), ohne Inhalt.

Lösche nur Test-Erklärungen oder solche, die du sicher nie mehr brauchst. Für alles andere ist der Export als ZIP der richtige Weg zur Ablage.

18. Belege, Einnahmen und Export

Einnahmen und Ausgaben liegen im Tab Dashboard. Über die Bereichswahl oben schaltest du zwischen Übersicht, Einnahmen und Ausgaben um. Damit hast du Einnahmen und Ausgaben eines Jahres mit wenigen Tipps beisammen. Sichtbar ist das nur für dich.

Ausgaben: Belege scannen und ablegen

Der Bereich Ausgaben ist dein digitaler Schuhkarton. Mit Beleg hinzufügen wählst du:

  • Dokument scannen: mit der Kamera, auch mehrseitig.
  • Aus Galerie: ein vorhandenes Foto.
  • PDF wählen: eine Rechnung als PDF (bis etwa 4 MB).

Die KI liest Händler, Datum, Betrag, Währung und den ausgewiesenen Steuerbetrag aus und schlägt eine Kategorie vor (zum Beispiel Material, Miete oder Reise). Belege, die noch gelesen werden, stehen auf Wird verarbeitet; unvollständige markiert die App zum Überprüfen. Jeden Beleg öffnest du zum Bearbeiten (Händler, Datum, Betrag, Währung, Kategorie, Davon Steuer, Notiz) oder zeigst das Original an.

  • Jahr automatisch: Jeder Beleg wird nach seinem gelesenen Datum ins passende Jahr einsortiert. Scannst du einen Beleg aus einem früheren Jahr, zeigt die App einen Hinweis mit dem Knopf Ansehen, der direkt dorthin springt.
  • Kategorien verwalten: eigene Kategorien anlegen, umbenennen und löschen.
  • Suche nach Händler, Datum oder Betrag sowie Ansichten pro Monat und nach Kategorie.
  • Offline: Ohne Verbindung gespeicherte Belege werden synchronisiert, sobald du wieder online bist.

Die Belegablage ist eine Ablage-Hilfe, kein zertifiziertes Archiv. Aufbewahrungspflichten richten sich nach dem Recht deines Landes.

Einnahmen: Quittungen aus deinen Terminen

Schliesst du einen Termin mit Endpreis ab, entsteht automatisch eine Quittung als PDF (Kapitel 7. Checkout, Quittung und Tap to Pay). Der Bereich Einnahmen listet alle Quittungen nach Monat mit Summen, Zahlungsart und Jahres-Navigation. Ein Tipp auf eine Zeile öffnet den zugehörigen Termin, wo du den Abschluss bearbeiten kannst; ein Tipp auf das Datei-Symbol öffnet die Quittung direkt in der App, von dort teilbar. Neue Einnahmen entstehen über den Abschluss eines Termins und über bezahlte Bestellungen in deinem Shop.

Anzahlungen zählen am Tag, an dem sie eingegangen sind: Geht eine Anzahlung von 50 im September ein und ist der Termin im Oktober, stehen die 50 in den Einnahmen vom September, mit Geldbeutel-Symbol, dem Hinweis Anzahlung und einer eigenen Anzahlungsquittung (Nummer A-...). Beim Abschluss im Oktober zählt der Termin nur noch den Rest; die Zeile zeigt, dass die Anzahlung schon verbucht ist. Die Schlussquittung führt die Anzahlung mit Datum und Nummer der Anzahlungsquittung auf. Geht die Anzahlung erst am Termintag ein, bleibt alles in einer Zeile. Zurückgezahlte und als Guthaben gebuchte Anzahlungen stornierter Termine zählen nicht, einbehaltene schon. Monatssummen, Jahressumme, Export, Bericht und Excel-Mappe rechnen genauso.

Verkaufte Gutscheine zählen am Verkaufstag: mit Ticket-Symbol, dem Hinweis Gutschein ... verkauft und einer eigenen Quittung (Nummer G-...). Ein Tipp auf die Zeile öffnet den Gutschein, ein Tipp auf das Symbol die Quittung. Löst ein Kunde den Gutschein später am Termin ein, zählt der Termin nur den Rest; die Zeile zeigt, dass der Gutschein schon beim Verkauf verbucht ist. Monatssummen, Jahressumme, Export, Bericht und Excel-Mappe rechnen genauso. Mehr dazu in Kapitel 13, Gutscheine und Merch verkaufen.

Shop-Verkäufe stehen mit in der Liste: bezahlte und versendete Bestellungen, gebucht auf den Tag der Zahlung, mit Taschen-Symbol und "Shop · #1001" statt der Zahlungsart. Ein Tipp auf die Zeile öffnet die Bestellung, ein Tipp auf das Symbol die Quittung (im Web öffnet die Zeile direkt die Quittung). Erstattete und abgebrochene Bestellungen zählen nicht. Jahressumme, Monatsbalken und Steuerzeilen enthalten die Shop-Verkäufe. Wie die Shop-Quittung aussieht, steht in Kapitel 13, Gutscheine und Merch verkaufen.

Steuer auf der Quittung (MwSt, USt, VAT)

Unter Einstellungen > Quittungs-Angaben hinterlegst du, was auf deinen Quittungen steht: Rechnungsname, Adresse, E-Mail, Telefon, Website und USt- beziehungsweise UID-Nummer. Dort schaltest du auch den Steuerausweis ein. Aus den Bereichen Einnahmen und Ausgaben springt der Knopf Steuer und Quittungs-Angaben direkt dorthin.

  • Land und Satz: Du wählst dein Land (Schweiz 8.1 % MwSt, Deutschland 19 % USt, Österreich 20 % USt, Frankreich 20 % TVA, Italien 22 % IVA und rund dreissig weitere) oder trägst einen eigenen Satz ein. Satz und Bezeichnung bleiben frei änderbar, etwa für reduzierte Sätze.
  • Preise inklusive Steuer: Der Endpreis ist der Betrag, den der Kunde zahlt. Die Quittung rechnet Netto und Steueranteil heraus; bei 100 CHF und 8.1 % stehen dort Netto 92.51 und inkl. 8.1 % MwSt 7.49.
  • Eingefroren: Der Satz wird beim Abschluss auf dem Termin gespeichert, bei einer Shop-Bestellung beim Erstellen ihrer Quittung. Ändert sich dein Satz später, bleiben alte Quittungen unverändert.
  • Pro Termin anders: Im Checkout änderst du die Steuer über den kleinen Steuer-Knopf unter dem Preis (Standard, ohne Steuer oder ein anderer Satz), etwa für einen Guest Spot im Ausland.
  • Steuerpflichtig seit: Termine vor diesem Datum bleiben ohne Steuerausweis, damit ein späterer Wechsel in die Steuerpflicht keine alten Quittungen verändert. Zurückdatieren ist möglich.
  • Hinweis ohne Steuer: Ist der Ausweis aus, kannst du einen Hinweis hinterlegen, der auf jeder Quittung steht, zum Beispiel den Kleinunternehmer-Hinweis nach § 19 UStG (in Deutschland und Österreich Pflicht, in der Schweiz nicht nötig).

Sobald eine Quittung Steuer ausweist, zeigt der Bereich Einnahmen Netto und Steueranteil unter der Jahressumme und unter jedem Betrag. Bei den Ausgaben trägt jeder Beleg das Feld Davon Steuer (Vorsteuer); der Scanner liest es mit.

Beschreibung auf der Quittung

Standardmässig stehen Motiv und Körperstelle auf der Quittung. Soll das nicht so sein, etwa weil der Kunde die Quittung seinem Buchhalter gibt, schaltest du unter Einstellungen > Quittungs-Angaben den Schalter Genaue Beschreibung aus (im Web: Nur die Leistung). Dann steht nur noch die Art der Leistung auf der Quittung, also Tattoo, Piercing oder Zahnschmuck, bei eigenen Behandlungen deren Name. Das gilt auch für schon erstellte Quittungen: Sie werden beim nächsten Öffnen oder Teilen mit derselben Nummer neu erstellt. Eine Notiz aus dem Checkout steht weiterhin darauf.

Die Quittung erscheint standardmässig in deiner Kontosprache. Unter Einstellungen > Quittungs-Angaben wählst du bei Sprache der Quittung eine feste Sprache, zum Beispiel Deutsch, auch wenn du die App auf Englisch nutzt. Das gilt für Termin-Quittungen, Guthaben-Belege und neue Shop-Quittungen; schon erstellte Termin-Quittungen werden beim nächsten Öffnen oder Teilen mit derselben Nummer in der neuen Sprache erstellt.

Export und Finanzbericht

Der Knopf Export oben im Dashboard fragt, was du exportierst: Einnahmen exportieren oder Ausgaben exportieren. Danach wählst du den Zeitraum (ganzes Jahr, dieser oder letzter Monat, ein Quartal, oder frei über Von und Bis auf den Tag genau, auch über Jahresgrenzen) und optional einen Titel für den Dateinamen, zum Beispiel Steuer 2026. Die Formate lassen sich kombinieren:

FormatInhalt
ZIPAlle Original-Dateien (Quittungs-PDFs oder Beleg-Dateien) plus CSV-Tabelle und Excel-Mappe (einnahmen.xlsx oder belege.xlsx) mit Monatssummen, Zwischensummen und Gesamtsumme pro Währung. Mit Spalten für Netto, Steuersatz und Steuer.
Finanzbericht (PDF)Einnahmen, Ausgaben und Ergebnis auf einen Blick, pro Monat und nach Kategorie, mit Summen pro Währung und den Zeilen davon Steuer, Einnahmen netto, davon Vorsteuer und Zahllast.
Buchhaltung (Excel)Eine Mappe mit Übersicht pro Monat und Währung (Einnahmen brutto und netto, Umsatzsteuer, Ausgaben, Vorsteuer, Ergebnis, Zahllast) und den Blättern Einnahmen, Ausgaben und Steuer.

Shop-Verkäufe sind im Einnahmen-Export dabei: Das ZIP enthält ihre Quittungen als PDF, in CSV und Excel stehen sie als eigene Zeilen mit der Quittungsnummer S-..., dem ganzen Betrag in der Spalte Karte/Stripe und der Zahlungsart "Shop-Bestellung #1001 (Karte / Stripe)". Finanzbericht und Buchhaltungs-Mappe zählen sie bei den Einnahmen mit. Im LIESMICH steht, dass Nummern mit S- Shop-Verkäufe sind.

Der Finanzbericht ist bewusst kein amtliches Steuerformular, sondern eine neutrale Aufstellung, die du weltweit deinem Treuhänder oder Steuerberater mitgeben kannst. Taddoo ersetzt keine Steuerberatung: Welcher Satz und welcher Hinweis für dich gelten, klärst du mit ihnen.

19. Dashboard und Zahlen

Der Tab Dashboard zeigt, wie dein Geschäft läuft. Oben wählst du den Bereich (Übersicht, Einnahmen, Ausgaben) und den Zeitraum (Tag, Woche, Monat oder Jahr), mit den Pfeilen blätterst du vor und zurück. Einnahmen, Ausgaben und Export sind in Kapitel 18. Belege, Einnahmen und Export beschrieben; hier geht es um die Übersicht.

Beträge verstecken (Privat-Modus)

Schaut ein Kunde mit aufs Display, tippst du oben im Dashboard auf das Auge. Dann stehen überall in der App statt Beträgen nur Punkte (•••): Umsatz und Diagramme im Dashboard, Preise im Kalender, in der Terminvorschau und im Termin-Detail, Einnahmen, Ausgaben, Gutscheine und Studio-Umsatz. Auf dem iPad und dem Mac sitzt das Auge zusätzlich unten in der Seitenleiste, so erreichst du es von jedem Bildschirm aus. Nochmals tippen zeigt die Beträge wieder. Die Einstellung gilt pro Gerät und bleibt nach einem Neustart erhalten. Beim Kassieren im Checkout bleibt der Betrag sichtbar.

Die vier Kennzahlen

KachelWas sie zählt
UmsatzEndpreise der erledigten Termine im Zeitraum, mit Durchschnitt pro Termin und dem Hinweis, wie viele Termine mit oder ohne Preis erfasst sind.
Termine erledigtAbgeschlossene Termine im Zeitraum.
ErwartetGeschätzter Umsatz aus offenen Terminen: eigener Preis der Sitzung, sonst die Preisspanne des Projekts; Termine ohne Schätzung werden separat genannt.
AuslastungGebuchte Stunden (bestätigt plus erledigt) gegen deine verfügbare Arbeitszeit aus dem Wochenplan im Zeitraum.

Ein Tipp auf eine Kachel öffnet die Details: Verlauf pro Tag oder pro Monat, Vergleich mit dem Zeitraum davor (in einem laufenden Zeitraum mit denselben ersten Tagen, am 10. also der 1. bis 10. des Vormonats), bester Tag oder Monat, Durchschnitt pro Monat und durchschnittliche Termine pro Woche. Auch die Auslastung und die Umsatz-Prognose haben eine eigene Detailseite: gebuchte, verfügbare und noch freie Stunden bzw. die Prognose pro Monat mit verdient und noch erwartet.

Weitere Karten

  • Umsatz-Prognose: realisierter Umsatz aus erledigten Terminen plus Schätzung aus gebuchten Terminen (geplant und bestätigt), mit Spanne von bis. Pro Termin zählt der eigene Preis der Sitzung, sonst die Preisspanne des Projekts; Beratungen und Nachstechen ohne eigenen Preis zählen mit 0.
  • Monatsentwicklung und Umsatz pro Tag als Diagramme.
  • Top-Kunden: wer im Zeitraum den meisten Umsatz gebracht hat.
  • Einnahmen nach Art (beim Umsatz): woher das Geld im Zeitraum kam, aufgeteilt in Termine, Anzahlungen, verkaufte Gutscheine, Verkäufe vor Ort und Shop, mit Summe. Gerechnet wie im Bereich Einnahmen: Anzahlungen am Eingangstag, Gutscheine am Verkaufstag, Termine nur mit dem Rest.
  • Auszahlungen: dein Stripe-Guthaben (verfügbar, unterwegs) und die letzten Auszahlungen (Kapitel 20. Zahlungen, Stripe und Gebühren).
  • Einnahmen und Belege: Kurzüberblick des laufenden Jahres; die Details stehen in den Bereichen Einnahmen und Ausgaben.
  • Shop: Umsatz und Anzahl Bestellungen im gewählten Zeitraum, darunter hervorgehoben, was noch zu verschicken ist (etwa "2 offen zum Versenden", gezählt über alle offenen Bestellungen), sonst "Alles verschickt" oder "Keine Bestellungen im Zeitraum". Die Karte erscheint nur, wenn du einen Shop nutzt (Produkte oder Bestellungen); ein Tipp öffnet die Bestellungen. Der Shop-Umsatz steht bewusst getrennt: Die Kachel Umsatz, der Durchschnitt pro Termin, die Prognose und der Studio-Deal rechnen nur mit Terminen. Im Web-Dashboard gibt es dieselbe Karte mit dem Link "Einnahmen und Quittungen ansehen"; verschickt wird in der App.

Mehrere Währungen

Arbeitest du in mehreren Währungen, etwa CHF im Heimstudio und EUR an einem Guest Spot, rechnet das Dashboard nichts um: Jede Währung steht mit ihren eigenen Beträgen nebeneinander.

Studio-Deal: was dir bleibt

Arbeitest du in einem Studio und gibst einen Teil ab, hinterlegst du unter Einstellungen > Studio-Deal pro Standort (Hauptstudio, weiteres Heimstudio, Guest Spot), was du abgibst. Dann zeigt das Dashboard direkt unter dem Umsatz die Karte Nach Studio-Abgaben: was dir bleibt, Brutto und Studio-Anteil, pro Standort aufgeschlüsselt und in der Jahresansicht pro Monat. Ist der Standort mit einem Studio verknüpft und gibst du dem Studio deinen Umsatz frei, sieht es in seiner Statistik auch deinen Deal für diesen Standort und seinen Anteil daran.

  • Prozent vom Umsatz: vom Endpreis jedes erledigten Termins inklusive Anzahlung. Optional ein anderer Satz für Termine, die das Studio vermittelt hat (vom Studio eingetragen oder über eine Studio-Anfrage).
  • Satz pro Arbeitstag und pro halben Tag: ein Arbeitstag ist ein Tag mit mindestens einem erledigten Termin. Bis zur eingestellten Stundenzahl (Standard 4 gebuchte Stunden) zählt er als halber Tag.
  • Mindestbetrag pro Tag: für Deals wie 40 % oder mindestens 150 pro Tag; das Studio bekommt den höheren Betrag.
  • Monatsmiete: fester Betrag pro Monat (Chair Rent), bei einem Guest Spot anteilig für die Tage des Aufenthalts.
  • Alles ist kombinierbar. Termine ohne Preis zählen beim Prozent nicht mit. Änderungen gelten ab dem laufenden Monat, frühere Monate behalten den alten Deal.
  • Ist ein Studio mit dir verknüpft, kann es den Deal für dich festlegen. Dann gilt an den Studio-Tagen sein Deal statt deinem eigenen; du siehst ihn mit einem Schloss und bekommst bei jeder Änderung eine Mitteilung.
  • Unter Einnahmen steht pro Termin der Studio-Anteil, der Export enthält die Spalten Studio-Anteil und Bleibt dir. Shop-Verkäufe haben keinen Studio-Anteil, der Deal gilt nur für Termine. Taddoo zieht nichts ab und überweist nichts ans Studio, es ist deine Übersicht.

Taddoo einrichten

Solange die Einrichtung nicht durch ist, steht oben im Dashboard die Karte Taddoo einrichten mit Fortschritt, dem nächsten Schritt und Weiter einrichten (Kapitel 2. Erste Schritte). Alle Schritte öffnet die Übersicht, in der du jeden Schritt einzeln wieder öffnest. Danach wird daraus Probier Taddoo aus mit geführten Touren: Termin per Buchungslink, Einverständnis am Termin und Kalender in Google oder Apple spiegeln. Mit dem X verschwindet die Karte; die Übersicht findest du jederzeit unter Einstellungen > Hilfe > Taddoo einrichten.

Zahlen ohne App öffnen

Auf dem iPhone zeigt das Widget Zahlen auf dem Home-Screen Umsatz von heute und diesem Monat, abgeschlossene Termine, erwarteten Umsatz offener Termine und die Auslastung. Ein Tipp darauf öffnet das Dashboard. Wie du Widgets hinzufügst, steht unter Einstellungen > Widgets & Siri.

20. Zahlungen, Stripe und Gebühren

Online-Zahlungen und Kartenzahlungen am Stuhl laufen über Stripe. Du verbindest dafür in der App dein eigenes Stripe-Konto und bist selbst der Händler: Das Geld fliesst direkt auf dein Stripe-Konto und von dort auf dein Bankkonto. Taddoo ist nie Zwischenstation.

Zahlungen über die App sind freiwillig. Ohne Stripe funktionieren Kalender, Kunden, Anfragen, Einverständnis und Belege genauso; Anzahlungen und Endpreise erfasst du dann von Hand als bar, Überweisung oder eigenes Zahlungsmittel (Kapitel 6. Anzahlung und Termine von Hand). Buchungs- und Anzahlungslinks, Zahlungen auf deiner Seite und Tap to Pay funktionieren auch im Gratis-Test ohne hinterlegte Karte (Kapitel 22).

Was über Stripe läuft

  • Anzahlungslink für einen fixierten Termin (Kapitel 6. Anzahlung und Termine von Hand).
  • Buchungslink mit Anzahlung (Kapitel 5. Buchungslink mit Anzahlung).
  • Anzahlung beim Flash buchen sowie bezahlte Beratungen, Nachstech-Termine und Behandlungen auf deiner Artist-Seite.
  • Gutscheine, die Kunden auf deiner Artist-Seite kaufen, und Bestellungen aus deinem Merch-Shop (Kapitel 13. Gutscheine und Merch verkaufen).
  • Tap to Pay: Kartenzahlung am Stuhl mit dem iPhone oder einem Android-Gerät mit NFC (Kapitel 7. Checkout, Quittung und Tap to Pay).

Für den Kunden ist die Online-Zahlung eine gewohnte Stripe-Seite mit Karte, Apple Pay oder Google Pay, je nach Land mit weiteren Methoden. Nach der Zahlung bestätigt sich der Termin automatisch, und die Zahlung erscheint am Termin, beim Kunden und in deinen Zahlen.

Stripe in der App einrichten

  1. Einstellungen > Zahlungen > Auszahlungen einrichten antippen. Denselben Einstieg findest du im Assistenten Taddoo einrichten und im Checkout.
  2. Dein Land für Auszahlungen wählen. Vorgeschlagen ist die Region deines Geräts. Wähle das Land, in dem du arbeitest und dein Bankkonto hast; ein VPN spielt keine Rolle.
  3. Der sichere Stripe-Ablauf öffnet sich im Browser. Du brauchst einmal deine Identität und deine IBAN beziehungsweise Bankverbindung.
  4. Zurück in der App zeigt die Karte Auszahlungen den Status Verbunden · Auszahlungen aktiv. Hast du unterbrochen, machst du mit Einrichtung fortsetzen weiter.

Konto-Land und Währung

Das Land deines Stripe-Kontos bestimmt die Währung und die Bankverbindung deiner Auszahlungen und die Währung, in der Tap to Pay kassiert: Ein Schweizer Konto zahlt in CHF aus, ein deutsches in Euro. Steht ein Termin-Preis in einer anderen Währung, rechnet Taddoo beim Kassieren mit Tap to Pay automatisch zum aktuellen Kurs um.

  • Das Konto-Land lässt sich nachträglich nicht ändern. Hast du das falsche gewählt und ist das Konto noch nicht aktiv, wählst du beim nächsten Verbinden das richtige Land. Wurden bei Stripe schon Angaben eingereicht, fragt die App vorher nach (Neu anlegen für das neue Land), und du gibst deine Angaben bei Stripe noch einmal ein. Aktive Konten werden nie ersetzt.
  • In Brasilien, Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Griechenland und Gibraltar ist Tap to Pay noch nicht verfügbar; Anzahlungslinks und Auszahlungen funktionieren dort trotzdem.
  • Wo es Stripe nicht gibt (etwa Vietnam, Indien oder die Dominikanische Republik), erklärt die App unter Einstellungen > Zahlungen, wie du ohne Stripe arbeitest: alles bleibt nutzbar, Anzahlungen und Zahlungen nimmst du bar, per Überweisung oder mit deiner Zahlungs-App entgegen und trägst sie beim Termin ein. Der Einrichtungsschritt Auszahlungen fällt dort weg. An einer Zahlungsintegration für diese Länder arbeiten wir.
  • Welche Länder unterstützt sind, steht in Kapitel 26. Länder, Sprachen und Währungen.

Gebühren

Taddoo nimmt keine Umsatzbeteiligung. Gebühren fallen nur an, wenn Geld über die App fliesst. Ohne Zahlungsfunktionen ist das Abo deine einzige Ausgabe für Taddoo.

ZahlungGebühr
Online-Zahlung im Plan App (Anzahlungslink, Buchungslink, Flash, Gutschein, Shop und andere Zahlungen über deine Seite)4.9 % + 0.50 pro Zahlung. Standard: Der Kunde trägt sie als Aufschlag, umstellbar.
Tap to Pay im Plan App2.4 % + 0.30 in der Schweiz, der EU, Grossbritannien und Australien. In Ländern mit höheren Stripe-Kosten etwas mehr, etwa USA 3.7 % + 0.25.
Plan App Pro0 % Taddoo-Gebühren. Es bleiben nur die reinen Stripe-Gebühren deines Landes.
Ohne Zahlungen über die AppKeine Gebühren, nur das Abo.
  • Der grösste Teil der Gebühr ist die Gebühr von Stripe. In App Pro entfällt der Taddoo-Anteil ganz; in der Schweiz bleiben dann zum Beispiel rund 2.9 % + 0.30 bei Links und 1.4 % + 0.20 bei Tap to Pay, in der EU rund 1.5 % + 0.25 und 1.4 % + 0.20. Massgebend ist die Stripe-Preisliste deines Landes.
  • Der fixe Anteil (0.50 beziehungsweise 0.30) steht in deiner Kontowährung und wird in Währungen wie Forint, Kronen oder Yen entsprechend umgerechnet.
  • Für im Ausland ausgestellte Karten, Premium-Karten und Währungsumrechnung kann Stripe mehr verlangen als den Standardsatz. Diese Zusatzgebühren sind Gebühren von Stripe, nicht von Taddoo, und gehen zu deinen Lasten.
  • Die Stripe-Preisliste deines Landes ist in der App direkt unter den Gebühren-Schaltern verlinkt (Stripe-Gebühren für dein Land ansehen). Alle Pläne und Preise stehen auf der Preisseite und in Kapitel 22. Preise, Gratis-Test und Abo.
  • Im Plan App zeigt die App unter jeder Gebühr (Anzahlungslink, Buchungslink, Tap to Pay und die Karte App Pro), was es mit App Pro wäre, berechnet für das Land deines Stripe-Kontos, dazu die Taddoo-Gebühren der letzten 30 Tage. Dieselben Zahlen stehen im Web unter Abo, zusammen mit einer Schätzung, ab wie vielen Anzahlungen im Monat sich App Pro rechnet.

Wer die Gebühr trägt

  • Online-Zahlungen: Unter Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks > Anzahlungslink steht der Schalter Kunde trägt die Kartengebühr, standardmässig an. Dann zahlt der Kunde den Aufschlag und du erhältst deine volle Anzahlung. Bei einer Anzahlung von 20 % des Tattoo-Preises ist das rund 1 % des Gesamtpreises. Schaltest du ihn aus, trägst du die Gebühr und der Kunde zahlt nur die Anzahlung. Dieselbe Einstellung gilt für Buchungslink, Flash-Seite, Gutscheine und Shop.
  • Tap to Pay: Unter Einstellungen > Zahlungen > Tap to Pay gibt es den eigenen Schalter Kunde trägt die Gebühr, standardmässig aus: Du trägst die Gebühr, der Kunde zahlt genau den Betrag. Ist er an, sieht der Kunde beim Kassieren den Betrag inklusive Kartengebühr.

Standard-Anzahlung

Unter Einstellungen > Zahlungen > Standard-Anzahlung legst du einen Fixbetrag oder einen Prozentsatz fest (Prozent rechnet von der oberen Preisgrenze, zum Beispiel 25 % von 400 = 100). Das ist nur ein Vorschlag, mit dem das Anzahlungsfeld beim Termin-Anlegen vorausgefüllt wird; pro Termin änderbar, ohne Gebühr und ohne Aufschlag. 0 heisst keine Vorausberechnung.

Auszahlungen

Auszahlungen laufen über Stripe, nicht über Taddoo. Die erste Auszahlung kommt in der Regel etwa 14 Tage nach deiner ersten Zahlung (eine Stripe-Regel), danach zahlt Stripe automatisch nach seinem Zeitplan auf dein Bankkonto aus. Im Dashboard zeigt die Karte Auszahlungen dein Guthaben (verfügbar und unterwegs) und die letzten Auszahlungen mit Status geplant, unterwegs oder ausbezahlt. Im Stripe-Dashboard öffnen (oder Einstellungen > Zahlungen > Auszahlungen ansehen) führt zu allen Details. Hast du Stripe ab Mitte Oktober 2026 verbunden, hast du einen eigenen Stripe-Zugang: Dann öffnet der Knopf die Anmeldung bei Stripe, und du meldest dich mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort aus der Einrichtung an. Die Stripe-Gebühren zieht Stripe dabei direkt von deinen Zahlungen ab.

Status Handlung erforderlich

Verlangt Stripe nach dem Verbinden weitere Angaben, etwa weil die Identitätsprüfung nicht geklappt hat, pausiert Stripe deine Auszahlungen. Kartenzahlungen kommen weiter an, das Geld bleibt aber bei Stripe liegen. Die App zeigt das unter Einstellungen > Zahlungen und im Dashboard als Verbunden · Handlung erforderlich. Tippe auf Angaben bei Stripe vervollständigen und ergänze, was Stripe verlangt (zum Beispiel Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer oder Ausweis), bis zur von Stripe genannten Frist. Sonst blockiert Stripe später auch das Kassieren.

Eigene Zahlungsmittel wie Twint oder Gutschein, das Kassieren mit Tap to Pay und die Quittung nach dem Termin sind in Kapitel 7. Checkout, Quittung und Tap to Pay beschrieben.

21. Taddoo Studio: das Studio-Konto

Taddoo Studio ist das Studio-Konto für Studios mit mehreren Artists: ein Hub, der die eigenständigen App-Konten der Artists verknüpft, statt sie zu übernehmen. Jeder Artist behält sein eigenes Konto mit Kalender, Kunden, Artist-Seite und Zahlungen, bleibt selbständig und entscheidet selbst, was das Studio sieht. Beim Verknüpfen wird nie etwas kopiert, verschoben oder überschrieben.

Ein Studio-Konto ist nie gleichzeitig ein Artist-Konto: kein eigener Kalender mit Kundenterminen, keine Artist-Seite. Ein Login ist ein Konto. Wer selbst tätowiert, legt mit einer zweiten E-Mail-Adresse ein Artist-Konto an und verknüpft es wie jeden anderen Artist (siehe unten: Zwei Konten auf einem Gerät).

Preis

  • 30 im Monat bei jährlicher Zahlung (360 im Jahr) oder 40 monatlich, nominal gleich in CHF, EUR, USD und GBP.
  • Keine Obergrenze: beliebig viele Artists, ohne Aufpreis pro Artist.
  • Jeder Artist zahlt sein eigenes App-Abo (Taddoo App oder App Pro). Verknüpfen lassen sich nur App-Konten.
  • Keine Plattformgebühren: Das Studio-Konto braucht kein Stripe-Konto und funktioniert weltweit. Kassiert das Studio selbst (siehe Kassieren im Studio), fallen nur die Stripe-Gebühren an, keine Taddoo-Gebühr. Die Artists kassieren auf ihren eigenen Konten.

Studio-Konto anlegen

  1. Auf taddoo.com/studio das Studio-Konto registrieren. Das Abo (Abschluss, Zahlungsmittel, Kündigung) verwaltest du im Web; vor dem Ende des Gratis-Tests erinnern wir dich per E-Mail.
  2. Die Taddoo-App laden (iPhone, iPad, Android oder Mac) und mit dem Studio-Konto einloggen. Die App erkennt das Studio-Konto und zeigt die Studio-Oberfläche.
  3. In den Studio-Einstellungen unter Studio Name, Adresse (mit Vorschlägen; sie setzt auch die Zeitzone) und Hinweise für Artists (Zugang, Code, Parkplatz) eintragen. Die Hinweise sieht nur der Artist beim Annehmen einer Einladung.
  4. Unter Stationen & Raumplan festlegen, wie viele Arbeitsplätze dein Studio hat, und dann die Artists einladen.

Einrichtungs-Assistent: Auf Heute führt dich die Karte Richte dein Studio ein durch fünf Schritte: Name und Adresse, Stationen anlegen, Artists einladen, Einverständnis-Vorlage festlegen, Studio-Seite veröffentlichen. Erledigte Schritte haken sich von selbst ab. Fehlt beim ersten Start die Adresse, öffnet sich das Fenster Dein Studio einmal von selbst. Jeder offene Schritt hat So funktioniert's mit einer kurzen Erklärung, die Karte zusätzlich Alles über Taddoo Studio. Ausgeblendet holst du die Karte unter Einstellungen > Hilfe > Einrichtungs-Assistent anzeigen zurück; dort steht auch die Studio-Hilfe. Unter Einstellungen > Hilfe > Tutorials findest du fünf Kurz-Tutorials: Artists einladen, Termine eintragen, Stationen und Heute, Studio-Seite und Anfragen, Einverständnis am Empfang. Artists einladen startet beim ersten Öffnen des Studio-Kontos einmal von selbst.

Die Studio-App hat die Bereiche Heute (Tagesboard), Kalender, Stationen, Anfragen, Artists und Einverständniserklärungen; Kunden, Statistik & Umsatz, Einstellungen und Konten liegen im Menü oben rechts, auf dem iPad in der Seitenleiste. Die Studio-Einstellungen haben oben ein Suchfeld, das jede Einstellung findet. Unter Konto & Abo siehst du den Abo-Status und löschst das Studio-Konto bei Bedarf: alle Verknüpfungen enden, die Artists behalten ihre Konten. Ohne aktives Abo bleibt der Kalender gesperrt, die Liste der Verknüpfungen nicht.

Artists einladen und verknüpfen

Im Tab Artists über Einladen: per E-Mail (Taddoo schickt die Mail), als Link zum Teilen (WhatsApp, Instagram) oder als QR-Code zum Scannen vor Ort. Jede Einladung gilt 14 Tage und kann einmal angenommen werden. Beim Einladen kannst du eine Kalender-Freigabe erbitten; sie ist beim Artist vorausgewählt, entscheiden tut er. Der Link öffnet die Taddoo-App mit dem Annahme-Bildschirm; wer die App noch nicht hat, lädt sie, registriert sich und öffnet den Link erneut.

Der Artist wählt den Standort selbst

Beim Annehmen legt der Artist fest, was das Studio für ihn ist. Damit weiss das Studio, an welchen Tagen er dort arbeitet. Nichts ist vorausgewählt; ein passender Ort trägt nur das Schild Vorschlag. Zur Wahl stehen:

  • Mein Hauptstudio, wenn das Studio sein Heimstudio ist.
  • Ein Ort, den er schon hat: ein weiteres Heimstudio oder ein bestehender Guest Spot.
  • Neues Heimstudio mit Name und Adresse des Studios und den Wochentagen, an denen er dort ist. Es bekommt nur freie Wochentage; Hauptstudio und andere Studios bleiben, wie sie sind.
  • Guest Spot mit Zeitraum, wenn er nur zu Gast ist. Im Studio gilt er dann als Gast.
  • Noch keinem Ort zuordnen: geht später jederzeit unter Einstellungen > Studios.

Verknüpfen ändert weder den Wochenplan noch andere Studios des Artists. Wie Heimstudios und Guest Spots funktionieren, steht in Kapitel 16 (Verfügbarkeit, Standorte und Guest Spots).

Freigaben: was das Studio sieht

  • Kalender: Kein Kalender, Belegt und frei (nur Zeiten und Termin-Art, keine Namen), Details nur bei Studio-Anfragen (Kunde, Art und Status nur bei Terminen aus Anfragen, die das Studio weitergeleitet hat; alles andere erscheint als belegt) oder Termine mit Details (Kunde, Termin-Art, Status, Dauer). Nie sichtbar: Preis, Zahlungen, Kontaktdaten, Bilder, Notizen und die Titel privater Termine. Ausnahme: Termine, die das Studio selbst eingetragen hat, sieht und pflegt es auf jeder Stufe.
  • Welche Termine: alle oder nur die an diesem Studio. Als Gast sieht das Studio nur die Tage des Artists bei ihm, auch wenn die Verknüpfung nach dem Aufenthalt bestehen bleibt. Für "nur an diesem Studio" braucht die Verknüpfung einen Standort, sonst sieht das Studio keine Tage (die App weist darauf hin). Stellt das Studio einen Gast auf Resident um, bleibt es bei "nur an diesem Studio", bis der Artist selbst mehr freigibt.
  • Mehrere Studios: Ein Artist kann mit mehreren Studios verknüpft sein. Jeder Standort (Hauptstudio, Heimstudio, Guest Spot) gehört dabei höchstens einem Studio. Umsatz, Einverständnisse und Anwesenheit zählen nur an den Tagen, an denen der Artist laut seinem Plan am Standort dieses Studios ist, nie an Tagen eines anderen Studios. Ohne Standort-Zuordnung zählen für einen Resident nur Hauptstudio-Tage, die kein anderes Studio hat.
  • Umsatz: nichts, Summen oder Einzeltermine, immer nur erledigte Termine an Studio-Tagen. Den Kundennamen sieht das Studio nur zusammen mit der Kalender-Stufe Termine mit Details.
  • Anfragen: Das Studio darf dem Artist Anfragen weiterleiten.
  • Termine anlegen: Der Empfang darf Walk-ins, Termine und Beratungen in den Kalender des Artists eintragen und diese Termine pflegen. Den Preis und den Abschluss macht der Artist.
  • Alle Termine verwalten: Der Empfang darf auch Termine verschieben, absagen und pflegen, die der Artist selbst eingetragen hat (Bilder, Anzahlung, Bestätigung im Namen des Artists, Erinnerung, Notiz), sofern er sie im Kalender sieht; private Termine nie. Schaltet Termine mit Details und Termine anlegen mit ein. Preis und Auschecken bleiben beim Artist, er bekommt bei Verschieben und Absagen einen Push.
  • Einverständnisse: Das Studio darf die Einverständniserklärungen des Artists einsehen.
  • Studio-Seite: Der Artist erscheint auf der öffentlichen Seite des Studios.
  • Anwesenheit: öffentlich zeigen, wenn der Artist heute im Studio ist (Standard aus).
  • Vorlage des Studios verwenden: siehe Einverständnis im Studio.

Der Artist ändert seine Freigaben jederzeit unter Einstellungen > Studios; die Vorschau Das Studio sieht zeigt dort genau, was beim Studio ankommt. Er kann die Verknüpfung pausieren (etwa auf Gastreise) oder beenden (zur Sicherheit durch Eintippen von AUSTRETEN). Das Studio sieht die Freigaben nur lesend und kann eine höhere Stufe erbitten (Push an den Artist), nie erzwingen. Fehlt eine Freigabe, steht direkt dort, wo dem Studio etwas fehlt (Statistik, Kalender, Einverständnisse, Seite des Artists), Erbitten; das geht für Kalender, Umsatz, Termine eintragen, Termine verwalten und Einverständnisse. Ist die Bitte unterwegs, steht dort Erbeten. Beim Entfernen eines Artists tippt das Studio ENTFERNEN ein. Endet eine Verknüpfung, bleibt beim Artist alles, das Studio sieht nichts mehr.

Mindestfreigaben: In den Studio-Einstellungen legst du fest, was neue Artists beim Annehmen mindestens freigeben, etwa Einverständnisse einsehen oder Umsatz-Summen. Der Artist sieht das vor der Annahme als festen Eintrag und entscheidet; später kann er darunter nicht senken, nur pausieren oder beenden. Bereits verknüpfte Artists sind nicht betroffen und tragen im Tab Artists den Hinweis Unter Mindestfreigabe.

Tagesboard und Stationen

Der Tab Heute ist das Tagesboard: pro Station siehst du, wer heute dort tätowiert, weist Artists ohne Station per Tipp zu und löst Tageszuordnungen wieder. Doppelbelegungen werden markiert. Zuordnungen sieht nur dein Studio.

  • Residents und Gäste: Residents haben eine feste Station, auf Wunsch nur an bestimmten Wochentagen (so teilen sich zwei Residents einen Platz). Gäste bekommen eine Station pro Tag oder für einen Aufenthalt von bis. Die Rolle setzt du im Menü des Artists; wer beim Annehmen einen Gast-Ort wählt, ist automatisch Gast.
  • Stations-Sheet: Ein Tipp auf eine Station (im Tab Stationen, im Tagesboard oder im Kalender) zeigt, wer an diesem Tag dort sitzt und woher die Zuordnung kommt. Dort trägst du einen Artist für den Tag ein, löst ihn, meldest einen Resident für den Tag abwesend, planst Gäste und Aufenthalte und die feste Belegung mit Wochentagen.
  • Abwesenheiten: Ferien und Guest Spots aus dem eigenen Profil eines Artists erscheinen automatisch. Eigene Abwesenheiten mit Von, Bis und Notiz trägst du selbst ein; die Station bleibt dann frei.
  • Raumplan: Unter Stationen & Raumplan legst du Stationen an, benennst sie, ordnest sie Bereichen zu und verschiebst sie im Plan (leere Zelle antippen legt eine Station an, gedrückt halten und ziehen verschiebt). Der Tab Stationen zeigt die Kacheln Frei, Anwesend und Doppelt belegt über dem Plan.
  • Schliesstage: Betriebsferien und Feiertage trägst du in den Studio-Einstellungen ein. An diesen Tagen gibt es keine Stationen, und die Studio-Seite zeigt heute geschlossen.
  • Für die Artists: Verknüpfte Artists sehen in ihrem Kalender und beim Anlegen eines Termins, ob sie an dem Tag eine Station haben oder wie viele noch frei sind, und können ohne Platz per Tipp eine Station anfragen. Du bekommst dann eine Mitteilung.

Was als heute gilt (Tagesboard, Stationen, Schliesstage, Statistik, Studio-Seite), bestimmt die Zeitzone deines Studios, änderbar im Studio-Profil.

Gesamtkalender

Der Tab Kalender zeigt pro Tag alle verknüpften Artists mit Arbeitszeit und belegten Zeiten. Ein Tipp auf einen Artist öffnet seinen Tag, so detailliert, wie er es freigegeben hat; ein Tipp auf einen belegten Block öffnet die Schnellansicht des Termins. Aus der Zahl deiner Stationen rechnet der Kalender pro Stunde, wie viele Stationen frei sind, und zeigt das als Balken über den Tag: grün mit der Zahl freier Stationen, orange, wenn alle belegt sind. Anwesend ist ein Artist, wenn er an dem Tag arbeitet (oder an einem freien Tag einen Termin hat) und laut seinem Standort in deinem Studio ist.

Oben schaltest du zwischen Woche, Monat und Jahr. Monat und Jahr zeigen pro Tag, wie viele Artists im Studio sind (Gäste als +n) und ob die Stationen frei, voll oder doppelt belegt sind; ein Tipp führt in die Woche. Mit der Freigabe Termine anlegen trägt der Empfang über das Plus einen Walk-in, Termin oder eine Beratung für einen Artist ein (Kunde, Zeit, Notiz); der Termin landet in dessen Kalender wie ein eigener, und er bekommt eine Mitteilung. Artists ohne diese Freigabe stehen im Formular grau mit Schloss; ein Tipp erklärt, wo der Artist sie einschaltet, und schickt ihm die Anleitung auf Wunsch per WhatsApp oder Nachricht. Auf dem iPad ist die Woche ein Raster mit einer Zeile pro Artist und einer Spalte pro Tag. Beim Eintragen wählst du den Tag, hängst Referenzbilder an, vermerkst eine kassierte Anzahlung oder einen Gutschein (zählt beim Artist als erhaltene Anzahlung mit dem Vermerk vom Studio kassiert) und schickst dem Kunden sofort eine Bestätigung und vorher eine Erinnerung; beide kommen im Namen von Artist und Studio mit der Studio-Adresse, Antworten gehen ans Studio. Eine Studio-Anfrage trägst du mit Termin direkt eintragen ein, Kunde, Angaben und Bilder gehen mit. Selbst eingetragene Termine öffnest du per Tipp im Tages-Detail oder unter Studio-Termine im Menü: dort pflegst du Bilder, Anzahlung, Bestätigung, Erinnerung und Notiz, verschiebst oder sagst ab; der Artist bekommt jeweils eine Mitteilung, und verschiebt oder storniert er selbst, bekommt das Studio eine.

Studio-Anfragen und Weiterleitung

In den Studio-Einstellungen unter Anfrage-Formular richtest du das Formular deines Studios ein: Adresse taddoo.com/studio/<name>/anfrage, als Link zum Teilen oder als QR-Code, und auf Wunsch über Website einbinden auch auf deiner eigenen Website. Kunden wählen zuerst einen Wunsch-Artist oder Egal (abschaltbar) und füllen dann dasselbe Formular aus wie auf einer Artist-Seite. Unter Darstellung wählst du Formular (eine Frage pro Bildschirm), Chat (die Fragen ploppen wie Nachrichten deines Studios auf) oder Eine Seite (alle Fragen untereinander, wie Google Forms), auch eingebettet auf deiner Website. In der Frage Körperstelle legst du fest, ob Kunden Text, Icons oder eine Körperfigur antippen. Telefon und Instagram sind im Studio-Formular standardmässig optional, bei den Fragen stellst du sie auf Pflicht. Die Grösse fragt das Formular in Zentimetern, liegt die Zeitzone deines Studios in den USA, in Zoll.

  • Die Anfrage landet im Tab Anfragen. Das Studio sieht alles (Kontakt, Bilder, Wunsch) und leitet sie an einen verknüpften Artist weiter, der Anfragen vom Studio annimmt und ein aktives Konto hat, optional mit Notiz.
  • Mehrere offene Anfragen schliesst du auf einmal oder markierst sie als Spam: unter Offen eine Anfrage lange drücken (oder oben Auswählen), weitere antippen und unten Schliessen oder Spam.
  • Mit Wunsch-Artist sofort weiterleiten geht eine Anfrage mit gewähltem Artist ohne Umweg direkt zu ihm.
  • Beim Artist erscheint sie als normale Anfrage mit dem Chip Vom Studio. Angebot, Buchungslink und Anzahlung gehören ab da ihm. Das Studio sieht nur den Stand (neu, Angebot offen, gebucht mit Datum und Zeit, abgesagt), nie Preise.
  • Der Artist kann die Anfrage ans Studio zurückgeben. Lehnt er sie ab oder löscht er sie, kommt sie automatisch zurück. Das Studio leitet dann neu weiter oder schliesst sie.
  • Kontaktdaten erledigter und weitergeleiteter Anfragen löscht Taddoo nach 90 Tagen.

Das Studio hat eine eigene Kundenkartei (Menü oben rechts, Kunden): Kunden entstehen automatisch aus Studio-Anfragen und vom Studio eingetragenen Terminen, dazu von Hand oder per CSV-Import. Pro Kunde gibt es Kontakt, Notiz, Tags, die Anfragen ans Studio und die Termine bei den Artists (Zeit, Art, Stand, Artist; nie Preise). Diese Kunden bleiben in der Kartei, auch wenn die Anfrage nach 90 Tagen anonymisiert wird.

Gäste und Guest Spots

  • Gast mit E-Mail: Trägst du beim neuen Gast eine E-Mail ein, geht die Einladung beim Speichern direkt raus. Gehört die Adresse einem schon verknüpften Artist oder ist das Tages-Kontingent für Einladungs-Mails erreicht, sagt dir ein Hinweis das; der Aufenthalt ist trotzdem gespeichert.
  • Gast mit Taddoo einladen: In der Gast-Zeile im Stations-Sheet steht Einladen. Die Einladung hat Aufenthalt, Station und E-Mail vorbelegt. Der Gast nimmt in der App an; wählt er Guest Spot, ist der Zeitraum des Aufenthalts vorgeschlagen, deine Adresse und deine Hinweise für Artists werden Adresse und Notiz seines Guest Spots, und der Aufenthalt an der Station läuft ab dann auf seinen Namen. Der Gast kann den Aufenthalt dabei nur verkürzen, nicht verlängern. Löschst du Aufenthalt oder Station, verfällt eine offene Einladung dazu sofort; erneut senden gibt ihr wieder 14 Tage.
  • Gast kommt wieder: Die Verknüpfung bleibt nach dem Aufenthalt bestehen, das Studio sieht aber nichts mehr. Für den nächsten Besuch trägst du ihn wieder an einer Station ein und lädst ihn ein; mit dem Annehmen bekommt er den neuen Zeitraum als weiteren Guest Spot, eine pausierte Verknüpfung wird wieder aktiv.
  • Gast ohne Account: Für Gast-Tätowierer ohne Taddoo trägst du im Stations-Sheet nur einen Namen und den Zeitraum ein, optional Telefon, E-Mail, Instagram und Notiz. Ein Gast belegt die Station an jedem Tag des Aufenthalts ganz und zählt in der Kapazität mit.
  • In der Artist-App erscheinen mit einem Studio verbundene Heimstudios und Guest Spots in der Verfügbarkeit mit einem Verbindungs-Symbol.

Einverständnis im Studio

  • Einverständnis-QR: ein QR-Code an der Wand für alle Artists. Der Kunde scannt, wählt seinen Artist, füllt aus und unterschreibt. Die Erklärung gehört dem Artist und liegt in seinem Konto, dein Studio steht als Ort drin. Dazu gibt es einen Direkt-Link je Artist (etwa für die Station) und Zurücksetzen, wenn ein Code nicht mehr gelten soll.
  • Register: Erklärungen über den Studio-QR und zu Terminen an Tagen, an denen der Artist bei dir im Studio war. Kundenname, Behandlung, Stand und PDF siehst du nur bei Artists mit der Freigabe Einverständnisse, alle anderen werden nur gezählt. Suche nach Kunde, Artist, Behandlung oder Tag, bis 60 Tage zurück.
  • Studio-Vorlagen: Unter Einverständnis-Vorlagen pflegt das Studio eigene Vorlagen mit demselben Editor wie ein Artist: eine Standard-Vorlage für Tattoos und weitere je Art (Piercing, Zahnschmuck, eigene Art), jeweils mit Standardtext, eigenem Text oder PDF, Fragen, Einwilligungen und Sprachfassungen.
  • Vorlage übernehmen: Jeder verknüpfte Artist sieht in seiner App unter Einverständnis die Zeile Vorlage von {Studio} übernehmen und übernimmt sie mit einem Tipp als eigene, frei anpassbare Kopie. Bereits unterschriebene Erklärungen bleiben unverändert.
  • Vorlage des Studios verwenden: Mit diesem Schalter (Einstellungen > Studios; bei Gast-Einladungen von Anfang an an) entstehen die Erklärungen des Artists an Tagen, an denen er laut Standort in diesem Studio ist, mit der Studio-Vorlage, mit seinem Namen als Artist und dem Studio als Ort. Hat das Studio keine Vorlage mit Text oder PDF, bleibt es bei seiner eigenen.
  • Gäste ohne Account: An den Tagen ihres Aufenthalts stehen sie am Studio-QR unter Gäste im Studio und bekommen einen eigenen Direkt-Link. Der Kunde unterschreibt mit deiner Studio-Vorlage; die Erklärung gehört deinem Studio-Konto, steht im Register (mit PDF), und der Gast zeichnet sie dort gegen.

Behandlungen und Preise legt weiterhin jeder Artist selbst an. Alles Weitere zur Erklärung steht in Kapitel 17 (Einverständniserklärung).

Statistik und Umsatz

Unter Statistik & Umsatz im Menü oben rechts (auf dem iPad in der Seitenleiste) gibt es zwei Bereiche. Abrechnung zeigt oben, was dir laut den Deals zusteht (Dein Anteil), darunter den Umsatz der Artists, Termine ohne Preis (antippen zeigt, bei wem) und den Vergleich zum Vorzeitraum. Darunter steht eine Liste aller Artists mit Umsatz, Studio-Anteil, Deal und Status (teilt keinen Umsatz, kein Deal); antippen klappt den Deal, die Einzeltermine und die Knöpfe Abrechnung teilen (Text für WhatsApp, Mail usw.) und Deal festlegen auf. Auswertung zeigt Verlauf, Herkunft, Anfragen mit Antwortzeit, Auslastung pro Wochentag und Station sowie Tage mit Doppelbelegung. Den Zeitraum wählst du oben mit den Pfeilen Monat für Monat; über den Monatsnamen kommst du zu ganzem Jahr oder eigenem Zeitraum. Teilt ein Artist keinen Umsatz, zeigt die Abrechnung trotzdem den Anteil aus Miete und Tagessätzen; einen Prozent-Anteil bestätigt der Artist dann auf der Rechnung, Umsatz und Einzeltermine bleiben verborgen. Pausierte und beendete Artists bleiben für vergangene Zeiträume sichtbar (Hinweis Pausiert oder Beendet), beendete bis zu ihrem letzten Tag. Bei langen Zeiträumen zeigt die Liste zuerst 50 Termine (Alle anzeigen), und der geteilte Text verweist statt auf Einzeltermine auf den Export.

  • Summen (je nach Freigabe): für den gewählten Zeitraum die Summe pro Währung, die Anzahl Termine, Termine ohne erfassten Preis, die Aufteilung nach Herkunft (vom Studio eingetragen, über Studio-Anfrage, Kunde direkt beim Artist, vom Artist eingetragen) und was davon über Taddoo bezahlt wurde.
  • Einzeltermine: zusätzlich jeder erledigte Termin mit Datum, Art, Herkunft und Preis, mit Kundenname nur bei der Kalender-Stufe Termine mit Details.
  • Gezählt werden nur erledigte Termine an Tagen, an denen der Artist laut Standort im Studio ist; zwischen Währungen wird nicht umgerechnet.
  • Ohne Freigabe steht bei dem Artist Umsatz nicht freigegeben mit dem Knopf Erbitten. CSV teilen exportiert den Zeitraum für die Buchhaltung.

Studio-Deal pro Artist

In der Artist-Übersicht (Tab Artists, Tipp auf den Artist) legst du unter Studio-Deal fest, was der Artist abgibt: Prozent (optional anders für vom Studio vermittelte Termine), Satz pro Arbeitstag oder halben Tag, Mindestbetrag pro Tag oder Monatsmiete. Der Deal gilt an den Studio-Tagen des Artists und für Termine, die ihr eintragt, und ersetzt dort seinen eigenen. Der Artist bekommt eine Mitteilung, sieht den Deal nur lesend und im Dashboard, was ihm nach den Abgaben bleibt. Mit Umsatz-Freigabe zeigt Statistik & Umsatz pro Artist zusätzlich den Deal und den Anteil des Studios: Prozent, Tage und Miete einzeln, bei Tagessätzen die Zahl der ganzen und halben Tage, was dem Artist bleibt und bei Einzelterminen den Anteil pro Termin (auch in der CSV). Hast du keinen Deal festgelegt, rechnet die Statistik mit dem Deal, den der Artist selbst für deinen Standort hinterlegt hat, und kennzeichnet ihn mit Vom Artist hinterlegt. Hat der Artist selbst einen Deal für deinen Standort hinterlegt, siehst du ihn auch in der Artist-Übersicht; beim Festlegen ist er als Vorlage eingetragen. Entfernst du einen Deal, gilt das ab dem laufenden Monat, vergangene Monate bleiben wie abgerechnet. Gezählt wird erst ab dem Tag der Verknüpfung.

Kassieren im Studio

Mit einem eigenen Stripe-Konto nimmt das Studio-Konto selbst Geld an: Anzahlungen für Termine, die der Empfang einträgt, und Verkäufe vor Ort. Das ist freiwillig. Ohne Stripe funktioniert das Studio-Konto weltweit genauso, und die Artists kassieren wie bisher auf ihren eigenen Konten; an ihren Zahlungen ändert sich nichts.

  • Einrichten: unter Einstellungen > Zahlungen mit Stripe-Konto einrichten. Das Studio ist selbst der Händler, das Geld geht direkt auf sein Stripe-Konto. Es fallen nur die Stripe-Gebühren an, Taddoo nimmt nichts. Stripe-Dashboard öffnen führt zum vollen Stripe-Dashboard, angemeldet mit dem eigenen Stripe-Zugang des Studios (E-Mail und Passwort aus der Einrichtung).
  • Anzahlung per Link: Bei einem Termin, den das Studio eingetragen hat, erstellt Anzahlung per Link anfordern einen Zahlungslink und schickt ihn dem Kunden per Mail; ohne E-Mail teilst du ihn selbst. Beim Eintragen geht das direkt mit Anzahlungslink nach dem Eintragen senden. Der Link ist knapp 24 Stunden gültig; zahlt der Kunde, wird die Anzahlung automatisch am Termin vermerkt.
  • Tap to Pay am Empfang: Karten direkt mit dem iPhone oder einem Android-Handy mit NFC annehmen, ohne Zusatzgerät, am Termin oder mit Freien Betrag kassieren für Verkäufe ohne Termin (etwa Pflegecreme). Auf iPad und Mac gibt es kein Tap to Pay. Kassiert wird in der Landeswährung des Stripe-Kontos.
  • Zahlungen und Erstatten: Die Liste Zahlungen zeigt Anzahlungen per Link, per Tap to Pay und freie Beträge mit Stand (offen, bezahlt, erstattet). Erstatten gibt den ganzen Betrag oder einen Teilbetrag auf die Karte des Kunden zurück; offene Links brichst du mit Link abbrechen ab.
  • Guthaben und Auszahlungen: verfügbares Guthaben, Beträge unterwegs und die letzten Auszahlungen. Stripe zahlt automatisch aufs Bankkonto des Studios aus.

Im Empfangsmodus öffnet die Seite Zahlungen nur mit der PIN. Die Zahlungen stehen in der Buchhaltung unter Einnahmen (mit Quittung) und im Export. Buchungen über die Website-API kassieren weiterhin nur auf dem Konto des Artists.

Abrechnung und Buchhaltung

Unter Buchhaltung im Menü oben rechts (auf dem iPad in der Seitenleiste) hat das Studio-Konto drei Bereiche: Abrechnung (Rechnungen an Artists und Gäste), Einnahmen und Belege. Im Empfangsmodus ist die Buchhaltung gesperrt und öffnet nur mit der PIN. Dieselben Seiten erreichst du auch über Einstellungen > Buchhaltung: Rechnungen und Einnahmen und Rechnungsdaten.

  • Entwürfe aus dem Deal: Am 1. jedes Monats liegen für den Vormonat Entwürfe für alle Artists mit Studio-Deal bereit: Monatsmiete, Tage im Studio (ganze und halbe), Umsatz-Anteil und Mindestbetrag pro Tag. Entwürfe aus Deals erstellt sie jederzeit von Hand, Neue Rechnung schreibt eine an einen Gast ohne Konto oder einen anderen Empfänger.
  • Prüfen und senden: Posten anpassen, eigene Posten (etwa Material) oder einen Rabatt hinzufügen, die PDF-Vorschau ansehen und mit Senden verschicken. Die Rechnung bekommt eine fortlaufende Nummer und geht als PDF per Mail an den Artist bzw. Gast; danach lässt sie sich nur noch stornieren, nicht mehr bearbeiten. Alle bereiten senden verschickt alle fertigen Entwürfe des gewählten Monats auf einmal (nach einer Rückfrage); danach zeigt die App, was gesendet wurde und was übersprungen wurde oder fehlgeschlagen ist (etwa ohne E-Mail-Adresse), und Weiter senden versucht nur die restlichen noch einmal.
  • Bezahlen: Auf dem PDF steht je nach Bankverbindung eine Schweizer QR-Rechnung (IBAN aus CH/LI), ein EPC-QR-Code (GiroCode, Euro-Raum) oder die Bankdaten als Text. Mit eingerichtetem Stripe-Konto und Online bezahlen anbieten kommt ein Link für Karte, Apple Pay usw. dazu; online Bezahltes wird automatisch als bezahlt verbucht.
  • Bezahlt und Erinnerung: Überweisungen und Barzahlungen markierst du mit Als bezahlt markieren. Überfällige Rechnungen sind gekennzeichnet, Erinnerung senden schickt dem Empfänger per Tipp eine Zahlungserinnerung per Mail. Mit Automatisch erinnern in den Rechnungsdaten geht die Erinnerung von selbst raus, sobald eine gesendete Rechnung die eingestellten Tage nach Fälligkeit (1 bis 60, Standard 7) noch offen ist: einmal pro Rechnung, nicht bei bezahlten oder stornierten Rechnungen, und nach einer Erinnerung von Hand zählen die Tage ab dieser. Das Studio bekommt dazu eine Push, und in der Rechnung steht Automatisch erinnert am. Rechnungen, die schon mehr als 30 Tage fällig sind, erinnert Taddoo nicht mehr automatisch, das machst du dann von Hand. Vor der Fälligkeit geht mit Erinnerung senden die Rechnung einfach nochmals raus, ohne Hinweis auf eine Überfälligkeit.
  • Prozent ohne Umsatz-Freigabe: Teilt ein Artist seinen Umsatz nicht mit dem Studio, wartet der Prozent-Posten auf ihn (Wartet auf Artist). Er wird per Push gefragt und bestätigt den aus seinen Terminen berechneten Betrag oder korrigiert ihn mit Kommentar. Das Studio sieht nur den bestätigten Betrag, keine Termine.

Die Rechnungsdaten (Zahnrad oben in der Buchhaltung) stehen auf jeder Rechnung: Firma, Adresse, Antwort-Adresse, MwSt-Nr. bzw. USt-IdNr., MwSt-Satz (leer, wenn du nicht mehrwertsteuerpflichtig bist), Währung, Zahlungsfrist in Tagen, Bankverbindung (IBAN und BIC, für Konten ohne IBAN andere Bankangaben als Text), Online bezahlen, Entwürfe am 1. jedes Monats und eine Fusszeile. Für Empfänger mit MwSt-Nr. im Ausland lässt sich Reverse Charge wählen.

  • Einnahmen: bezahlte Rechnungen und Zahlungen auf dem Stripe-Konto des Studios (Anzahlungen per Link oder Tap to Pay, Verkäufe vor Ort), pro Monat und Währung mit MwSt. Offene Rechnungen stehen getrennt als Summe und zählen nicht als Einnahme. Wie beim Artist mit Jahressumme, Balken pro Monat und einer Liste nach Monaten. Das Datei-Symbol einer Zeile öffnet die Rechnung als PDF; bei Stripe-Zahlungen öffnet es eine Quittung (Nummer Q-...) mit Betrag, Rückerstattung, Kunde, Artist und Stripe-Referenz. Rückerstattete Beträge sind schon abgezogen.
  • Belege: Ausgaben scannen oder hochladen; die KI liest Betrag, Datum, MwSt und Händler, die Kategorien funktionieren wie beim Artist (Kapitel 18).
  • Export: Das Symbol oben rechts erstellt für Monat, Quartal, Jahr oder einen eigenen Zeitraum ein ZIP: Einnahmen als CSV und Excel-Datei mit allen Rechnungs-PDFs, Belege mit allen Dateien und ihrer Liste. Das Einnahmen-ZIP enthält auch die Quittungen der Stripe-Zahlungen; bei sehr vielen Zahlungen kann ein Teil fehlen, das LIESMICH sagt dann, wie viele, und in der App bleiben sie einzeln abrufbar. Zusätzlich oder statt des ZIP gibt es den Finanzbericht (PDF): Einnahmen, Ausgaben und Ergebnis, davon Steuer und Vorsteuer, Zahllast, pro Monat und nach Kategorie, mit Firma, Adresse und MwSt-Nr. aus den Rechnungsdaten im Kopf.

Für den Artist: In der Artist-App steht unter Einstellungen > Studio-Deal der Eintrag Rechnungen vom Studio. Dort bestätigst oder korrigierst du den vorgeschlagenen Umsatz-Anteil (das Studio sieht nur den Betrag, keine Termine) und findest alle Rechnungen deiner Studios mit PDF und, falls angeboten, Online bezahlen. Nach dem Bestätigen bleibt die Rechnung sichtbar mit dem Hinweis Bestätigt, das Studio sendet die Rechnung, bis das Studio sie verschickt.

Studio-Seite

Unter Studio-Seite richtest du deine öffentliche Seite taddoo.com/@deinstudio ein: Adresse, Ein/Aus, Teilen, Vorschau. Oben stehen Name, Untertitel, Ort, Instagram, Adresse, Öffnungszeiten und ob du Anfragen annimmst (offen, Warteliste oder geschlossen mit Hinweis). Darunter ordnest du Bausteine frei an: Unsere Artists (Tipp führt auf ihre Artist-Seite), Tattoo anfragen (dein Studio-Formular), Flash im Studio (gebucht wird beim Artist), Adresse, Öffnungszeiten, Heute im Studio (nur Artists, die ihre Anwesenheit freigegeben haben), Social sowie Überschriften, Texte und Links. Die Skins der Artist-Seite stehen zur Wahl, und die Seite erscheint in der Sprache des Besuchers. Die Social-Icons stellst du wahlweise oben in den Kopf oder in die Liste, Überschriften setzt du beim Hinzufügen direkt an die gewünschte Stelle. Gelistete Artists zeigen auf ihrer eigenen Seite bei {Studio} mit Link zurück, sobald deine Seite eingeschaltet ist.

Zwei Konten auf einem Gerät

Wer ein Studio führt und selbst tätowiert, hat zwei Konten mit zwei Logins. In der App wechselst du per Tipp zwischen beiden, ohne dich neu anzumelden: in beiden Konten oben in den Einstellungen direkt unter deinem Profil und im Menü oben rechts. Konto hinzufügen meldet ein weiteres Konto an oder legt eines an. Bis zu 100 Konten pro Gerät; der Wechsel braucht Internet, und Mitteilungen bekommt nur das gerade aktive Konto. Langes Drücken entfernt ein Konto vom Gerät, gelöscht wird dabei nichts.

Dein Profilfoto (Artist-App, Einstellungen > Profil) sehen verknüpfte Studios im Tagesboard, im Kalender und in der Artists-Liste. Ohne eigenes Foto gilt das Profilbild deiner Artist-Seite.

22. Preise, Gratis-Test und Abo

Taddoo gibt es als drei Produkte. Jährliche Zahlung ist der Standard; die Preise nennen deshalb den Monatsbetrag bei jährlicher Zahlung. Wer lieber monatlich zahlt, schaltet beim Abschluss um. Alle Preise findest du auch auf der Preisseite.

ProduktPreis und Kern
Taddoo App14 im Monat bei jährlicher Zahlung (168 im Jahr) oder 16 monatlich. Die ganze App für einen Artist: Kalender, Buchungs- und Anzahlungslinks, Artist-Seite (Link in Bio), Flash, Kunden, Einverständnis, Tap to Pay, Belege. Kassierst du über die App, fällt eine kleine Taddoo-Gebühr an (bei Anzahlungslinks trägt sie standardmässig der Kunde).
Taddoo App Pro25 im Monat bei jährlicher Zahlung (300 im Jahr) oder 35 monatlich. Dieselben Funktionen, aber 0 % Taddoo-Gebühren beim Kassieren (nur die reinen Stripe-Gebühren), Buchungslinks auch ohne Anzahlung und die Artist-Seite ohne powered by Taddoo. Dazu SMS an Kunden: pro Monat 100 SMS in die USA und nach Kanada und 20 in andere Länder, mehr mit SMS-Paketen (Kapitel 8).
Taddoo Studio30 im Monat bei jährlicher Zahlung (360 im Jahr) oder 40 monatlich. Das Studio-Konto, das die App-Konten der Artists eines Studios verknüpft, ohne Obergrenze bei der Zahl der Artists. Jeder Artist zahlt sein eigenes App-Abo (Kapitel 21).

Die jährliche Zahlung ist günstiger als zwölf Monatsrechnungen: Taddoo App 12 %, App Pro 28 %, Taddoo Studio 25 %. Der Preis erscheint automatisch in deiner Währung und ist in CHF, Euro, US-Dollar und Pfund nominal gleich; in Thailand, Vietnam und Indonesien gelten tiefere Landespreise (Kapitel 26). Was App Pro freischaltet, siehst du in der App unter Einstellungen > Konto in der Karte App Pro. Im Plan App stehen diese Funktionen mit Schloss und dem Hinweis, dass es sie nur mit App Pro gibt, zum Beispiel ein Buchungslink ohne Anzahlung.

Gebühren in Kürze

  • Nutzt du keine Zahlungsfunktionen, ist das Abo der einzige Kostenpunkt. Gebühren fallen nur an, wenn Geld freiwillig über die App fliesst.
  • Anzahlungslinks: 4.9 % + 0.50. Standardmässig trägt der Kunde das als Aufschlag, umstellbar.
  • Tap to Pay: 2.4 % + 0.30 in der Schweiz, der EU, Grossbritannien und Australien, in manchen Ländern etwas mehr. Standardmässig trägst du die Gebühr, auf Wunsch zahlt sie der Kunde als Aufschlag.
  • App Pro: keine Taddoo-Gebühren, es bleiben nur die reinen Stripe-Gebühren.
  • Keine Umsatzbeteiligung. Alle Details stehen in Kapitel 20 (Zahlungen, Stripe und Gebühren).

SMS und SMS-Pakete

App Pro enthält pro Kalendermonat 20 SMS in alle Länder ausser USA und Kanada und 100 SMS an Nummern in den USA und Kanada (Kapitel 8). Per SMS geht nur die Termin-Erinnerung. Die Inklusiv-SMS werden zuerst verbraucht und verfallen am Monatsende. Brauchst du mehr, kaufst du auf taddoo.com in deinem Konto im Tab SMS ein SMS-Paket: 100 SMS für 15 (CHF, Euro, US-Dollar oder Pfund), einmalig per Karte über Stripe, ohne Abo. Gekaufte SMS laufen nicht ab. Das geht auch, wenn dein Abo über den App Store oder Google Play läuft; in der App selbst kannst du keine SMS kaufen. SMS gehen nur mit laufendem Abo raus, nicht im Gratis-Test ohne Karte. Im Plan App steht die SMS-Karte mit dem Hinweis Nur mit App Pro.

7 Tage gratis testen

Jedes neue Konto testet Taddoo 7 Tage gratis, mit allen Pro-Rechten. Wie der Test startet, hängt davon ab, wo du dich registrierst:

  • In der App: ohne Karte. Nach dem Test schaltet die App ohne Abo auf Nur-Lesen, und deine Kunden sind gesperrt (siehe Nach dem Ende von Test oder Abo), bis du auf taddoo.com ein Abo abschliesst; deine Daten bleiben vollständig erhalten.
  • Im Web (über taddoo.com oder die Preisseite): Direkt nach der Registrierung hinterlegst du im sicheren Stripe-Checkout eine Zahlungsmethode. Abgebucht wird erst nach dem Test; kündigst du vorher, zahlst du nichts. Sonst läuft das Abo im gewählten Plan automatisch weiter.

Der Gratis-Zeitraum gilt einmal pro E-Mail-Adresse. Er startet nicht neu, wenn du den Plan wechselst, und auch nicht, wenn du dein Konto löschst und dich neu registrierst. Wer über einen Einladungs-Link kommt, testet ebenfalls 7 Tage und bekommt einen Monat geschenkt, sobald die Karte hinterlegt ist (Kapitel 24). Den Stand siehst du in der App unter Einstellungen > Konto & Sicherheit (Gratis-Test bis Datum).

Testest du ohne Karte, probierst du fast alles aus. Termine, Kunden, Kalender, Import, Einverständnis im Studio, Flash und Belege nutzt du wie gewohnt. Deine Artist-Seite (Link in Bio) baust du auf und schaltest sie live, setzt den Link in deine Instagram-Bio und bettest das Anfrageformular auf deiner Website ein. Du sendest Buchungslinks (mit oder ohne Anzahlung), Anzahlungslinks (mit eingerichtetem Stripe), PayPal-Links und Einverständnis-Links, stellst Gutscheine aus und teilst ihr PDF und kassierst mit Tap to Pay; Kunden bezahlen auf deiner Seite Flash-Anzahlungen, Gutscheine und Shop-Bestellungen. Eine hinterlegte Karte brauchen nur die Mails und SMS, die du an Kunden schickst oder planst: Erinnerungen (samt Einverständnis-Link darin), Bestätigungen und Verschiebungs-Mails aus der App, eigene Nachrichten, Aftercare-Mails, Bewertungs-Anfragen, Kampagnen (die Test-Mail an deine Login-Adresse bleibt gratis), Gutschein-Mails und SMS. Dazu kommen die Studio-Seite und die Website-API, mit der du deine eigene Website per Code verbindest; das eingebettete Formular braucht keine Karte. Bucht ein Kunde selbst, über einen Link oder über deine Seite, bekommt er seine Bestätigung (auch die Mail zu einer Flash-Reservierung) trotzdem, aber im Standardtext; deinen eigenen Betreff und Einstieg nutzt Taddoo erst mit Karte. Von Anfragen über deine Seite siehst du den ersten Kunden vollständig, ab dem zweiten ohne Karte alles ausser Name und Kontakt (Kapitel 9). Die Karte hinterlegst du, indem du dich auf taddoo.com anmeldest und dein Abo verwaltest. Der Gratis-Test läuft weiter, abgebucht wird erst danach, kündbar jederzeit.

Waren Erinnerungen, eigene Nachrichten oder Aftercare-Mails schon eingeschaltet, pausieren sie ohne Karte. Vor einer zurückgehaltenen Erinnerung bekommst du eine Push, etwa: Lisa bekommt die Erinnerung erst, wenn du eine Karte hinterlegst. Hinterlegst du die Karte rechtzeitig, geht sie normal raus. Zwei Tage vor dem Ende und am letzten Tag des Tests zeigt dir die App, wie viele Kunden danach gesperrt sind. Hast du noch keine Kunden, ist danach nichts gesperrt; die App ist dann einfach im Nur-Lesen-Modus, bis ein Abo aktiv ist.

Startangebot (Registrierung in der App)

In den ersten 24 Stunden nach der Registrierung gilt der Frühbucher-Rabatt, egal ob du dich in der App oder im Web registrierst: im Monatsabo die ersten 3 Monate zum halben Preis, also Taddoo App 8 statt 16 oder App Pro 17.50 statt 35, danach der normale Monatspreis. In der App erscheint das Angebot nach deiner ersten echten Aktion (Termin anlegen, Kalender importieren, Kunde anlegen oder importieren, Flash, Buchungslink oder Artist-Seite) mit der verbleibenden Zeit.

  • Der Gratis-Test läuft normal weiter, abgebucht wird erst danach.
  • Der Link zum Einlösen kommt per Mail und führt auf deine Abo-Seite auf taddoo.com, wo der Rabatt automatisch angewendet wird. Die App zeigt dazu eine Karte mit der Restzeit.
  • Lässt du die 24 Stunden verstreichen, gilt das Angebot in den letzten 24 Stunden deines Tests einmalig nochmals (Mail und Push).
  • Wählst du in dieser Zeit das Jahresabo, bekommst du statt der 3 Monate zum halben Preis 15 % auf die erste Jahresrechnung (Taddoo App 142.80 statt 168, App Pro 255 statt 300). Für Taddoo Studio gilt das Startangebot nicht.

Frühbucher-Rabatt aufs Jahresabo

Hinterlegst du in den ersten 24 Stunden nach der Registrierung eine Karte und wählst das Jahresabo, bekommst du 15 % auf die erste Jahresrechnung: Taddoo App 142.80 statt 168, App Pro 255 statt 300. Der Rabatt wird im Checkout automatisch angewendet und gilt für App und App Pro, nicht für Taddoo Studio. Dieselben 15 % gibt es auch, solange dein Startangebot läuft. Auf der Abo-Seite ist das Jahresabo vorausgewählt, monatlich gilt das Startangebot.

Pro zum App-Preis (für zahlende App-Kunden)

Zahlst du Taddoo App monatlich, bekommst du nach der ersten Rechnung zum vollen Preis einmal ein Angebot: App Pro 3 Monate zum Preis von Taddoo App. Es gilt 7 Tage, du findest es auf deiner Abo-Seite und per Mail. Mit einem Klick wechselst du sofort auf Pro, zahlst 3 Monate weiter den App-Preis und danach den normalen Pro-Preis. Zurück zu App kannst du jederzeit zum Ende der Periode. Wechselst du vorher auf jährliche Zahlung, verfällt das Angebot.

Plan und Zahlungsrhythmus wechseln

Zwischen Taddoo App und App Pro sowie zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung wechselst du jederzeit auf deiner Abo-Seite auf taddoo.com; jeder Wechsel fragt vorher einmal nach. Upgrades gelten sofort (die Differenz wird anteilig verrechnet), Downgrades zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode; ein geplanter Wechsel lässt sich bis dahin stornieren. Während des Gratis-Tests gilt ein Wechsel sofort und kostet nichts, das Test-Ende bleibt gleich.

Taddoo Studio ist kein Plan-Wechsel, sondern ein eigenes Konto mit eigenem Login (Kapitel 21).

Abo verwalten und kündigen

Das Abo verwaltest du nicht in der App, sondern im Web. Melde dich auf taddoo.com mit denselben Zugangsdaten an: Du landest direkt auf der Abo-Seite, für App-Konten die einzige Seite im Web. Während des Gratis-Tests führt der Knopf zum Abschluss; danach öffnet Abo und Zahlung verwalten das sichere Stripe-Kundenportal, wo du das Zahlungsmittel änderst und Rechnungen ansiehst. Zum Kündigen tippst du darunter auf Abo kündigen: Das Kundenportal öffnet sich direkt beim Kündigen-Schritt, und danach zeigt die Abo-Seite, bis wann dein Abo noch läuft. Bis dahin nimmst du die Kündigung mit Kündigung zurücknehmen jederzeit zurück. In der App siehst du den Abo-Status unter Einstellungen > Konto & Sicherheit, im Studio-Konto unter Konto & Abo.

Nach dem Ende von Test oder Abo

Nach einer Kündigung bleibt dein Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums aktiv. Danach schaltet die App auf Nur-Lesen: Deine Daten bleiben erhalten, und du kannst jederzeit wieder aktivieren. Ohne aktives Abo landest du nach dem Login auf taddoo.com direkt auf der Abo-Seite mit dem Abschluss-Knopf. In der App zeigt oben eine Pille, dass du im Nur-Lesen bist; ein Tipp darauf erklärt, was gesperrt ist und wie es über taddoo.com weitergeht. Tippst du auf das Plus, um einen Termin anzulegen, sagt dir die App sofort, dass du dafür ein aktives Abo brauchst, statt dich erst das Formular ausfüllen zu lassen.

Ohne aktives Abo siehst du alle deine Kunden in der App nur gesperrt, auch die älteren. Dein Kalender bleibt lesbar: Terminzeiten, gekürzter Name (etwa Laura M.), Motiv, Körperstelle, Grösse und Preis; Telefon, E-Mail, Instagram, Adresse, Geburtstag, Referenzbilder, Notizen, Einverständniserklärungen und Anfrage-Details sind verborgen. Exporte (Einnahmen, Belege, Einverständnis-PDFs, Finanzbericht und Buchhaltung als Excel-Mappe), Quittungen, Gutscheine, die Übersicht deiner Stripe-Auszahlungen und deine Datei-Bibliothek gibt es erst wieder mit aktivem Abo. War dein Link in Bio online, läuft er für deine Kunden weiter: Anfragen, Wartelisten-Einträge und Buchungen kommen an, du bekommst dafür eine Push und siehst neue Anfragen ebenfalls gesperrt. Sobald dein Abo aktiv ist, ist alles sofort vollständig sichtbar; gelöscht wird nichts.

Zahlung fehlgeschlagen

Lehnt deine Bank eine Abbuchung ab (Karte abgelaufen, Limit erreicht, Bestätigung nötig), bekommst du innerhalb einer Stunde eine E-Mail und eine Push. Die App zeigt oben die Pille Zahlung fehlgeschlagen und unter Einstellungen > Konto & Sicherheit den Status Zahlung offen. Du arbeitest in dieser Zeit ganz normal weiter; Stripe versucht die Abbuchung in den nächsten Tagen automatisch nochmals, und nach drei und sieben Tagen erinnern wir dich noch einmal.

Hinterlege auf taddoo.com im Stripe-Kundenportal eine gültige Karte (der Link steht auch in der Mail); mit der nächsten erfolgreichen Abbuchung verschwindet der Hinweis von selbst. Schlägt auch der letzte Versuch fehl, beendet Stripe das Abo und die App schaltet auf Nur-Lesen; deine Daten bleiben erhalten. Willst du nicht weitermachen, tippst du auf der Abo-Seite auf Abo kündigen und bestätigst. Ist eine Abbuchung offen, endet das Abo dann sofort und die offene Abbuchung wird nicht mehr eingezogen; die App schaltet auf Nur-Lesen, deine Daten bleiben erhalten.

23. Einstellungen, Sicherheit und KI

Die Einstellungen öffnest du in der App über den Menü-Knopf oben rechts (auf iPad und Mac in der Seitenleiste). Sie sind aufgebaut wie die iPhone-Einstellungen: oben ein Suchfeld, das jede Einstellung findet und direkt zur passenden Karte springt, darunter dein Profil mit deinen anderen Konten zum direkten Wechseln und die Gruppen. Den ganzen Aufbau der App erklärt Kapitel 3 (Aufbau der App).

  • Termine: Kalender & Termine, Verfügbarkeit, Behandlungen, Automationen (dieselbe Seite wie im Menü oben rechts: Terminbestätigung, Termin-Erinnerung, Terminverschiebung, Mails nach dem Termin, Eigene Nachrichten; Kapitel 8).
  • Buchung & Zahlung: Buchungs- & Anzahlungslinks (mit Google Meet), Flash-Seite, Zahlungen, Gutscheine, Quittungs-Angaben.
  • Weiterempfehlen: Gratis-Monat holen (Kapitel 24).
  • App: Benachrichtigungen (Push-Mitteilungen an dich), Darstellung & Sprache, Widgets & Siri.
  • Integrationen: KI verbinden (Claude & ChatGPT), Website einbinden, Studios (sobald du mit einem Studio verknüpft oder eingeladen bist).
  • Konto: Konto & Sicherheit (Passwort, Abo, Datenschutz).
  • Hilfe: Tutorials, Setup-Calls, Taddoo einrichten, Taddoo bewerten.

Darstellung & Sprache

  • Farbschema: Hell, Dunkel oder System.
  • Sprache der App, eine von 26 Sprachen (Kapitel 26). Ohne eigene Wahl startet die App in der Sprache deines Geräts.
  • Textgrösse: Klein, Standard, Gross oder Sehr gross. Sie gilt für Texte und Symbole der ganzen App auf diesem Gerät.

Konto & Sicherheit

  • Abo-Status: Gratis-Test bis Datum, Abo aktiv oder Zahlung offen. Verwaltet wird das Abo auf taddoo.com (Kapitel 22).
  • Passwort ändern: Passwörter, die in bekannten Datenlecks aufgetaucht sind, lehnt Taddoo ab.
  • Login-E-Mail ändern: neue Adresse eingeben, Taddoo schickt einen Bestätigungs-Link dorthin. Erst mit dem Klick darauf gilt die neue Adresse; die alte bekommt zur Sicherheit einen Hinweis. Passwort, Daten und Abo bleiben gleich, ein Google- oder Apple-Login funktioniert weiter. Gehört die Adresse schon zu einem anderen Taddoo-Konto, änderst du sie zuerst dort. Dasselbe gibt es in den Studio-Einstellungen unter Konto & Abo und im Web auf taddoo.com im Tab Konto neben dem Abo.
  • E-Mail bestätigen: Solange deine Adresse nicht bestätigt ist, siehst du einen Hinweis und kannst die Bestätigungs-Mail erneut senden. Die Bestätigung ist kein Pflicht-Schritt, aber wichtig, damit wir dich bei Passwort-Verlust erreichen.
  • Datenschutzerklärung und ein Knopf, der taddoo.com öffnet.
  • Abmelden: Gibt es noch nicht synchronisierte Änderungen (etwa nach Offline-Arbeit), warnt die App vorher, weil sie beim Abmelden verloren gingen.
  • Konto löschen direkt in der App, siehe unten.

Konto löschen: Zuerst fragt der Schritt Bevor du gehst kurz und freiwillig, woran es liegt, und bietet Hilfe an (Support schreiben, Einrichtung öffnen oder stattdessen abmelden). Mit Trotzdem löschen und dem Eintippen von LÖSCHEN wird das Konto endgültig gelöscht; das lässt sich nicht rückgängig machen. Ein Studio-Konto löschst du in den Studio-Einstellungen unter Konto & Abo; dabei enden alle Verknüpfungen, die Artists behalten ihre Konten.

Zwischen mehreren Taddoo-Konten auf demselben Gerät wechselst du oben in den Einstellungen direkt unter deinem Profil oder im Menü oben rechts; dort fügst du auch eines hinzu, etwa ein Artist- und ein Studio-Konto (Kapitel 21).

KI verbinden: Claude und ChatGPT

Unter Einstellungen > KI verbinden (Claude & ChatGPT) schliesst du einen KI-Assistenten an dein Konto an. Danach fragst du dort zum Beispiel, was morgen im Kalender steht, oder lässt die Woche einen Tag nach hinten schieben.

  1. Server-Adresse in der Karte kopieren (taddoo.com/api/app/mcp).
  2. Claude: Einstellungen > Connectors > eigenen Connector hinzufügen. ChatGPT: in den Einstellungen den Entwicklermodus einschalten und eine neue App mit dieser Adresse anlegen. Meta Muse: Muse im Chat bitten, einen eigenen Connector mit dieser Adresse anzulegen (Anmeldung per Login).
  3. Im Browser mit deinem Taddoo-Konto anmelden und den Zugriff erlauben.

Der Assistent kann alles rund um Termine wie in der App: freie Zeiten finden, Termine, Walk-Ins, Beratungen und private Termine anlegen (mit Kunde, Projektdaten, Preis, Anzahlung, Nachstechen, Folgetermin und Referenzbildern), Termine ändern, verschieben und stornieren, auschecken (Endpreis, bar, Überweisung, eigene Zahlwege wie Twint, Gutscheine, MwSt, mit Quittung als PDF), Anzahlungslinks erstellen oder eine Anzahlung als erhalten vermerken, die Terminbestätigung an den Kunden senden, den Link zur Einverständniserklärung erstellen, offene Anfragen einbuchen, Kunden anlegen und pflegen, Abwesenheiten eintragen, Buchungslinks erstellen und den Umsatz abfragen. Kartenzahlung per Tap to Pay gibt es nur in der App. Jede Änderung zeigt vorher eine Vorschau und wird erst nach deiner Bestätigung ausgeführt.

Ausserdem richtet der Assistent deinen Link in Bio ein (Adresse, Bio, Books offen oder zu, live schalten, Skin, Farben und Schrift, Knöpfe hinzufügen, ändern, sortieren und löschen, Profil-, Titel- und Knopf-Bilder) und legt Flash-Motive mit Bildern und Grössen an und bringt sie in die gewünschte Reihenfolge. Er ändert Arbeitszeiten, Beratungs- und Nachstech-Zeiten, nimmt einzelne Tage frei, entfernt Abwesenheiten und trägt Guest Spots ein. In der Buchhaltung legt er Belege per Foto ab und nennt Einnahmen, Ausgaben und Gewinn; Gutscheine stellt er aus, sucht sie und storniert sie. Bilder aus dem Chat übernimmt ChatGPT direkt; in Claude geht das über einen öffentlichen Bild-Link. Ausserdem bearbeitet er Anfragen (Angaben ändern, ablehnen, Link zurückziehen), zeigt den Stand der Einverständniserklärungen, öffnet erledigte Termine wieder, nimmt eine vermerkte Anzahlung zurück, korrigiert und löscht Belege, schickt Gutscheine erneut und ändert Guest Spots und die Buchungseinstellungen deiner Seite.

Der Assistent führt auch deinen Merch-Shop führen (Produkte mit Varianten, Lager und Bildern anlegen und veröffentlichen, Kategorien und Versand pflegen, Bestellungen und Verkäufe vor Ort ansehen, eine Bestellung als versendet markieren), zeigt dir, wer auf deinen Wartelisten steht, und pflegt sie (öffnen, schliessen, Einträge als kontaktiert oder gebucht markieren). Er legt Behandlungen mit festen Preisen an (Piercing, Tooth Gems, Tattoo-Pakete) samt Angeboten und Bildern und setzt sie als Baustein auf deine Seite. Er schickt dem Kunden aus dem Termin heraus eine Mail (Bestätigung, Pflegehinweise, Bitte um Bewertung oder eigene Nachricht), pflegt deine eigenen Nachrichten vor und nach dem Termin und die SMS-Zustimmung eines Kunden. Bei Einverständniserklärungen zeigt er Stand und PDF (nie die Gesundheitsangaben), zeichnet mit deinem Namen gegen, erstellt einen Link ohne Termin und ordnet eine Erklärung einem Termin zu. Mehrere Anfragen lehnt er auf einmal ab, räumt alte Buchungslinks auf und bestätigt oder storniert mehrere reservierte Termine zusammen.

Taddoo Studio: Für Studio-Konten gibt es einen eigenen Connector (Studio-Einstellungen > KI verbinden (Claude & ChatGPT), Adresse taddoo.com/api/app/studio/mcp). Damit sieht der Assistent den Kalender aller verknüpften Artists, soweit sie ihn freigegeben haben, leitet Anfragen aus dem Studio-Formular an einen Artist weiter oder schliesst sie, trägt Termine ein und pflegt sie, vermerkt eine im Studio kassierte Anzahlung, schickt die Terminbestätigung, verwaltet Schliesstage und Abwesenheiten und nennt den Umsatz je Artist. In der Buchhaltung erstellt er die Monatsentwürfe aus den Deals, ändert Rechnungen, sendet eine oder alle bereiten Rechnungen, erinnert, markiert bezahlt oder storniert, pflegt die Rechnungsdaten, nennt Einnahmen und Belege, erstellt Anzahlungslinks und liefert Einnahmen-ZIP, Belege-ZIP, Finanzbericht und Quittungen als Download-Link (10 Minuten gültig). Ausserdem zeigt er Statistik und Deals; den Umsatz von Artists, die ihn nicht teilen, sieht auch der Assistent nicht. Im Artist-Connector zeigt der Assistent die Rechnungen vom Studio und bestätigt oder korrigiert den vorgeschlagenen Anteil.

Für KI-Apps ohne Browser-Anmeldung erstellst du in derselben Karte einen Zugangsschlüssel. Er ist nur einmal sichtbar, zeigt danach, wann er zuletzt verwendet wurde, und lässt sich jederzeit widerrufen; verbundene KI-Apps verlieren dann sofort den Zugriff. Es sind höchstens 10 aktive Schlüssel möglich.

Kunden-Mails direkt in Taddoo erledigen

Ist im KI-Assistenten zusätzlich dein E-Mail-Postfach verbunden (zum Beispiel der Gmail-Connector in ChatGPT oder Claude), liest er die Anfrage eines Kunden und erledigt den Rest in Taddoo: Kunde suchen oder anlegen, freie Zeiten vorschlagen, den Termin mit allen Angaben aus der Mail eintragen, einen Anzahlungslink erstellen und ihn in deine Antwort übernehmen. Referenzbilder: In ChatGPT legst du die Bilder in den Chat, der Assistent hängt sie an den Termin. Claude kann Chat-Anhänge nicht weitergeben, dort funktioniert ein öffentlicher Bild-Link (zum Beispiel aus Instagram oder einem freigegebenen Ordner).

Weitere Integrationen

  • Website einbinden: dein Anfrageformular als HTML-Schnipsel auf deiner eigenen Website, oder deine selbst gebaute Website per API und Coding-Agent verbinden (Kapitel 10, Anfragen, Formular und Warteliste).
  • Google Meet: dein Google-Konto nur für Meeting-Links bei Online-Beratungen verbinden, unter Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks oder im Beratungs-Editor (Kapitel 12, Beratung und Nachstechen buchen).
  • Widgets & Siri: Termine auf dem Home-Screen des iPhones und Siri-Befehle (Kapitel 3).

24. Gratis-Monat holen (Freunde werben)

Empfiehl Taddoo weiter und beide Seiten gewinnen: Dein Kontakt bekommt einen Monat Taddoo geschenkt, sobald er seine Karte hinterlegt, und du bekommst einen Monat deines Abos geschenkt, sobald er seine erste Rechnung bezahlt hat. Deinen persönlichen Einladungs-Link findest du in der App unter Einstellungen > Gratis-Monat holen (Gruppe Weiterempfehlen). Das Programm gilt für Taddoo App und App Pro.

So funktioniert es

  1. Teile deinen Einladungs-Link (taddoo.com/f/DEINCODE), zum Beispiel per WhatsApp. Der Empfänger sieht eine Einladungs-Karte mit deinem Namen.
  2. Dein Kontakt registriert sich über den Link und testet wie alle 7 Tage gratis. Sobald er seine Karte hinterlegt, bekommt er einen Monat Taddoo geschenkt, als Guthaben in Höhe eines Monatspreises seines Plans (beim Jahresabo ein Zwölftel).
  3. Sobald dein Kontakt zum ersten Mal wirklich bezahlt hat, wird dir automatisch ein Gratis-Monat gutgeschrieben (Rechnungen, die sein geschenktes Guthaben deckt, zählen noch nicht). Du bekommst eine Push-Nachricht.

Wann bekommst du deinen Gratis-Monat?

  • Karte hinterlegt: Dein Kontakt hat eine Zahlungsmethode hinterlegt. Damit bekommt er seinen geschenkten Monat.
  • Erste Rechnung bezahlt: Dein Kontakt hat seine erste Abo-Rechnung bezahlt. Damit bekommst du deinen Gratis-Monat.

Unter Deine Empfehlungen siehst du jederzeit den Stand jeder Empfehlung (Ausstehend, In Prüfung, Belohnt oder Nicht zulässig) und welcher der beiden Schritte noch fehlt.

Wie wird dein Gratis-Monat gutgeschrieben?

  • Mit Abo (auch im Gratis-Test mit Karte): als Guthaben in deiner Abo-Währung und deinem Plan, automatisch verrechnet mit der nächsten Rechnung (beim Jahresabo anteilig ein Zwölftel). Eine Auszahlung ist nicht möglich.
  • Im Gratis-Test ohne Karte: Dein Test verlängert sich um 14 Tage.
  • Pro Jahr lassen sich höchstens 12 Gratis-Monate verdienen.
Ohne Link registriert? Ein Einladungs-Code lässt sich innerhalb von 7 Tagen nach der Registrierung nachträglich einlösen, in der App unter Gratis-Monat holen im Bereich Code einlösen. Den geschenkten Monat bekommst du dann, sobald deine Karte hinterlegt ist. Jeder Code ist nur einmal einlösbar; eigene Codes und doppelte Empfehlungen sind ausgeschlossen.

25. Fehlerbehebung

Die häufigsten Probleme in der App und was du dagegen tun kannst.

SymptomLösung
Kein Internet oder Server nicht erreichbarDie App arbeitet offline weiter: Termine, Kunden und Referenzbilder kommen aus dem lokalen Speicher, auch Anlegen und Bearbeiten von Terminen funktioniert. Änderungen werden auf dem Gerät gespeichert (Hinweis oben in der App) und automatisch synchronisiert, sobald die Verbindung zurück ist. Melde dich in dieser Zeit nicht ab, sonst gehen nicht synchronisierte Änderungen verloren.
"Dieses Konto hat keinen Artist-Zugang" oder "Zu dieser E-Mail existiert noch kein Konto"Die Meldung erscheint, wenn du dich mit E-Mail und Passwort anmeldest, zu denen es noch kein Konto gibt. Lösung: in der App über Konto erstellen registrieren, mit derselben E-Mail und einem beliebigen neuen Passwort. Meldest du dich mit Google oder Apple an, legt Taddoo das Konto automatisch an und dein Gratis-Test startet.
Buchungs- oder Anzahlungslink abgelaufenLinks haben eine einstellbare Gültigkeit (Einstellungen > Buchungs- & Anzahlungslinks). Läuft ein Link ungebucht ab, bekommst du eine Push, die zum Projekt oder Termin führt; dort verlängerst du einen Buchungslink mit Verlängern (gleicher Link, der Kunde kann ihn gleich wieder nutzen) oder erstellst einen neuen Anzahlungslink.
Anzahlung bezahlt, Termin nicht bestätigtDie Bestätigung kommt über die Zahlungs-Rückmeldung von Stripe und dauert selten länger als eine Minute. Ansicht neu laden; sonst den Zahlungsstatus am Termin prüfen.
Stripe zeigt Verbunden, Handlung erforderlichStripe verlangt zusätzliche Angaben und pausiert die Auszahlungen. Unter Einstellungen > Zahlungen über Angaben bei Stripe vervollständigen die geforderten Daten ergänzen (Kapitel 20).
Termine erscheinen um Stunden verschobenDein Handy steht in einer anderen Zeitzone als dein Profil. Die App fragt beim Start, ob sie das Profil umstellen soll; die Zeitzone änderst du auch unter Einstellungen > Profil.
App ist im Nur-Lesen-ModusGratis-Test oder Abo ist abgelaufen. Melde dich auf taddoo.com an und schliesse auf der Abo-Seite ein Abo ab; deine Daten sind sofort wieder da (Kapitel 22).
Pille Zahlung fehlgeschlagenDie Bank hat die Abbuchung abgelehnt. Auf taddoo.com im Stripe-Kundenportal eine gültige Karte hinterlegen (Kapitel 22).
Kunden und Anfragen nur gekürzt, ohne KontaktdatenOhne aktives Abo sind alle deine Kunden gesperrt, auch die älteren, und ebenso neue Eingänge aus deinem Link in Bio; der Kalender bleibt lesbar. Mit aktivem Abo ist alles sofort vollständig sichtbar, gelöscht wird nichts (Kapitel 22).
Artist-Seite lässt sich nicht veröffentlichenIm Gratis-Test geht Live schalten auch ohne Karte. Den ersten Kunden über deine Seite siehst du vollständig; ab dem zweiten erscheinen Name und Kontakt, sobald eine Karte hinterlegt ist (taddoo.com, Abo verwalten).
Kunde hat keine Termin-Erinnerung bekommenErinnerungen gehen nur an Kunden mit hinterlegter E-Mail und nur, wenn die Erinnerung unter Automationen eingeschaltet ist. Das Termin-Detail zeigt, ob sie geplant, gesendet oder mangels E-Mail nicht möglich ist. Im Gratis-Test ohne Karte sind Erinnerungen pausiert, bis du eine Karte hinterlegst; vorher bekommst du dazu eine Push.
Die App sagt, dafür braucht es eine KarteIm Gratis-Test brauchen nur Mails und SMS an deine Kunden (Erinnerungen, Bestätigungen und Verschiebungen aus der App, eigene Nachrichten, Aftercare, Bewertungs-Anfragen, Kampagnen, Gutschein-Mails), die Studio-Seite und die Website-API eine hinterlegte Karte. Die App zeigt dir, wie du sie hinterlegst: auf taddoo.com anmelden, Abo verwalten, Karte hinterlegen. Abgebucht wird erst nach dem Test (Kapitel 22).
Keine Push-MitteilungenPrüfe unter Einstellungen > Benachrichtigungen, ob der Typ eingeschaltet ist (jeder ist einzeln abschaltbar). Hast du mehrere Konten auf dem Gerät, bekommt nur das gerade aktive Konto Mitteilungen.
Private Termine aus Google oder Apple fehlen im KalenderEingebundene Kalender aktualisieren sich etwa alle 15 Minuten. Prüfe unter Verfügbarkeit, ob die iCal-Adresse stimmt; Wo finde ich die Adresse? erklärt es Schritt für Schritt.

Wenn nichts davon hilft: Schreib uns über die Kontaktmöglichkeit auf taddoo.com oder über Support schreiben in der App, wir schauen es uns an. Wünsche, Fehler und Feedback schickst du direkt aus der App: Menü oben rechts > Neuigkeiten (auf dem iPad unten in der Seitenleiste). Dort steht auch, was in jeder Version neu ist, und unsere Antwort kommt dort an, zusätzlich als Push.

26. Länder, Sprachen und Währungen

Taddoo funktioniert weltweit. Die App, das Studio-Konto, Link in Bio, Anfragen, Einverständnis, Belege und Buchhaltung kennen keine Ländergrenzen. Die einzige Einschränkung sind Online-Zahlungen: Anzahlungen über den Buchungslink und Tap to Pay laufen über Stripe, und Stripe gibt es nur in bestimmten Ländern. Dieses Kapitel sagt genau, was wo geht.

FunktionVerfügbar
App, Kalender, Kunden, Anfragen, Einverständnis, Belegeweltweit
Link in Bio, Flash-Seite, Warteliste, Textseitenweltweit, 27 Sprachen
Taddoo Studio (Studio-Konto)weltweit, Stripe nur zum Kassieren
Buchungslink ohne Online-Anzahlungweltweit
Online-Anzahlung über den Buchungslink44 Stripe-Länder, Kunden weltweit
Tap to Pay am Handy39 Länder, nur im Land des Stripe-Kontos

Plattformen

  • Die App gibt es für iPhone, iPad, Android und Mac, mit demselben Konto auf allen Geräten. Sie arbeitet auch offline.
  • Im Web haben App-Konten nur die Abo-Seite auf taddoo.com; alles andere passiert in der App.
  • Widgets und Siri gibt es auf dem iPhone.
  • Tap to Pay kassiert am iPhone oder Android-Handy ohne Lesegerät.

Weltweit ohne Einschränkung

  • Die Taddoo App: Kalender, Kunden, Anfragen, Projekte, Einverständnis per QR, Belege und Buchhaltung, Erinnerungen und Aftercare, Newsletter, Guest Spots. Nichts davon braucht ein Stripe-Konto.
  • Link in Bio unter taddoo.com/@deinname mit Anfrageformular, Flash-Seite, Verfügbarkeit, Warteliste und Textseiten. Kunden in 27 Sprachen, Preise in 42 Währungen.
  • Buchungslink ohne Anzahlung: In App Pro, im Gratis-Test sowie bei Beratungs- und Nachstech-Links bucht der Kunde ohne Zahlung, der Termin wird direkt bestätigt. Ohne Stripe nimmst du die Anzahlung selbst entgegen (bar, Überweisung, Twint) und trägst sie am Termin als erhalten ein.
  • Taddoo Studio: Tagesboard, Stationen, Gesamtkalender, Anfragen-Weiterleitung, Studio-Seite, Einverständnis-Register, Abrechnung und Buchhaltung. Dafür braucht das Studio-Konto kein Stripe-Konto; nur wer im Studio selbst kassieren will, verbindet eines.

Online-Anzahlungen und Tap to Pay: nur mit Stripe-Konto

Für Anzahlungen über den Buchungslink und für Tap to Pay verbindest du dein eigenes Stripe-Konto (Einstellungen > Zahlungen). Stripe verlangt dafür ein Konto in einem unterstützten Land, und zwar mit echtem Standbein dort: Wohnsitz oder eingetragene Firma, Steuernummer, Postadresse und ein Bankkonto in der Landeswährung. Ein reines Auslands-Bankkonto reicht nicht; Stripe prüft die Angaben und sperrt Konten, bei denen sie nicht zusammenpassen.

Unterstützt sind 44 Länder: Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Irland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen, Griechenland, Zypern, Malta, Grossbritannien, Gibraltar, USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur, Hongkong, Malaysia, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Nicht verfügbar ist Stripe unter anderem in Argentinien, Chile, Kolumbien, Peru, Venezuela, der Türkei, der Ukraine, Russland, Indien, Vietnam, Indonesien, auf den Philippinen und in Südafrika. Dort nutzt du Taddoo vollständig, kassierst Anzahlungen aber ausserhalb der App und trägst sie als erhalten ein. Öffnet Stripe ein weiteres Land, kommt es bei Taddoo dazu.

Tap to Pay: 39 Länder, nur im Land des Kontos

Tap to Pay gibt es in 39 der 44 Stripe-Länder; nicht in Brasilien, Gibraltar, Griechenland, Thailand und den Emiraten. Stripe erlaubt Tap to Pay ausschliesslich im Land des Stripe-Kontos und in dessen Währung: Ein Schweizer Konto kassiert in der Schweiz in CHF, ein deutsches in Deutschland in Euro. Auf einem Guest Spot im Ausland geht Tap to Pay darum nicht, auch nicht innerhalb der EU. Dort kassierst du über den Buchungslink oder das Gastgeber-Studio.

Guest Spots und Reisen

Anzahlungen über den Buchungslink funktionieren weltweit, sobald ein Stripe-Konto verbunden ist: Der Kunde zahlt online in der Währung deines Kontos, egal wo er sitzt. Ein Guest Spot hat eine eigene Währung und die Zeitzone seines Ortes, Heimstudios rechnen mit der Währung deines Hauptstudios und der Zeitzone deines Profils. Steht der Termin-Preis in einer anderen Währung als dein Stripe-Konto, rechnet Taddoo beim Kassieren zum aktuellen Kurs um.

Sprachen

  • App in 26 Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Kroatisch, Ungarisch, Rumänisch, Griechisch, Russisch, Ukrainisch, Türkisch, Japanisch, Koreanisch, Thai, Vietnamesisch, Indonesisch.
  • Kundenseiten (Link in Bio, Anfrageformular, Buchungslink, Warteliste, Anzahlungslink) in 27 Sprachen. Sie folgen der Browser-Sprache des Kunden, und deine eigenen Texte werden automatisch übersetzt.
  • Einverständniserklärung: Oberfläche und PDF in 26 Sprachen, mitgelieferter Vertragstext in 6 (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch); eigene Vorlagen in jeder Sprache.
  • Dieses Handbuch in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.

Währungen und Preise

Termin-Preise, Belege und Auswertungen gibt es in 42 Währungen: CHF, EUR, USD, GBP, SEK, DKK, NOK, PLN, CZK, HUF, RON, AUD, CAD, NZD, SGD, MXN, BRL, HKD, THB, AED, JPY, MYR, VND, IDR, CRC, KRW, DOP, ILS, TRY, ZAR, COP, ARS, CLP, PEN, PHP, TWD, INR, ISK, CNY, UAH, GEL, MAD. Auszahlungen kommen in der Währung deines Stripe-Kontos.

Das Abo kostet in CHF, EUR, USD und GBP nominal gleich viel: Taddoo App 14, App Pro 25 und Taddoo Studio 30 im Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich 16, 35 und 40). In Thailand, Vietnam und Indonesien gelten tiefere Landespreise in THB, VND und IDR. Mehr dazu in Kapitel 22.

Daten

Die Datenbank liegt in der EU, DSGVO-konform und nach Schweizer Datenschutzrecht, unabhängig davon, wo du arbeitest; welche Dienstleister was verarbeiten, steht in der Datenschutzerklärung. Du löschst dein Konto jederzeit selbst in der App, dann ist alles weg.

Kurz: App und Studio überall. Online-Anzahlungen in 44 Ländern mit Stripe-Konto, Tap to Pay in 39 davon und nur im Land des Kontos. Ohne Stripe bleibt alles nutzbar, nur die Anzahlung nimmst du selbst entgegen.
Frage nicht beantwortet? Schreib uns über die Kontaktmöglichkeit auf der Startseite oder wirf einen Blick in die FAQ.